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FIT FOR AN AUTOPSY – The Great Collapse

Veröffentlichung: 17.03.2017

Label:  Long Branch Records/SPV

Stil:  Deathcore

Twitter:   http://www.twitter.com/FITFORANAUTOPSY

Facebook:  https://www.facebook.com/FitForAnAutopsyOfficial

 

Die Band FIT FOR AN AUTOPSY aus New Jersey feiern in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen und das wird mit einem neuen Album gebührend gefeiert. Sie gehören in ihrem Genre, dem Deathcore zum absoluten Favoritenkreis. Ihrem Veröffentlichungsrhythmus entsprechend gibt es nun 2 Jahre nach ihrem letzten Album „Absolute Hope Absolute Hell“ mit „The Great Collaps“ ein neues Album. Mal sehen ob die Qualität, im Vergleich zu ihren vorangegangenen Releases, gleich geblieben ist.

Das Album startet mit dem Song „Hydra“, der mit dominanten Bassläufen und aggressivem Gesang in seinem Verlauf an Fahrt gewinnt. Das Stück startet langsamer, aber die Härte nimmt bis zum Ende immer mehr zu. Variantenreich und ein toller Beginn. Dann folgt die erste Singleauskopplung „Heads Will Hang“. Dieser Song strotzt nur so von Power und ich sehe es als ein kleines Statement gegen Trump. Die beste Erklärung dazu gibt Gitarrist und Produzent Will Putney: “The Great Collapse is a reflection on the current chaotic state of mankind’s relationship with the world, and it’s effect both outward and inward”.Mit dem gleichen Drive kommt „Black Mammoth“ daher. Dieser Song ist aber im Vergleich zu den voran gegangenen eher schlichter gehalten. Trotz allem sehr eingängig und passend zur Band. Beim nächsten Stück „Terraform“ werden Erinnerungen an das ältere Material von GOJIRA wach. Das ist aber nicht negativ, denn FIT FOR AN AUTOPSY bringen in jedem Fall ihre eigenen Trademarks mit in diesen Song.

Der wohl härteste Song auf dem Album folgt dann mit „Iron Moon“. der innovative Song besticht durch seine Aggressivität und haut einem wirklich um. „When The Bulbs Burn Out“ startet mit einem längeren Intro. Danach steigert sich immer mehr das Tempo und ist für mich eines der Highlights auf diesem Album. Das Highlight auf „Too Late“ sind die Double-Bass Attacken. Aber auch die Gitarrenriffs machen diesen Song zu einem starken Song. Mit zwei unterschiedlichen Sounds wartet das nächste Lied „Empty Still“ auf. So gibt es bei diesem Song sowohl melancholische, als auch laute und brachiale Töne zu hören. Das macht diesen Song zu einem sehr innovativen und genau dafür stehen FIT FOR AN AUTOPSY. Den Abschluss des Albums bildet der Song „Spiral“. Der reinrassige Deathcore-Song ist heavy und sehr wuchtig und somit der perfekte Abschluss für dieses Album. Kleines Manko sehe ich aber an den „nur“ 9 Songs mit einer Gesamtlaufzeit von 40 Minuten. Da hätte man vielleicht noch ein oder zwei Songs mehr mit drauf packen können.

Trotz allem kann ich als Fazit sagen, dass dieses Album, obwohl es ziemlich kurz ist, dennoch sehr abwechslungsreich ist und was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass die Band auch diverse Missstände der heutigen Gesellschaft ansprechen. Somit ist dabei ein sehr homogenes und überraschendes Album heraus gekommen.

Tracklist:
01.Hydra
02.Heads Will Hang
03.Black Mammoth
04.Terraform
05.Iron Moon
06.When The Bulbs Burn Out
07.Too Late
08.Empty Still
09.Spiral

 

Line-up:
Joe Badolato – Vocals
Patrick Sheridan – Guitars
Will Putney – Guitars
Tim Howley – Guitars
Peter Spinazola – Bass
Josean Orta – Drums

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