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VOODOO SIX – Make Way For The King

Veröffentlichung: 08.09.2017

Label:   White Knuckle Records / Soulfood Music

Stil:   Classic Rock, Hardrock, Heavyrock

Webpage:   https://www.musicglue.com/voodoosix/news

Facebook:  https://www.facebook.com/VoodooSixBand

 

Die britische Band VOODOO SIX wurde im Sommer 2003 von Bassist Tony Newton und Gitarrist Richie Faulkner gegründet. Schon mit ihrem Debutalbum „Feed My Soul“ scharten sie eine Menge Fans hinter sich. Schon 2 Jahre später bekamen sie die Chance beim Konzert von IRON MAIDEN als Support zu fungieren. Im Jahre 2013 veröffentlichten sie ihr viertes Album „Songs To Invade Countries“ und danach war erst einmal Sendepause. Das lag wohl daran, dass sich das Besetzungskarussell ziemlich heftig drehte. Nun, 4 Jahre später und mit neuem Sänger veröffentlichen sie endlich ihr fünftes Album „Make Way For The King“. Mal sehen ob sie, genau wie bei den anderen Alben überzeugen können.  

Der Opener „Electric“ besitzt den benötigten Groove um als Opener zu fungieren. Mit dem neuen Sänger Nik Taylor-Stoakes hat man einen sehr guten Griff getan, denn er belebt diesen Song mit seiner wandlungsfähigen Stimme. Der Titeltrack „Make Way For The King“ besitzt wie auch schon der Opener über einen düsteren Einschlag, aber durch die gute Melodieführung klingt er sehr interessant. Mit gefallen vor allem die Tempowechsel bei diesem Stück. Einen leicht alternativen Einfluss besitzt der nächste Song „Let Me Walk“. Trotz allem ist er ein reinrassiger Rocksong, der über einen modernen Touch verfügt. Anders dagegen klingt dann „Falling Apart“, denn der treiben Hardrocksong geht sofort ins Ohr und vor allem in die Beine – toller Song! Das Stück „Riot“ erinnert mich ganz stark an US-Rock aus „alten“ Tagen. Hinzu kommt auch noch ein leicht alternativer Einschlag, welches VOODOO SIX aber sehr gekonnt arrangiert haben. Ein wenig flotter klingt der Song „Amen“ am Anfang. Dies ändert sich aber sofort, denn der auch wieder etwas düster angelegte Song besticht vor allem durch die gute Gitarrenarbeit und einer brillanten Gesangsleistung.

Mit „Until The End“ nimmt das Album dann richtig Fahrt auf. Sehr interessant ist bei diesem melodischen Hardrocksong die Instrumentierung und die Backgroundgesänge. Dieses Stück nimmt einem sofort gefangen. Sehr interessant ist auch der nächste Song „Release The Hounds“, der Erinnerungen an alte Tage von Klassikern des Hardrocks wachrüttelt. Tolle Instrumentierung von Gitarre, Bass und Drums runden das Gesamtpaket ab. Mit einem wabernden Sound startet das nächste Stück „The Choking“. In seinem Verlauf entpuppt sich die Ballade als ein unter die Haut gehender Song, der toll umgesetzt wurde. Mit „Walk A Mile“, einem groovigen Hardrocksong, kann man noch mehr Gefangene machen, denn der Song geht unter die Haut, was vor allem an Niks Stimme liegt. Auch der nächste Rocksong „Wasteland“, der über bluesige Parts verfügt, kann VOODOO SIX noch einmal punkten. Toller Rocksong der alten Schule in einem neuen Gewand. Das Album endet mit dem Midtemporocker „Swept Aside“, der einem die Gänsehaut auf die Arme treibt. Das liegt vor allem an der ziemlich düsteren Art wie der Song arrangiert wurde.

Als Fazit kann ich feststellen, dass die Sängerauswahl auf Nik fiel, war die beste Entscheidung welche die Band treffen konnte. Durch ihn lebt das Album und VOODOO SIX klingen modern aber trotzdem sehr eingängig. Dass das Album in Los Angeles aufgenommen wurde und von Tom Fletcher (SUICIDAL TENDENCIES, OZZY, YES oder JEFF BECK) produziert wurde, war die beste Entscheidung die die Band treffen konnte. Vielleicht wird der Titel doch noch wahr, denn ich finde es toll!

Tracklist:

1. Electric
2. Make Way For The King
3. Let Me Walk
4. Falling Apart
5. Riot
6. Amen
7. Until The End
8. Release The Hounds
9. The Choking
10. Walk A Mile
11. Wasteland
12. Swept Aside

 

Line-up:

Nik Taylor- Stoakes (Vocals)

Matt Pearce (Guitar)

Craig Price (Guitar)

Tony Newton (Bass)

Joe Lazarus (Drums) 

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