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SUIDAKRA – Cimbric Yarns

SUIDAKRA aus dem Düsseldorfer Raum feiern nun schon ihr 20 jähriges Bestehen und zählen zum festen Bestandteil der Pagan-Metalszene. In den ganzen Jahren veröffentlichten sie schon 12 Alben, aber für ihr neues Album „Cimbric Yarns“ haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen und das ist wirklich eine Überraschung.

Inhaltlich basiert dieses Album auf einer Fantasiewelt von Maler Kris Verwimp, die vor einigen Jahren während der Artwork/Soundtrack-Kollaboration mit Arkadius Antonik zu der Arbeit an „Realms Of Odoric“ erschaffen wurde. So befinden sich nun auf „Cimbric Yarn“ 10 akustisch gehaltene Songs, die unter die Haut gehen. So wird das Album mit „Echtra“ eröffnet. Der sehr melodische Song könnte sehr gut als Soundtracks in einem epischen Game passen. Dieses Stück kommt sehr gut ohne Gesang, aber mit tollen choralen Gesängen klar. Mit Klargesang wurde das nächste Stück  „Serpentine Origins“ ausgestattet. Für mich ist es eine große Überraschung SUIDAKRA so zu hören, denn mit dem weiblichen und männlichen Gesang und dann diese getragenen Melodien wird man von diesem Song verzaubert. Diese Verzauberung hält auch beim nächsten Stück „Ode To Arma“ an. Mit tollem Gesang und tollen Backgroundgesängen lädt dieses Stück von Anfang an zum Träumen ein. Das hätte ich nie von SUIDAKRA vermutet, das so etwas funktionieren kann. Der Song „A Day And Forever“  beginnt mit akustischen Gitarren und dann folgt der tolle Gesang von Tina Stabel, der dem 4 Minuten langen Song die Seele verleiht.

Einen weiteren akustischen Song, der sehr gut ohne Gesang auskommt, bekommen wir mit „Black Dawn“ geboten. Dramatisch, melodisch und teilweise auch sehr bedrohlich erzeugt dieses Lied eine Gänsehaut nach der anderen. Ein weiteres Highlight bekommen wir mit  „At Nine Light Night“ geboten. Dieser Song würde sich auch, besonders durch seinen Gesang als Filmmelodie empfehlen. Gefühlvoll ist hier die Devise. Auch das nächste Lied  „Snakehenge“ ist musikalisch genau so ausgerichtet wie der Vorgänger. Es wird zu keiner Zeit langweilig und so langsam gewöhne ich mich an den „neuen Sound“ von SUIDAKRA. Auch der fast 5 Minuten lange Song  „Birth And Despair“ nimmt einen von Anfang an gefangen. Das trifft auch auf „Assault On Urlár” zu. Verstärkt wird die Dramatik bei diesem Lied noch durch den tollen Gesang. Die letzten Songs könnte man sich sehr gut in Filmen wie der „Hobbit“ vorstellen. Mit dem emotionalen, aber flotten Song  „Caoine Cruác“  wird ein Album beendet, was ich so nicht von SUIDAKRA erwartet habe und ich musste wirklich nachschauen ob ich mir nicht eine andere Band anhöre. Als Gastsänger sind unter anderem Mathias Zimmer (PERZONAL WAR), Sascha Aßbach (FALL OF CARTHAGE) und  Tina Stabel mit dabei. Desweiteren konnte SUIDAKRA noch auf Shir-Ran Yinon von NEW MODEL ARMY (Viola, Violine) und Catalina Popa (Flute) zurückgreifen.

Mit diesem Album haben SUIDAKRA für mich ihr Meisterwerk abgeliefert. Mit „Cimbric Yarns“ kann man sich die kalten Winterabende versüßen und ich denke auch die treuen Fans von SUIDAKRA werden ihre Freude an diesen Songs haben. Ich jedenfalls liebe diese Songs und ich hätte nie für möglich gehalten solche Töne von SUIDAKRA je zu hören.

Tracklist:

1. Echtra
2. Serpentine Origins
3. Ode To Arma
4. A Day And Forever
5. Black Dawn
6. At Nine Light Night
7. Snakehenge
8. Birth And Despair
9. Assault On Urlár
10. Caoine Cruác

 

Line-up:

Arkadius Antonik – Vocals, Guitar, Orchestral Arrangements
Sebastian Jensen – Guitar, Vocals (clean)
Ken Jentzen – Bass
Tina – Vocals

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