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NAILED TO OBSCURITY – King Delusion

Veröffentlichung: 03.02.2017

Label: Apostasy Records

Stil:   Melodic Doom Death Metal

Webpage:   http://www.nailedtoobscurity.com

Facebook https://www.facebook.com/nailedtoobscurity

Bei NAILED TO OBSCURITY handelt es sich um eine deutsche Doom Death Metal Band, die ihre Anfänge schon im Jahr 2005 hat. Benannt hat sich die Combo nach einen Track des „Hate Eternal“ Debut Album. Im Jahr 2007 brachten die Niedersachsen ihr erstes Album mit dem Namen „Abyss“ heraus. Danach ließen sie lange nichts von sich hören. 2012 bereicherte Raimund Ennenga das Quintett, ein Sänger, der mit seinem Können dem Zweitlingswerk  „Opaque“ den letzten Schliff gab. Es gab eine weitere Schaffenspause, die diesmal nur 4 Jahre andauerte und mit dem jetzigen Werk „King Delusion“ gekrönt wurde.

Nicht, dass die Jungs in den 4 vergangenen Jahren ganz untätig waren. Sie waren auf Festivals wie Wacken und dem Summer Breeze unterwegs und supporteten z.B. auch PARADISE LOST. Somit erspielten sie sich nicht unverdient eine Fan Base, die nun freudetanzend den neuen Silberling in der Hand hält. Das neue Werk der Doom Death Metaller NAILED TO OBSCURITY wartet mit 8 Stücken und satten 55 Minuten auf. Das erste Stück „King Delusion“ eröffnet langsam und sphärisch. Tiefe dunkle Growls ziehen den Hörer in ihren Bann. Rhythmenwechsel runden das Stück ab. Nummero 2 „Protean“ tritt ein wenig auf Gaspedal. Die treibenden Drums lässt das Adrenalin in die Höhe schießen. Düstere Growls wechseln sich mit sanftem Klargesang ab. „Apnoea“ ist ein 2 minütiges Instrumentalstück, das einen in seinen tiefen Sog hineinzieht, sobald man sich den Klanggebilden gedanklich hingibt.

„Deadening“ kann man am besten mit balladesk, traurig und sehr melancholisch beschreiben. Hier wechselt der Gesang zwischen leicht flüsternden Tönen und sanften Growls. Das Stück zeigt die Kreativität und das musikalische Spektrum der Band. Für mich das beste Stück auf der Scheibe. „Memento“ beginnt sehr melodisch, der Song dringt sofort in die Gehörgänge. Man könnte ihm eine gewisse Ohrwurmqualität zuschreiben. „Uncage My Sanity“ lässt dunkle Wolken am Himmel aufziehen. So schwer und dunkel ist das Stück, was alle Lebensfreude aufsaugt. Nach ganzen 12 Minuten ergibt sich der Hörer seinem Schicksal. „Devoid“ lässt wieder Lebensenergie in den Adern fließen. Fast freundlich wirkt es im Vergleich zu dem Stück davor. Wieder überzeugt ein gute zugängliche Melodie, die sich sofort ihren weg in Mark und Bein gräbt.

Alles in Einem kann man den Hörer das neue Album nur empfehlen. Es ist abwechslungsreich und es macht großen Spaß beim Zuhören.

Anspieltipps:

Apnoea, Memento, Deadening, Devoid

Tracklist:   

  1. King Delusion
  2. Protean
  3. Apnoea
  4. Deadening
  5. Memento
  6. Uncage My Sanity
  7. Devoid
  8. Desolate Ruin

 

Line-up:

Raimund  Ennenga – Vocals

Jan Ole Lamberti – Guitar

Volker Dieken – Guitar

Carsten Schorn – Bass

Jann Hillrichs – Drums

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