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TANZWUT – Seemansgarn

Veröffentlichung: 07.06.19

Stil:  Medieval Rock

Label: AFM Records

Webpage:  http://www.tanzwut.com

Facebookhttps://www.facebook.com/TANZWUTOfficial

 

In 20 Jahren Musikgeschichte haben TANZWUT die Musikszene mit mit ihrem Sound aus Mittelaler und Rock maßgeblich geprägt. Mit ihrem Sound, der aus harten Gitarren und perfekt in Szene gesetzten Dudelsäcken besteht, erfreuen nicht nur im deutschsprachigen Raum die Fans, sondern auch im fernen Russland sind sie mehr als willkommen. Nun setzten sie ihren Siegeszug mit dem neuen Album „Seemansgarn“ fort und ich bin gespannt was die 14 Songs so alles zu bieten haben.

Das Album startet mit dem Titelsong „Seemannsgarn“. Einen besseren Start hätte man nicht wählen können, denn diese Hymne, mit dezenten Gitarrenklängen und perfekt inszenierten Dudelsäcken gehen unter die Haut und ins Ohr. Eine Überraschung ist das Lied „Galgenvögel“, denn durch die harten Metalriffs und die ausdrucksstarke Stimme von Teufel wird eine bedrohliche Stimmung erzeugt, aber in den Refrains wird der Sturm wieder gezähmt. Einen wahren Ohrwurm ist TANZWUT mit dem Stück „Reden Ist Silber“ gelungen. Wunderbar wurden die Gitarren mit den Dudelsäcken vereint und man will einfach nur mehr von dem Song. Wesentlich härter klingt „Die Letzte Schlacht“, denn die harten Gitarrenriffs sind einfach nur genial. Hinzu kommt die durchdringende Stimme und die toll positionierten Dudelsäcke, welche das Lied optimal klingen lassen und man kann die Schlacht in Wirklichkeit miterleben. Noch rasanter startet der nächste Song „Schwarzes Gold“, denn durch den treibenden Rhythmus und den perfekten Drums geht dieser Song sofort ins Blut über. Eine wunderbare Ballade ist TANZWUT mit dem Lied „Ich Bin Der Nachtwind“ gelungen, denn der Song geht unter die Haut. Der nächste Song „Der Puppenspieler“ startet mit Dudelsackklängen, die durch ein sehr gutes Druming aufgelockert werden. In seinem Verlauf entpuppt sich das Lied auch wieder zu einem wahren Ohrwurm, dem man sich nicht entziehen kann. Dieser rockige Song spielt auf die dritte Dimension der Band, dem Marionettenspiel, welches tatsächlich live beim Theatrum Diaboli zelebriert wird.

Beim Lied „Francois Villon“ kommen Instrumente wie Cister, Nyckelharpa und Bandoneon zum Zuge,  und diese bilden das Grundgerüst für die Geschichte vom Dichter Francois Villon, welchem der Teufel persönlich in einer Gasse von Paris erscheint. Mit harten Gitarrenrhythmen geht es dann rockig mit „Das Gewissen“ weiter. Wie auch bei den anderen Songs geht auch in diesem Text um schonungslose Wahrheiten, menschliche Abgründe, Sehnsüchte und das Verlangen nach Liebe und die maßlose Gier der Menschen, die sich scheinbar seit tausenden von Jahren nicht verändert hat. Mit „Schmiede Das Eisen“ ist TANZWUT ein toller Gassenhauer gelungen wie ihn nur die Band erschaffen kann. Bei „Gib Mir Noch Ein Glas“ handelt es sich um einen reinrassigen Mittelaltersong, der aber auch wieder sofort ins Ohr wandert. Richtig ab geht es dann beim Song „Im Freien Fall“, der einen von Anfang an mitreißt. Faszinierender Song, welcher die Besucher von Konzerten begeistern wird, denn still stehen ist bei diesem Lied nicht angesagt. Einen weiteren mittelalterlich klingenden Song bekommen wir mit „Herrenlos Und Frei“ dargeboten. Am Anfang noch sehr ruhig, wird das Lied in seinem Verlauf flotter und vor allem die durchdringende Stimme und die mittelalterlichen Instrumente geben dem Song das gewisse Etwas. Den Abschluss bildet der Song „Gib Mir Noch Ein Glas“, bei dem Sänger Torben von der Band KÄRBHOLZ als Duett-Partner vertreten ist. Mit einem besseren Song als diese Hymne die von guten alten Freunde, welche aus dem rechten Holz geschnitzten sind, hätte man dieses Album nicht beenden können.

TANZWUT ziehen auf ihrem neuen Album  auf ihrem neuen Album sämtliche Register, die von satten Gitarrenriffs bis zu verspielten Klängen reicht. Tolles Album und man kann sich schon auf die Konzerte, auf ihrer Tour im Herbst freuen.

 

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