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LITA FORD – Time Capsule

Veröffentlichung: 15.04.2016

Stil: Rock, Hardrock, Metal

Label: Steamhammer/SPV

Webpage:  http://litafordonline.com

Facebook:  https://www.facebook.com/litaofficial

 

Am 15. April 2016 veröffentlicht die amerikanische Sängerin/Gitarristin LITA FORD ihr neues Album „Time Capsule“. Es ist ein ungewöhnliches und ganz besonderes Werk, das die Uhr auf eine Zeit zurückdreht, als bodenständiger Rock noch ausschließlich handgemacht und ohne digitale Tricks geschmiedet wurde. Lange haben wir ja auf ein neues Album gewartet, denn die letzte Veröffentlichung „Living Like A Runaway“ ist ja mittlerweile auch schon 4 Jahre alt und sie war überaus stark gewesen. Mal sehen was sie sich hat einfallen lassen für ihr neues Album.

Auf dem Album „Time Capsule“ befinden sich Songs, die schon in den 90iger Jahren geschrieben wurden, aber irgendwie in ihrem Inseldomizil einfach nur rumlagen. Als sie ihr Domizil nach Los Angeles verlegte packte sie die Bänder in zwei Koffer mit der Hoffnung das man sie noch verarbeiten konnte. Ein Teil von diesen Songs wurde aufgearbeitet und bekommen diese Stücke nun auf „Time Capsule“ geboten. Ganz witzig startet das Album mit einem Intro mit dem wütenden Chris Holmes auf der Suche nach seinen Autoschlüsseln. Das Album startet dann richtig mit „Where Will I Find My Heart Tonight“, einem tollen Rocksong, bei dem Jeff Scott Soto mit den Guest-Vocals zu glänzen weiß. Beim ruhigen Rocksong „Killing Kind“ konnte sie Robin Zander und Rick Nielsen (CHEAP TRICK) gewinnen sie bei diesem halbballadesken Song zu unterstützen. Schon nach den ersten Songs kann ich positive feststellen, an ihrem Gesang hat sich in den ganzen Jahren nichts geändert, denn er ist immer noch powervoll. Ebenso balladesk ist „War Of The Angels“ ausgefallen, aber durch Lita wird dieser Song zu einem Highlight. Cool klingt der Song „Black Leather Heart“ der ziemlich heavy klingt. Toller Song und es wäre schade wenn dieser Song im Untergrund verschwunden wäre.

Unter Mitwirkung von Gene Simmons entstand der nachfolgende Song „Rotten To The Core“, der auch zu den Hihglights auf diesem Album gehört. Dann folgen mit „Little Wing“ und „One Fast Track“ zwei Instrumentalsongs. Die finde ich nicht so prickelnd, denn ich hätte lieber Litas kraftvolle Stimme auch auf diesen Songs vernommen. Irgendwie fehlt was! Das darauffolgende Stück „King Of The Wild Wind“ entschädigt einem aber dann für die beiden instrumentalen Songs, denn bei dieser Halbballade erzeugt sie eine Gänsehaut nach der anderen. Auf „Mr. Corruption“, einem groovigen Rocker zeigt Lita uns eine ganz andere Seite ihres Könnens. Man muss sich diesen Song aber mehrmals anhören bevor er zündet. Beim abschließenden Song „Anything For The Thrill“ wird noch mal hart gerockt und somit hat das Album eine spannende Bandbreite in Bezug auf Sounds. Dave Navarro an der Mandoline verleiht den Songs einen zusätzlichen Glanz.

Die Grammy nominierte Sängerin und Gitarristin, die immer noch an „Close My Eyes Forever“ gemessen wird, beweist ganz klar, dass sie mit ihrem „alten“ Material noch sehr viel mehr reißt als manch andere Band aus alten Tagen. Das liegt vor allem aber an der unverkennbaren Stimme, die wirklich unter die Haut geht. Bitte reduziert LITA FORD nicht nur auf die beiden Hits „Kiss Me Deadly“ und „Close My Eyes Forever“, denn sie hat es immer noch drauf.

Anspieltipps:

War Of The Angels, Black Leather Heart ,

 

Tracklist:

1. Intro
2. Where Will I Find My Heart Tonight
3. Killing Kind
4. War Of The Angels
5. Black Leather Heart
6. Rotten To The Core
7. Little Wing
8. On The Fast Track
9. King Of The Wild Wind
10. Mr. Corruption
11. Anything For The Thrill

 

Line-up:

Vocals – Lita Ford
Guitar – Lita Ford
Drums – Rodger Carter
Bass – Greg Buahio (2)
Bass – Billy Sheehan (3,4,5)
Bass – Gene simmons (6)
Bass – Jimmy Tavis (7,8,9,10,11)
Add. Guitars – Bruce Kulick (6)
Guest Vocals – Jeff Scott Soto (2)
Backing Vocals – Robin Zander & Rick Nielsen (3)

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