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DEAD LETTER CIRCUS – The Endless MIle

Veröffentlichung: 12.05.2017

Label:   Rodeo Star Records

Stil:   Alternative Rock

Webpage:  http://www.deadlettercircus.com

Facebook:  https://www.facebook.com/deadlettercircus

 

Mir ist die australische Band DEAD LETTER CIRCUS total unbekannt, aber die Rockszene ist ohne die Band, wie ich erfahren habe, nicht vorstellbar. Bereits seit 10 Jahren sind sie richtig gut im Geschäft. Ihre erste EP „The Endless Mile“ schlug in ihrem Heimatland wie eine Bombe ein. Danach gab es mit „This Is The Warning“ (2010), „The Catalyst Fire“ (2013) und „Aesthesis“ (2016) noch 3 weitere Alben und die Erfolgsgeschichte wurde weiter geschrieben. Nun zum 10-jährigen Bestehen der veröffentlichen sie ihre erste EP noch einmal in einem ganz neuen und ruhigen Gewand. Mal sehen was auf mich zukommt.

Um es vorwegzunehmen, auf dem Album befinden sich zuerst die sechs Songs er EP, vom Album „This Is The Warning zwei Songs und von „Aesthesis“ wurden noch mal 3 Songs zugesteuert. Da ich jetzt nicht die Songs im „alten“ Gewand vorliegen habe muss ich mir halt so ein Urteil erlauben und ihre neue Interpretation (Re-imagined)der Songs fair bewerten. Das Album startet mit dem ruhigen Song „The Mile“, welcher durch seine akustischen Gitarren zu überzeugen weiß. Noch ruhiger wird es dann bei „Lines“ auf dem die getragenen Akustikgitarren und eine tolle melancholische Stimme von Sänger Kim Benzie den Ton angeben. Ein wenig mehr Fahrt nimmt man dann bei „Disconnect & Apply“ auf. Bei diesem Song wurde sogar auf Streicher zurückgegriffen, die sich sehr gut ins Gesamtbild einfügen und sehr folkig klingen. Eine Überraschung ist dann auch „Are We Closer“, denn der Song mit Reggea-Anleihen gefällt mir sehr gut, was zum großen Teil auf den Orgelsound zurückzuführen ist.

Auch die beiden letzten Songs „This Lie Awake“ und „Alien“ der EP „The Endless Mile“ verzaubern einen mit ihrem sanften alternativen Rocksound. Vor allem die warme Stimme von Sänger Kim trifft mitten ins Herz. Nun folgen zwei Songs von „This Is The Warning“. Den Anfang macht „Here We Divide“, welches sehr flott rüber kommt und sofort im Ohr stecken bleibt. „The Space on the Wall“ dagegen ist sehr melancholisch und wurde mit tollen Streicherparts untermalt. Ein toller Song, der ein wenig orientalisch angehaucht ist und voll zu überzeugen weiß. Die letzten drei Songs stammen von DEAD LETTER CIRCUS Album „Aesthesis“. Der erste Song „While You Wait“ wurden die Streicher wunderbar mit den akustischen Gitarren verknüpft. Ein Song zum Träumen. Bei „Silence“ liegt das ein wenig anders, denn der Titel ist Programm. Das Lied wird von Klavier und Streichern dominiert und verzaubert von der ersten Sekunde. Den Abschluss bildet der Song „One Step“ in dem sich auch noch der Hidden-Track „The Lie We Live“. Er befand sich damals auch als Akustik-Bonustrack auf dem Album. Schade finde ich nur, da man die Band hier bei uns nicht so auf dem Schirm hat, das man auf dieses Album nur die Akustik Versionen der Songs packt. Ich hätte es umgekehrt besser gefunden um noch mehr Fans zu erreichen.

Die Songs sind alle super und auch die Idee ein solches Album zum Jubiläum zu veröffentlichen voll gerechtfertigt. Die akustischen Songs gehen alle zu Herz und ich denke auch mit diesem, doch etwas ruhigeren Album werden sie auch bei uns Fans in ihren Bann ziehen können. Um den Unterschied selber herauszuhören folgen nun noch zwei Videos in Akustikversion und im Original.

Die Originalversion zum Vergleich

Tracklist:

  1. The Mile (Re-imagined)
  2. Lines (Re-imagined)
  3. Disconnect & Apply (Re-imagined)
  4. Are We Closer (Re-imagined)
  5. This Lie Awake (Re-imagined)
  6. Alien (Re-imagined)
  7. Here We Divide (Re-imagined)
  8. The Space on the Wall (Re-imagined)
  9. While You Wait (Re-imagined)
  10. Silence (Re-imagined)
  11. One Step (Re-imagined)

 

Line-up:

Kim Benzie – Gesang

Clint Vincen – Gitarre

Stewart Hill – Bass

Luke Williams – Schlagzeug

Luke Palmer – Gitarre

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