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BLACK MAP – In Droves

Veröffentlichung: 10.03.2017

Label:  Long Branch Records/SPV

Stil:  Rock´n´Roll/Alternative

Webpage:   https://blackmapmusic.bandcamp.com

Facebook:  https://www.facebook.com/blackmapmusic

 

Ziemlich neu sind BLACK MAP im Musik-Business. Die aus Kalifornien stammende Band veröffentlichte ihre erste EP vor 3 Jahren und kurz darauf das Debutalbum „…And We Explode“, aber das heißt jetzt nicht, dass die Musiker sich nicht auch schon ihre Sporen im Business verdient hätten. So war Ben Flanagan schon bei TROPHY FIRE, Gitarrist Mark Engles bei DREDG und Drummer Chris Robyn bei FAR tätig. Jetzt gibt es endlich ihr zweites Album und mal sehen was ihr alternativer Rock´n Roll so alles zu bieten hat.

Wirklich prall gefüllt ist das Album mit 15 Stücken. Nach dem ca. 30 Sekunden langen Intro „Transit I“ geht es direkt richtig rockig los mit „Run Rabbit Run“. Dieser Song lebt durch seine tollen Gitarrenriff und dem perfekten Druming. Treibender Anfang der perfekt gelungen ist. Richtige Gefühle kommen beim nächsten Stück „Foxglove“ auf. Diese werden vor allem durch den melancholischen Gesang von Sänger Ben Flanagan hervor gerufen. Toller melodischer und sanfter Song. Mit „Ruin“ wird man ein wenig in die 70iger Jahre Rock katapultiert. Starker Song, der sich sofort im Gehörgang breit macht. „Heavy Waves“, ein rockiges Highlight zeigt uns, dass sanfte und härtere Töne sehr gut harmonieren können. Diese Hymne ist einfach nur brillant. Bei „Dead Ringer“ dominiert am Anfang der Bass, aber schon nach kurzer Zeit bekommt man einen Song geboten, der ein wenig an U2 erinnert, aber mit interessanten Sounds versetzt wurde und einfach nur gefällt. Mit härterem und prägnantem Gitarrenspiel wurde „Octavia“ versehen, aber auch das funktioniert und vor allem zeigt uns Ben Flanagan auf diesem Stück eine andere Facette seiner Stimme.
Nach dem nächsten Interlude „Transit II“ wird es mit „No Color“ ziemlich Synthielastig. Trotz allem rockt dieses Stück was das Zeug hält. Mit „Indoor Kid“ bekommt man einen straighten Rocker geboten, der auch wieder sofort ins Ohr geht. Sehr emotional startet der nächste Song „White Fence“, der einem wieder sehr an Bands wie U2 erinnert. Toller emotionaler Song mit Tiefgang. Wunderbare Gitarrenklänge und vor allem auch Bassläufe bekommt man bei „Just My Luck“ geboten. Der etwas flottere Song geht sofort ins Blut. Auch „Cash For The Fears“ weiß mit tollen Sounds und einem erstklassigen Spiel der Instrumente voll zu überzeugen. So langsam gehen mir die Superlativen aus, denn bis jetzt bin ich einfach nur begeistert und das wird sich nach dem nächsten Interlude „Transit III“ mit dem letzten Song „Coma Phase“ sicher nicht ändern. So ist es auch, denn der Song strotzt nur so vor Kraft und weiß von der ersten Sekunde an zu begeistern. Ein toller Abschluss für ein exzellentes Album.

„In Droves“ von BLACK MAP ist ein komplett ein wahres Highlight. Das zweite Album der Band überzeugt voll mit emotionalen, hörteren aber auch stilleren Stücken, die mitten ins Herz treffen. Bei den Songs handelt es sich um Rock vom Feinsten und besser kann man es nicht machen. Vor allem Sänger Ben Flanagan trifft immer mit seiner Stimme voll ins Schwarze, aber auch der Rest der Band überzeugt voll mit ihren Instrumenten. Tolles Album welches man einfach nur haben muss.

Tracklist:
01. Transit I
02. Run Rabbit Run
03. Foxglove
04. Ruin
05. Heavy Waves
06. Dead Ringer
07. Octavia
08. Transit II
09. No Color
10. Indoor kid
11. White Fence
12. Just My Luck
13. Cash For The Fears
14. Transit III
15. Coma Phase

 

Line-up:

Mark Engles – Guitar
Chris Robyn – Drums
Ben Flanagan – Vox/Bass

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