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OTEP – Generation Doom

Veröffentlichung: 15.04.2016

Stil: Hardcore, NU Metal

Label: Napalm Records

Webpage:  http://otepsaves.me

Facebook:  https://www.facebook.com/otepofficial

 

OTEP ist mit Recht einer der schillerndsten neuen Bands in Bezug auf modernem Metal. Ihren Sound bezeichnen sie selber als ARTCore oder Heavy Mentalrock. Schon kurz nachdem Otep Shamaya und „Evil“ J. McGuire die Band 2000 gegründet hatten, zogen sie bei einem ihrer ersten Liveauftritte die Aufmerksamkeit der Musikmanagerin Sharon Osbourne auf sich. Ohne eine Demoaufnahme , ermöglichte Osbourne ihnen einen Auftritt beim Ozzfest 2001. In der Zwischenzeit haben sie schon 7 Alben veröffentlicht und eine beträchtliche Schar an Fans in ihren Bann gezogen. Jetzt kommt mit „Generation Doom“ ihr neuestes Werk und mal sehen ob wir genauso wieder überrollt werden.

Zu den Songs von OTEP bekam man nie so schnell Zugang, weil sie einfach so verschachtelt waren. Das ist wohl auch der Grund, dass so viele Fans voll auf die Band stehen. Es hat sich aber einiges geändert bei OTEP. Das Highlight in der Band ist nach wie vor die Gesangsdarbietung der charakteristischen Frontdame Otep Shamaya, die mit ihrer tiefen, klaren Stimme einiges an Charme verbreitet. Auf ihrem neuesten Album „Generation Doom“ haben sich OTEP voll dem NU Metal verschrieben und das in eindrucksvoller Weise. Mit „Zero“, einem vollen Brett, startet das Album sehr verheißungsvoll. Dann folgen Songs wie das hitverdächtige „Feeding Frenzy“ oder „Lords Of War“ einem Song mit tollen Texten und sehr sozialkritisch in seinen Texten. Die Texte stehen in jedem Fall im Mittelpunkt, denn es sind keine 08/15 Themen sondern Storys die unter die Haut gehen.

Einen sehr radiotauglichen Ohrwurm ist ihnen mit „In Cold Blood“ gelungen. Weitere Hits sind für mich „God Is A Gun“ und „No Colors“, die über wunderbare Hooklines verfügen. Untermalt werden alle Songs mit einem tollen Rhythmus, der einem erbeben lässt. OTEP haben auch keine Angst davor an der einen oder anderen Stelle mal ein wenig popig zu klingen. Dies kann man beim ruhigen und sanften „On The Shore“ sehr gut nachvollziehen. Mit Hip Hop-Sound wurde „Down“ versehen und es passt sich total ins Gesamtgefüge ein. Was dieses Album so besonders macht ist die Abwechslung in den Songs. Man hat sich wirklich auch bei der Tracklist Gedanken gemacht, denn auch nach mehreren Durchläufen kommt keine Langeweile auf. Gegenteiliges ist angesagt, man liebt „Generation Doom“ von Durchgang zu Durchgang mehr.

Wie kreativ OTEP wirklich sind, haben sie nun mit „Generation Doom“ eindeutig unter Beweis gestellt. Das ist auch der Grund dafür, dass sie sich sowohl textlich als auch musikalisch sehr stark von anderen Bands dieses Genres abheben. Mit „Generation Doom“ haben OTEP ein Album der Spitzenklasse abgeliefert, das harte Riffs mit sozialkritischen Texten verbindet. Vielleicht schwappt nun endlich die Welle nach Europa, denn sie sind wirklich Meister ihres Fachs. Ein Tipp: Reinhören, abgehen!

Als kleiner Appetithappen HIER das Promovideo zu „Lords Of War“ und den kompletten Stream zum Album findet ihr HIER.

Anspieltipps:

Zero, Lord Of Wars, In Cold Blood, Down

 

Tracklist:

1. Zero
2. Feeding Frenzy
3. Lords Of War
4. Royals
5. In Cold Blood
6. Down
7. God Is A Gun
8. Equal Rights, Equal Lefts
9. No Color
10. Lie
11. Generation Doom
12. On The Shore

 

Line-up:

Otep Shamaya – Vocals
Rob Patterson – Guitar
„Evil“ J. McGuire – Bass
Mark Bistany – Drums

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