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SUBWAY TO SALLY – HEY

Veröffentlichung: 08.03.19

Stil:  Folkmetal, Mittelaltermetal, Metal

Label: STS Entertainment/Universal Music

Webpage:  https://subwaytosally.com

Facebookhttps://www.facebook.com/subwaytosally

 

Fast auf den Tag genau, musste man fünf Jahre auf ein neues Album von SUBWAY TO SALLY warten. Schon nach dem letzten Album „Mitgift“ wurde einem klar, die Band hat sich weiter entwickelt und das vehement. Dieses Album sorgte für mächtig Furore im deutschen Blätterwald, aber auch bei den Fans. Das hatten wir aber auch schon 2003, als SUBWAY TO SALLY ihr Album „Engelskrieger“ veröffentlichte. Ich liebe es wenn eine Band variantenreich ist und bin deswegen jetzt gespannt auf das neue Album „HEY“, ihr 13. Album in 29 Jahren.

Man hatte ja schon vorab Gelegenheit in die drei Videos Königin der Käfer„, „Imperator Rex Graecorum“ und „Messias“ reinzuschauen und konnte jede Menge Veränderungen wahrnehmen. Für mich kein Wunder, denn SUBWAY TO SALLY standen schon immer für innovative Klänge. Sie haben nie die üblichen Klischees im Mitelalterrock bedient, denn sie erfanden sich auf jedem Album neu. So auch beim neuen Album „HEY“, für das man aber einige Zeit investieren muss. Sehr eingängig und im Stile von SUBWAY TO SALLY startet das Album mit dem Lied „Island“, welches an Eingängigkeit nicht zu überbieten ist. Toll finde ich die Einbindung des Gastsängers Chris Harms von LORD OF THE LOST, der dem Song mit seinen Screams die spezielle härtere Note gibt. Sehr elektronisch geht es dann beim nächsten Song „Imperator Rex Graecorum“ und der Song geht direkt ins Blut über. Mir gefällt an diesem Lied vor allem der Spagat zwischen elektronischen Parts und mittelalterlichen Passagen. In typischer STS Manier kommt dann das Lied „Königin der Käfer“, obwohl auch bei diesem Lied sehr viele moderne Strukturen vorkommen, die man so nicht erwartet hätte. Für den nächsten Song „Messias“ benötigt man eine Weile, denn solch einen Song, der mit einem metallischen Gary Glitter Gitarrenspiel beginnt, habe ich von der Band noch nie gehört. Trotz allem, wenn man den Zugang dazu hat geht der Song nicht mehr aus dem Kopf. Einen wunderschön beginnenden Song bekommen wir dann mit „Die Engel steigen auf“. Dieses Lied besticht durch seine Tempowechsel, die einen auf eine Reise mitnehmen.

Nach dem Intro „Anna´s Theme“, aus dem Film „The Red Violin“ folgt dann mit „Am tiefen See“ die gänsehauterregende Fortsetzung zu „Die Rose im Wasser“ abzuliefern,die durch den Gesang von  Syrah (QNTAL, ESTAMPIE) an Emotionen nicht zu überbeten ist. Mit düsteren Beats startet der Song „Selbstbetrug“, der durch die Hip Hop lastigen Zwischengesängen von OOMPH! Sänger Dero das Lied noch gewöhnungsbedürftiger erscheinen lassen, aber nach mehrmaligem Anhören wird dieser Song zu einem Highlight. Auf die bewährten SUBWAY TO SALLY Trademarks setzt der darauf folgende Song, „Bis die Welt auseinanderbricht“. Sehr hörenswert sind vor allem die metallisch klingenden Gitarren, die in einem tollen Kontrast zum Song stehen. Mit einem satten Metalsound wurde das nächste Lied „Alles was das Herz will“ versehen und sicher ist, dass dieser Song auf Konzerten ein Dauerbrenner sein wird. Das gleiche Live-Potential beinaltet der Song „Aufgewacht“, der auch in eher traditionelleren Sounds von STS gehalten ist. Ein wahrer Quell an Innovation dagegen ist das Stück „Ausgeträumt“, denn hier treffen am Anfang tiefer gestimmte Gitarren auf Industrialklänge. Doch in seinem weiteren Verlauf kehren STS wieder zu ihren Trademarks zurück. Den abschließenden Titelsong „Hey“ wurde zusamen mit dem Fanclub von SUBWAY TO SALLY, die als Chor fungieren, aufgenommen. Zwar hat dieses Lied außer La-La-La keinen Text, aber ich finde es eine tolle Idee auch die Fans mal mit einzubinden.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass „HEY“ ein tolles Album geworden ist, denn die Songs sind sehr modern ausgerichtet. Es wird aber auch genau wie das ehemalige Album „Engelskrieger die Fanschar der Band teilen. Ich sehe das aber so, dass SUBWAY TO SALLY sich in den 29 Jahren ihres Bestehens stetig weiter entwickelt haben und das ist gut so!

Tracklist:

  1. Island
  2. Imperator Rex Graecorum
  3. Königin der Käfer
  4. Messias
  5. Die Engel steigen auf
  6. Anna´s Theme
  7. Am tiefen See
  8. Selbstbetrug
  9. Bis die Welt auseinanderbricht
  10. Alles was das Herz will
  11. Aufgewacht
  12. Ausgeträumt
  13. Hey

 

Line-up:

Eric Fish – Vocals, Bagpipes
Ally Storch – Violin
Bodenski – Vocals, Guitarsi 
Simon – Vocals, Guitars 
Ingo Hampf – Guitars 
Sugar Ray Runge – Bass
Simon Michael – Drums

 

Tourdates:

28.03.2019 Frankfurt – Batschkapp
29.03.2019 Köln – Essigfabrik
30.03.2019 Hannover – Pavillion
04.04.2019 Nürnberg – Hirsch
05.04.2019 München – Backstage
06.04.2019 Leipzig –  Anker
07.04.2019 Saarbrücken – Garage
11.04.2019 Berlin – Huxleys
12.04.2019 Hamburg – Markthalle
13.04.2019 Erfurt – Gewerkschaftshaus

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