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BLOODBOUND – War Of Dragons

Veröffentlichung: 24.02.2017

Label:  AFM Records

Stil:  Metal

Webpage:   http://www.bloodbound.se

Facebook:  https://www.facebook.com/pg/bloodboundmetal

 

Nicht wenige Szenebeobachter zeigen sich über die enorme Entwicklung der Power Metaller BLOODBOUND erstaunt. Man sprach den Schweden nicht ihre Qualität ab, aber seitdem ihr neuer Sänger Patrik Johansson vor gut 5 Jahren in die Band einstieg bekamen sie einen gewaltigen Popularitätsschub. So ist der Schweden-Sechser auch vermehrt livehaftig auf Europas Bühnen zu bewundern. Tourneen mit HAMMERFALL, U.D.O. und zuletzt SABATON machten BLOODBOUND selbst zu einer festen Größe. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Band zum neuen Album ‚War Of Dragons‘ erstmals selbst als Headliner touren wird.

Wie schon der Titel verrät sind die Songs alle auf das Thema Drachen ausgerichtet. Dann wollen wir doch mal sehen ob BLOODBOUND ihre Qualität auch auf das neue Album transportieren konnten. Nach dem Intro „A New Era Begins“ startet das Album mit „Battle In The Sky“  direkt sehr temperamentvoll und heavy, genauso wie ich es erwartet hatte. Passend zum Titel „Tears Of A Dragonheart“ geht es beim nächsten Song eher etwas sanfter zu. Wunderbar gemacht und anders hätte man die „Tränen von einem Drachenherz“ auch nicht umsetzen können. Hymnenhaft und heavy geht es dann beim Titelsong „War Of Dragons“ weiter. Der knallt ganz gut und bleibt sofort im Gehörgang stecken. Mit leichte Epik angehaucht folgt dann „Silver Wings“. Versetzt wurde der Song mit fantastischen Chorpassagen und die filigranen Tempowechsel passen wunderbar dazu. Wiederum episch wird es bei der Hymne „Stand And Fight“. Durch die symphonischen Elemente hat man eine sehr gute Wahl beim Songwriting getroffen. Zudem verfügt der Song noch über exzellente Gitarrensolis.
BLOODBOUND haben ja in den Anfangstagen mehr dem Speedmetal gefrönt, aber im Laufe der Zeit haben sie immer mehr die Keyboards mit in ihren Songs eingebaut. Beim neuen Album merkt man dies verstärkt und vor allem beim Song „King Of Swords“ haben sie meines Erachtens ein wenig zu viel von diesen Keyboards mit eingebaut, aber das ist auch Geschmackssache. Sehr ausgefallen und deswegen innovativ klingt „Fallen Heroes“. Der Song kommt auch ohne im Vordergrund stehende Chöre aus. Der wohl schnellste Song auf dem Album dröhnt dann mit „Guardians At Heaven’s Gate“ aus den Boxen. Die Fans von schnelleren Songs werden ihre wahre Freude an diesem Lied haben. Nach dem Metalsong „Symphony Satana „, der ein wenig an AVANTASIA erinnert, kommen wir dann zu „Starfall“. Der stark symphonische Powermetal Song weiß vor allem durch seine Eingängigkeit zu gefallen. Er setzt sich sofort im Ohr fest und ist der perfekte Song kurz vor dem letzten Song des Albums. Mit dem Song „Dragons Are Forever“ haben BLOODBOUND wirklich den Vogel abgeschossen. Leicht episch angelegt feuern BLOODBOUND noch mal aus allen Rohren und beenden mit diesem Song ein tolles Album.

Klar wird jedem Fan der Band, mit Speedmetal hat das nichts mehr zu tun. Trotzdem haben alle Songs das benötigte Tempo und klingen wie aus einem Guss. Einzig muss man sich an die verstärkten Keyboards bei den Songs gewöhnen, aber das macht ja gerade die Songs auf „War Of Dragons“ aus. Eine Empfehlung an alle Powermetaller, Symphonic-Metalfans und natürlich auch Metalfans.

Tracklist:

01. A New Era Begins
02. Battle In The Sky
03. Tears Of A Dragonheart
04. War Of Dragons
05. Silver Wings
06. Stand And Fight
07. King Of Swords
08. Fallen Heroes
09. Guardians At Heaven’s Gate
10. Symphony Satana 11. Starfall
12. Dragons Are Forever

 

Line-up:

Patrik Johansson – Lead Vocals
Tomas Olsson – Lead and rtm guitars
Fredrik Bergh – Keyboards and b/v
Henrik Olsson – Rhythm guitars
Pelle Åkerlind – Drums and percussion
Anders Broman – Bass

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