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HOUSE OF LORDS – Saint of the Lost Souls

Veröffentlichung: 24.03.2017

Label:  Frontiers Music s.r.l.

Stil:  Melodic Rock, Hardrock

Webpage:   https://www.houseoflordsband.com

Facebook:  https://www.facebook.com/HouseOfLordsBhttps://www.facebook.com/houseoflordsofficial

 

Vor zwei Jahren veröffentlichten HOUSE OF LORDS mit „Indestructible“ ein Album, welches mit Lob überschüttet wurde. Die Messlatte lag also sehr hoch bei der Band, die schon seit 30 Jahren immer wieder mit tollen Alben namens „Saint of the Lost Souls“ zu überraschen weiß. Ich bin also richtig gespannt und will euch auch nicht länger auf die Folter spannen – also los geht es!

Mit Pianoklängen startet der erste Song „Harlequin“. Was zuerst als zartes Spiel beginnt geht dann über schnelleren Keyboardklängen und symphonischen Tönen in einen tollen Hardrocksong über. Toller und unerwarteter Einstieg in das Album. Sehr groovig geht es dann mit dem Song „Oceans Divide“ weiter. James Christians Stimme wird wunderbar in die Instrumentenfraktion eingebunden und sofort ist der erste Ohrwurm geboren. Ganz im Midtempobereich liegt das Lied „Hit the Wall“. Fast schon balladesk klingt dieses Song, der direkt das Herz berührt. Der Titeltrack „Saint of the Lost Souls“ startet wieder mit einem opulenten Intro. Nach einer guten halben Minute geht es dann ab. Schnell, innovativ und gut umgesetzt klingt dieser Song sehr modern. Er verfügt auch über ein tolles Gitarren-Solo. Was mich nur ein wenig stört ist der orchestrale Hintergrund, den man ganz leicht wahrnehmen kann. Mit „The Sun Will Never Set Again“ bekommt man dann eine regelrechte Ballade geboten, bei der vor allem Sänger James und die Keyboards voll überzeugen.
Mit einem wahren Ohrwurm hat man es bei „New Day Breakin’“ zu tun. Der Song bleibt direkt im Gehörgang stecken. Mit einem treibenden Drumsound startet das nächste Lied „Reign of Fire“. Auch dieser Rocker weiß zu überzeugen. Ein wenig schneller und grooviger geht man dann bei „Concussion“ ans Werk. Bei diesem Song wurden die Keyboard-Passagen optimal eingesetzt.  Beim nächsten Song „Art of Letting Go“ handelt es sich ebenfalls um einen groovigen Rocksong, obwohl er mehr Gefühl verbreitet, was wohl sehr stark an das Gitarrenspiel liegt. Bombastisch und etwas moderner ist dagegen der nächste Song „Grains of Sand“. Für mich eins der Highlights auf diesem Album, denn der orchestrale Sound, im Gegensatz zu den Gitarrenriffs sind einfach nur super. Den Abschluss des Albums bildet der schnelle Song „The Other Option“. Bei diesem Song kann man wirklich nicht mehr ruhig stehen bleiben.

HOUSE OF LORDS liefern mit „Saint of the Lost Souls“ ein gutes Album ab. obwohl sie die Latte gegenüber dem letzten Album nicht übersteigen konnten. Trotz allem ein gutes Album welches Freunden vom Hardrock und Melodic Rock mit Sicherheit begeistern wird.

Tracklist:

01. Harlequin
02. Oceans Divide
03. Hit the Wall
04. Saint of the Lost Souls
05. The Sun Will Never Set Again
06. New Day Breakin’
07. Reign of Fire
08. Concussion
09. Art of Letting Go
10. Grains of Sand
11. The Other Option

 

Line-up:

James Christian – Lead Vocals
Jimi Bell – Guitars
Chris Tristram – Bass
BJ Zampa – Drums

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