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CROSSPLANE – Backyard Frenzy

Veröffentlichung: 24.02.2017

Label:  7HARD

Stil:  Metal, Rock’n’Roll

Webpage:   http://www.crossplane.net

Facebook:  https://www.facebook.com/crossplane.band

 

„Wir sind CROSSPLANE und wir spielen Rock ‘n‘ Roll!“ das ist die direkte Ansage der Essener Höllenhunde, die definitiv Diesel im Blut haben! Beweise für diese Authentizität hat CROSSPLANE, die sich im Jahre 2009 gründeten, 2016 mit ihren fast 40 Shows zur Genüge geliefert. Der typische CROSSPLANE Sound lebt von der rotzigen Attitüde des Punks gepaart mit rohem Rock, sowie Metal Einschüben und einer gehörigen Portion Groove inklusive. Diese hochprozentige Mixtur bestimmt natürlich, laut Presseinfo, auch das Geschehen auf dem neuen Album „Backyard Frenzy“, das von Waldstreet & Denroad (u.a. GRIP INC., SODOM, MOONSPELL) sowie Frontröhre Marcel „Celli“ Mönnig produziert wurde. Mal sehen ob da was dran ist.

Ihre 14 Songs kommen auf eine Gesamtspielzeit von über 50 Minuten, schon mal ein großer Pluspunkt. So startet das Album auch sofort in rockiger Manier mit „Love Or Hate“ und die Richtung ist abgesteckt. Ganz schön groovig kommt „Grabbers“ daher und verzaubert uns mit tollen rockigen Klängen. Mit mehr Tempo und einem Stil a la MOTÖRHEAD wird das Tempo bei „Dance With The Devil“ dann wieder mächtig angezogen. Den Fans wird es gefallen und es rockt und rockt. Ganz anders klingt dagegen „Blackness Of Souls“. Der Song klingt mächtig und sehr düster und einen solchen Song hätte ich jetzt nicht von CROSSPLANE erwartet. Mit „Reborn“ gibt es dann wieder einen schleppenden Rock´n Roller im Southern Stil, wie er besser nicht sein könnte. Bei „Alive“ wird das Tempo wieder mächtig angezogen und man ist sofort wieder wach. Leicht punkig klingt danach das nächste Lied „Long Way Down“ bei dem mir vor allem der sehr differenzierte Gesang gefällt,

Mit tollen Slidegitarrenriffs startet die zweite Hälfte des Album mit „Master Of Desaster“. Ein guter Midtemorocker, der von seinen Riffs und dem Gesang lebt. Wie schon bei den vorangegangenen Songs merkt man, dass CROSSPLANE es sehr gut verstehen langsamere Songs und schnellere Songs sehr geschickt nacheinander zu platzieren. Nach dem wieder schneller ausgelegten Song „Queen Of The Second Floor“ folgt der sehr melodische Rocker „Alcoholic Teenage War Queen“ bei dem man am Anfang denkt: „Oh toll lass uns mal das Tanzbein schwingen!“ So ist es aber nicht, denn der Song entwickelt sich in seinem Verlauf zu einem groovigen und schnellen Rocker und avanciert zu einem meiner Lieblingssongs auf dem Album. Mit „Horizon“ gibt es dann eine tolle und zu Herz gehende Ballade bei der vor allem Sänger Celli mit seiner rauchigen Rock´n Rollstimme alles gibt. „Dr. Snowwhite“ wird dann wieder vom Western-Flair und einem groovigen Sound bestimmt, der sofort ins Blut geht. Regelrechten Desert-Rock bekommen wir dann mit „Killer’s Diary“ geboten. Schnell und rasant weiß auch dieses Lied zu überzeugen. Eher schwer und bedächtig startet der letzte Song  „Warlord“, der sich aber in seinem Verlauf zu einem richtigen Rocker der Extraklasse entwickelt.

Das neue Album „Backyard Frenzy“ von CROSSPLANE beinhaltet wirklich alles was ein Rock´n Roller Herz alles so begehrt. Sie wissen vor allem bei den groovigen Songs voll zu überzeugen, aber auch die richtigen Rocker klingen so als würde man sich in der Prärie befinden. Ein sehr gutes Album welches mit Sicherheit live der Hammer ist.

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