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BILLY BIO – Feed The Fire

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Veröffentlichung: 30.11.2018

Stil:  Hardcore

Label:  AFM Records

Webpage:  https://billybio.com

Facebookhttps://www.facebook.com/BillyBIOHAZARD

 

„BILLYBIO ist 100% ich. Unbeeinflusst von irgendwem oder irgendetwas anderen. Das ist, wer ich bin, was ich geworden bin. Es ist das Produkt aus allen, die ich getroffen habe, mit denen ich gesprochen und meine Geschichten geteilt habe. Und ein bisschen sind ihre Geschichten auch meine geworden.“ Treffender kann man sich selber nicht beschreiben, denn Billy Graziadei, Frontmann der Band BIOHAZARD, veröffentlicht nun sein erstes Soloalbum, wo er all das verarbeitet hat und seiner Kreativität freien Lauf ließ. Nun will ich aber wissen wie „Feed The Fire“ wirklich klingt.

Zuerst sei erklärt, dass Billy Graziadei in seinem Firewater Sound Studios und Bands wie POWERFLO, BLOOD FOR BLOOD oder SUICIDE CITY sehr beschäftigt war. In dieser Zeit haben sich sehr viele Ideen angesammelt, die er nun als erstes Soloalbum veröffentlicht. Herausgekommen sind dabei 13 tolle Songs die es verdient haben veröffentlicht zu werden. So startet das Album mit dem wütenden Hardcore-Kracher „Freedom’s Never Free“, der in zwei Minuten jede Menge Aggression rüber bringt. Mit einem metallischen Sound kommt dann der Titelsong „Feed The Fire” um die Ecke. Der Song reißt einen sofort vom Hocker. Sehr doomig und langsam startet das Stück „No Apologies, No Regrets“, aber schon nach kurzer Zeit bricht die Hardcore-Walze über einen herein. Mit einem tollen Punk-Feeling wurde „Generation Z” versehen und auch Billys Stimme klingt im Gegensatz zu den vorangegangenen Songs sehr variantenreich und rau. Mit einem Modern-Metal Sound wurde das Lied „Sick And Tired” versehen, bei dem aber auch wieder punkige Elemente eingebaut wurden. Toller Song!

Bei dem 30 Sekunden langen Einspieler „Remedy” bekommt man eine Frauenstimme zu hören, die sehr mystisch klingt. Der richtige Einstieg für den nächsten Kracher „Sodality”, der mit allen Stilistiken gespickt wurde und richtig knallt. Beim nächsten Song „ Rise And Slay“ könnte man annehmen, dass der Song mit BIOHAZARD Gitarrist Bobby Hambel und Bassist Evan Seinfeld ihre Finger mit im Spiel hatten, aber so ist es nicht gewesen. Toller Song, den man eigentlich von BIOHAZARD erwartet hätte, aber es ist ein Stück von BILLY BIO. Beim nächsten Stück „STFU“ behält definitiv der Punksound die Oberhand über den Hardcore. Nachdem etwas sehr gewöhnungsbedürftigen instrumentalen Part „Trepidation“ gibt es mit „Untruth“ einen Song, bei dem man verstärkt Rap-Einflüsse zu hören bekommt. Sie passen aber sehr gut zu dem restlichen Sound und deswegen Daumen hoch! Eine wahre Hymne folgt danach mit dem Song „Enemy“, der zwar Hardcore pur beinhaltet, aber sehr eingängig ist. Das Album wird mit dem längsten Song (über  5 Minuten) „Disaffected World“ beendet. Das Stück beginnt sehr doomig, aber schon nach kurzer Zeit geht die Post ab und bis auf ein paar punkigen Einlagen wird der Song vom Hardcore beherrscht. Das Highlight des Albums wurde bis zum Ende aufgehoben.

Es wäre schade gewesen wären diese Songs in irgendeiner Schublade vergammelt, denn sie zeigen uns auf das es auch sehr abwechslungsreich sein kann wenn man Stilistiken mischt. Einziges Manko ist vielleicht die Laufzeit des Albums, denn bis auf den letzten Songs liegen fast alle Stücke unter 3 Minuten, aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.

Tracklist:

1. Freedom’s Never Free
2. Feed The Fire
3. No Apologies, No Regrets
4. Generation Z
5. Sick And Tired
6. Remedy
7. Sodality
8. Rise And Slay
9. STFU
10. Trepidation
11. Untruth
12. Enemy
13. Disaffected World

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