News Ticker

EKTOMORF – Fury

Veröffentlichung: 16.02.2018

Stil:  Groovemetal, Thrashmetal

Label:  AFM Records

Webpage:  http://www.ektomorf.com

Facebookhttps://www.facebook.com/EktomorfOfficial

 

EKTOMORF wurde 1993 von Zoltán „Zoli“ Farkas in Mezökovacsháza, einer kleinen ungarischen Stadt nahe der rumänischen Grenze, gegründet. Heute ist Zoli – Songwriter, Gitarrist und Mastermind der Band und das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Bandleader Zoli besitzt einen Sinti-Hintergrund und deswegen sahen sich EKTOMORF von Anfang an mit Rassismus und Vorurteilen konfrontier, was sich demzufolge auch in den Texten nieder schlägt. Trotz alle haben sie sich mittlerweile etabliert und das nicht nur in Ungarn.

So trifft es auch auf ihrem neuen Album „Fury“, dem 14. Werk der Band, das es wieder einige Besetzungswechsel, insgesamt drei, gab. Schon nach dem ersten Durchlauf wird klar, dass sie ihrem Stil groovige Sounds mit tiefer gelegten Gitarren und einem aggressivem Druming, treu geblieben sind. So startet direkt der Opener „The Prophet Of Doom“ scheppernd und donnernd aus den Boxen. Der perfekte Einstieg in ein Album druckvolles Album. Das ändert sich auch nicht im zweiten Song „AK 47“, denn das Lied lebt von seiner Power und dem unnachahmlichen Gesang von Zoltán „Zoli“ Farkas. Beim Titelsong „Fury“ singt sich Zoli die Seele aus dem Hals. An diesem Song gefällt mir vor allem der etwas groovigere Sound gegenüber den ersten beiden Songs. Mit einer „Wall of Guitars“ startet der Song „Bullet In Your Head“ und auch dieser Song ist mit Killergrooves ausgestattet. Bei „Faith And Strength“ wurde dabei mehr Gewicht auf gitarrenorientierer Sound gelegt. Erinnert mich ein Wenig an MACHINE HEAD. Trotzdem knallt dieser Song gewaltig.
Mit einem immensen Tempo startet man in die zweite Hälfte. Bei „Infernal Warfare“ kommen dann mehr die thrashigen Sounds zum Zuge. Das gleiche trifft auch auf den nächsten Song „Tears Of Christ“ zu, aber von der Geschwindigkeit her eher etwas ruhiger und grooviger. In dieser groovigen Stimmung geht es dann mit dem unter die Haut gehenden „Blood For Blood“ weiter. Dieser Song geht sofort ins Blut und zählt für mich persönlich zu einem der Highlights des Albums. Mit „If You’re Willing To Die“ folgt dann eine perfekte Metalwalze, die vor allem durch Zolis Stimme beherrscht wird. Thrashiger Sound vermischt mit groovigen Parts ergänzt den Gesang in perfekter Weise. Mit einem regelrechten Killersong wird das Album dann beendet. Der Powersong „Skin Them Alive“ ist an Schnelligkeit auf dem Album nicht zu überbieten. Er bildet damit den perfekten Abschluss des Albums.

Das von Tue Madsen (Antfarm Studios) produzierte Album enthält alles was ich mir von einem neuen Album von EKTOMORF erhofft hatte. Dazu gehören ein aggressiver Drumming, perfekt in Szene gesetzte Gitarren und einen Sänger in Höchstform. Mit diesem Album werden EKTOMORF wohl weiter die Leiter des Erfolges nach oben steigen. Nach 25 Jahren haben sie das wohl auch verdient.

Tracklist:

01. The Prophet Of Doom
02. AK 47
03. Fury
04. Bullet In Your Head
05. Faith And Strength
06. Infernal Warfare
07. Tears Of Christ
08. Blood For Blood
09. If You’re Willing To Die
10. Skin Them Alive

 

Line-up:

Zoltán Farkas – Vocals, Guitar

Szebasztián Simon – Guitar

Attila Asztalos – Bass

Dániel Szabó – Drums

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*