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ESCAPE THE FATE – I Am Human

Veröffentlichung: 30.03.2018

Stil:  Modern Rock, Melodicmetal, Modern Metal

Label:  Eleven Seven Music

Webpage:  http://www.escapethefate.com

Facebookhttps://www.facebook.com/escapethefate

 

Auf ihren bisherigen fünf Studioalben konnten ESCAPE THE FATE unter Beweis stellen, dass sie wirklich keine langweilige Band sind. Sie formten einen ureigenen Metalsound, der Stilistiken aus Metalcore, popigen Hooks und mit Synthie getränkten Balladen bestand. Nun kommen sie mit ihrem neuen Album „I Am Human“ und das von Howard Benson (MY CHEMICAL ROMANZE, ADAM LAMBERT) produzierte Werk soll die Band laut Aussagen von Sänger Craig Mabbitt wieder zu ihren Wurzeln zurückführen. Ich bin richtig gespannt was mich erwartet.

Nachdem sie ihr Album von Februar auf März verschieben mussten kommen wir nun endlich in den Genuss des neuen Materials. Das Album beginnt mit dem popig angehauchten Rocksong „Beautifully Tragic”, der einen sofort in seinen Bann zieht. Der Song, der sofort ins Ohr geht, ist wirklich eine Überraschung für mich, denn einen solchen hätte ich nicht erwartet. Für „Broken Heart” trifft das gleiche zu wie beim Opener. Bei diesem Stück wurden zusätzlich noch alternative Elemente verwendet und herausgekommen ist ein fantastischer Song, der wirklich „Back To The Roots“ geht. Mit einer Wall Of Guitars startet das Lied „Four Letter Word”. Doch auch dieser Song basiert auf toller Rockmusik die einfach nur mitreißt. Ein wenig mehr wird das Gaspedal bei „Will Make It Up To You” durchgetreten und der tolle Rocksong beinhaltet super positionierte Gitarrenriffs und einen Gesang, der mitten ins Herz trifft. Die nächste Überraschung folgt auf den Fuß, denn mit der Ballade „Bleed” treffen sie wirklich mitten ins Herz. Das liegt zum größten Teil am Gesang von Craig. Mit „Do You Love Me” bekommen wir den ersten Metalsong zu hören, der über ein Modern Metal Songwriting verfügt und genau deswegen im Ohr stecken bleibt. Ein mitreißendes Stück der Laune macht. Beim Titelsong „I Am Human“ wird alles wieder zurückgefahren. Der Midtemposong hat ein riesiges Hitpotential und gefällt vor allem durch die Tempiwechsel innerhalb des Songs.

Mit einem akustischen Lied überraschen ESCAPE THE FATE dann mit „If Only“. Bei diesem Lied gefällt mir vor allem die Präsentation des Gesanges, die einen sofort mit auf eine Reise nimmt. Einen weiteren Metalsong bekommen wir mit „Empire“ geboten, der sich durch ein perfektes Songwriting auszeichnet. Vor allem die bombastischen Gitarren und der wechselhafte Gesang weiß voll zu überzeugen. Noch härter klingt dann der nächste Song „Recipe For Disaster“. Ein Modern Metalsong erster Güte und wenn man bisher die Songs gehört denkt man es ist eine andere Band. Ganz im Gegensatz zu dem vorherigen Song klingt „Riot“. Der leicht metalische Song weiß durch tolle Melodien zu überzeugen. Mit „Digging My Own Grave“ bekommen wir den härtesten Song auf dem Album geboten. Bei dem teilweise mit Metalcore gespickten Song erwartet euch Sänger Craig Mabbitt in Höchstform. Toll finde ich vor allem die Choreinlagen, die von Female Voices eingebunden wurden. Auch der groovige Metalsong „Resistance“ weiß zu überzeugen. Das Lied, das teilweise an Bands wie DEPECHE MODE erinnert, dringt vehement aus den Boxen. Den perfekten Abschluss dieses Albums haben ESCAPE THE FATE mit dem leicht rockigen Song „Let Me Be“ gefunden.

Mit diesem Album haben ESCAPE THE FATE wirklich ihr Meisterwerk abgeliefert. Die 14 auf dem Album befindlichen Songs können unterschiedlicher nicht sein. Genau das macht das Album „I Am Human“ so besonders, denn ESCAPE THE FATE gehen zwar zurück zu ihren Wurzeln, aber sie zeigen ein tolles Bild ihres Könnens auf. Für mich das erste Highlight in diesem Jahr!

Tracklist:

  1. Beautifully Tragic
  2. Broken Heart
  3. Four Letter Word
  4. I Will Make It Up To You
  5. Bleed
  6. Do You Love Me
  7. I Am Human
  8. Only
  9. Empire
  10. Recipe For Disaster
  11. Riot
  12. Digging My Own Grave
  13. Resistance
  14. Let Me Be

 

Line-up:

Robert Ortiz – Drums
Craig Mabbitt – Vocals
Kevin „Thrasher“ Gruft – Guitar
TJ Bell – Guitar

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