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THE OTHER – Casket Case

Veröffentlichung: 20.10.2017

Stil:  Horrorpunk

Label:  Drakkar Records

Website:  https://theother.de

Facebook:  https://www.facebook.com/theotherhorrorpunk

 

In den letzten Jahren stellte sich bei THE OTHER die Frage, werden sie sich auflösen oder geht es weiter. Nach einigen Besetzungswechseln hat es die Band aber doch noch einmal geschafft sich vor der Auflösung zu retten und ein neues Album aufzunehmen. Das Album „Casket Case“ verfügt über 16 Songs, die Geschichten aus der Gruft schildern – typisch zu ihrem Horrorpunk. Aufgenommen wurden die Songs im Studio von Waldemar Sorychta aufgenommen und nun stellt sich die Frage ob nach dem ganzen auf und ab die Band um Sänger Rod Usher es geschafft haben an ihre alten Erfolge nahtlos anzuknüpfen. Los geht es!

Verhältnismäßig ruhig startet das Album mit dem Song „A Party At Crystal Lake”, aber in seinem Verlauf steigert sich dann doch noch das Tempo. Hervorzuheben ist bei diesem Lied der Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt. Vorab schon als Single ausgekoppelt wurde das nächste Stück „She’s A Ghost”. Auch dieser Song ist tempomäßig eher gemäßigt, aber durch den Gesang bekommt er das gewisse Etwas. Nach dem etwas punkig angehauchten Song „Counting The Flies”, bei dem man seine Stimmbänder austesten kann, folgt mit „Dead.And.Gone“ ein weiterer Ohrwurm, der auch wieder im gemäßigtem Tempo gehalten wurde. Der punkig angelegte Song „Morgen ohne Grauen“ wurde in Deutsch gehalten, gut zum Mitsingen, aber sehr schwer zu verstehen und man muss sehr genau hinhören. Trotz des kleine Mankos ein toller Song. Sehr metallastig, was wohl durch die Gitarrenriffs kommt, klingt “Faith And The Fallen“. Ebenfalls ein toller Song. Mit “Till Death Do Us Part” folgt dann eine Ballade, welche THE OTHER in einem vollkommen anderem Licht aussehen lässt. Mit einem tollen Tempo wurde der Song „Little Black Riding Hood“ ausgestattet und zeigt uns auf warum die Band so erfolgreich war und auch wieder werden wird.
Mit dem gleichen Tempo geht man mit „Not My Usual Self” in die zweite Runde. Der Gesang wurde bei diesem Song sehr variantenreich eingesetzt und auch die Gitarren haben die Oberhand. Mit einigen interessanten Rhythmuswechsel wurde “A Heart Is Mysterious” versehen. Für mich der überraschendste Song auf dem Album. Der Song „End Of Days” war die erste Singleauskopplung des neuen Albums. Der ruhige Song lebt durch seinen im Vordergrund stehenden Gesang und geht sofort unter die Haut. Bei „The Horror Of It All” wird dann das Tempo wieder angezogen. Mir gefällt bei diesem Stück vor allem das auf den Punkt gebrachte Druming. Für den nächsten Song „X-Ray Eyes” benötigt man einige Durchläufe. Er ist total unterschiedlicher im Vergleich zu den anderen Songs, denn das rockig anmutende Stück lebt von seinen fantastischen ruhigen Momenten. Nach mehrmaligem Anhören avanciert er zu einem regelrechten Highlight. Nach dem straighten „Pray For Your Soul“ bekommt man mit „Werewolf Of Bedburg“ einen etwas düsteren Song geboten, der aber eine tolle Stimmung verbreitet. Den letzten Song des Albums bildet das Lied „What It’s Like To Be A Monster“. Der langsam startende Song beinhaltet in seinem Verlauf einige Überraschungen und hebt sich somit ganz klar von den anderen Songs ab.

THE OTHER haben mit „Casket Case” ein tolles Album abgeliefert, welches typische Songs von der Band, aber auch tolle Überraschungen bereit hält. Für mich ist „Casket Case“ das beste Album was die Band je erschaffen hat. Hoffen wir nur, dass sich auch das Bandkarussell nicht mehr dreht. 

Tracklist:

01. A Party At Crystal Lake
02. She’s A Ghost
03. Counting The Flies
04 .Dead.And.Gone
05. Morgen ohne Grauen
06. Faith And The Fallen
07. Till Death Do Us Part
08. Little Black Riding Hood
09. Not My Usual Self
10. A Heart Is Mysterious
11. End Of Days
12. The Horror Of It All
13. X-Ray Eyes
14. Pray For Your Soul
15. Werewolf Of Bedburg
16. What It’s Like To Be A Monster

 

Line-up:

Rod Usher – Vocals

Doc Caligari – Drums

Ben Crowe – Gitarre, Backingvocals

Pat Laveau – Gitarre, Backingvocals

Chris Cranium – Bass, Backingvocals

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