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J.B.O. – 11

Veröffentlichung: 08.07.2016

Stil: Fun Metal / Fun Pop Rock

Label: AFM Records

Website: http://www.jbo.de

Facebook: https://www.facebook.com/kickersofass

 

J.B.O. sind seit mehr über 25 Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Spaßrock. Sie überlebten Genres wie Grunge, Pagan Metal und andere. J.B.O. funktionieren beim riesigen Metal-Festival genauso wie auf der Szene-Bühne, im Bierzelt, beim studentischen Spring Break-Event, dem Mainstream-Musik-Open Air oder wo auch immer. Mit ihrem selbst erfundenen Comedy Metal sind sie ein absolutes Unikat in der deutschen Musikszene. Nun veröffentlichen sie ihr elftes Album mit dem schlichten Titel „11“ und mal sehen was uns so erwartet.

Das Album startet nach dem „Einzähler“ mit „Wir lassen uns das Blöden nicht verbieten“, einer regelrechten J.B.O.-Hymne. Der Song ist flott und er lädt sofort zum Mitsingen ein. Nach einem solchen Anfang ist man gut gerüstet auf die folgenden Songs, oder? Beim nächsten Song „Panzer Dance“ handelt es sich um eine Cover-Version vom Ballermann Hit „Pizza Hut“ (DJ Ötzi) und schon stellt sich die erste Enttäuschung ein. Eine Interpretation von Lucilectric´s Song „Mädchen“ heißt bei J.B.O. „Metaller“ und ist ihnen gut gelungen und ganz gut anzuhören. Auch am nächsten Song  „Ich hätte gern mehr“  kann ich nicht allzu viel Gefallen finden, denn irgendwie ist der Text nicht so ganz ausgegoren, obwohl die rockigen Rhythmen stimmen. Was es mit dem Einspieler „Autowerkstatt“ auf sich hat, weiß wohl wirklich nur die Band alleine. Der nächste Song „Wacken ist nur einmal im Jahr“ ist an das Mallorca-Lied „Malle ist nur einmal im Jahr“. Außer dem anderen Text, der wirklich gut ist, enttäuscht doch der Sound, denn popige Klänge hatte ich nicht so viel erwartet. Richtig schnulzig wird es dann beim Pop-Rock-Lied „Verliebt“. Ich mag wirklich gefühlvolle Songs, aber  bei diesem Song passt gar nichts zusammen, schade!

Der nächste Song „Jetzt ist halt Heut“ reißt aber dann die Scheibe wieder raus. Witzige Texte, die sehr gut in rockige Töne eingepackt wurden. Der Einspieler „Marilyn Manson“ ist auch wieder Geschmackssache. Mit „Fünf Minuten“ kommt wieder Schwung in das Ganze, obwohl ich von der textlichen Seite überhaupt nicht angetan bin. Der Song kann noch nicht mal ein Schmunzeln erzeugen. Dagegen gefällt mir  „Har Har Har“ schon wieder besser, denn das Stück ist schmissig und auch textlich wieder besser. Bei „Nürnberg Groove“ handelt es sich um einen Cover von „New York Groove der Band HELLO. Außer dem groovigen Sound kann ich leider dem Song nicht mehr abverlangen. Die witzige Einleitung von „Rapper“ leitet dann das Lied „Söderla!“ – ein hiphop-artiger Song über den CSU-Politiker Markus Söder, der von sich reden machte mit seinen populistischen und rechten Aussagen. Textlich ist der Song leider nicht ausgegoren und man hätte vielleicht mehr Aussagen darin verpacken können. Nach dem witzigen Einspieler „Alkoholprobe“  endet das Album mit dem Metal- und Raplastigen Song „M.F.N. for J.B.O.“, der das Ganze auch nicht mehr rausreißt.

Als Fazit kann ich nur sagen, leider ist das neue Album von J.B.O. nicht so der Renner. „11“ besitzt zwar Highlights, aber die negativen Punkte überwiegen leider. Vielleicht sollte man weniger Songs auf ein Album packen und dafür die Qualität ein wenig erhöhen. Schade, denn bis jetzt haben sie uns immer mit ihren 10 bisherigen Alben Freude bereitet.

HIER noch das offizielle Lyric-Video zu „Wacken ist nur einmal im Jahr“

 

Tracklist:
01.Einzähler
02.Wir lassen uns das Blöden nicht verbieten
03.Panzer Dance
04.Metaller
05.Ich hätt gern mehr
06.Autowerkstatt
07.Wacken ist nur einmal im Jahr
08.Verliebt
09.Jetzt ist halt heut
10.Marilyn Manson
11.Fünf Minuten
12.Har Har Har
13.Nürnberg Groove
14.Rapper
15.Söderla!
16.Alkoholprobe
17.M.F.N. for J.B.O.

 

Line.up:

Hannes „G.Laber“ Holzmann – guitar/vocals

Vito C. – guitar/vocals

Ralph Bach – bass

Wolfram Kellner – drums

 

J.B.O. Tourdates

präsentiert von EMP, Metal Hammer, Musix, Piranha, Guitar, Drumheads, metal.de, venue.de

14.10.16 A-Klagenfurt, Stereo
15.10.16 A-Traun, Spinnerei
28.10.16 Hamburg, Markthalle
29.10.16 Markneukirchen, Event Halle
03.11.16 Frankfurt, Batschkapp
04.11.16 Erfurt, HsD
05.11.16 Leipzig, Täubchenthal
11.11.16 A-Wien, Simm City
12.11.16 A-Wörgl, Komma
17.11.16 Berlin, Postbahnhof
18.11.16 München, Backstage Werk
19.11.16 Stuttgart, LKA Longhorn
24.11.16 Köln, Live Music Hall
25.11.16 Hannover, Music Hall
26.11.16 LUX-Esch-sur-Alzette, Rockhal
09.12.16 Oberhausen, Turbinenhalle 2
16.12. CH-Solothurn, Kofmehl

 

2017:
27.01.17 Gießen, Hessenhalle
28.01.17 Pirmasens, Quasimodo
03.02.17 Dresen, Tante Ju
04.02.17 Lohr, Stadthalle
11.02. 17 Regensburg, Airport Obertraubling
17.02.17 Aschaffenburg, Colosaal
18.02.17 Memmingen, Kaminwerk
03.03.17 Rostock, MAU Club

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