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PRONG – Zero Days

Veröffentlichung: 28.07.2017

Label:   Steamhammer/SPV

Stil:   Thrash, Metal, Heavy Metal

Webpage:   http://www.prongmusic.com 

Facebook:  https://www.facebook.com/prongmusic

 

Nach all den tollen Alben in den letzten 30 Jahren, veröffentlichten PRONG im letzten Jahr ihr Album „X – No Absolutes“. Mit einem solch starken Album hatte wohl niemand gerechnet, auch ich nicht. Dieses Album brachte PRONG Touren als Special Guest von OBITUARY und EXODUS in Europa und zusammen mit TESTAMENT und SEPULTURA in Amerika ein. Nun gibt es wieder ein neues Album. Mit „Zero Days“ wollen sie natürlich das letzte Album übertreffen und mal sehen ob ihnen das gelungen ist.

Zwischen all den Touren ist es Tommy Victor gelungen wieder neue Songs zu schreiben. Das digitale Album, welches mir vorliegt, beinhaltet 13 Songs (das DigiPak beinhaltet zusätzlich noch einen Bonustrack). Das Album „Zero Days“ startet mit dem Hardcore – und Thrashlastigen Song „However It May End”. Einen besseren Opener hätte man nicht wählen können. Der Titeltrack “Zero Days” klingt trotz des thrashigen Sounds sehr melodiös, was wohl von Tommys Stimme kommt, die sehr wandelbar  bei diesem Song ist. Toller Song mit zusätzlichem tollen Riffing und Groove. Ein wenig punkig kommt dagegen „Off The Grid” daher, aber der Song nimmt einen einfach nur gefangen und dringt tief in die Gehörgänge ein. Ebenso wie der vorherige Song beinhaltet auch „Divide And Conquer“ punkige Elemente und für mich ist er einer der melodischsten überhaupt auf dem Album, denn auch er geht nicht mehr aus dem Ohr. Mehr Tempo wird wieder beim Song „Forced Into Tolerance“ aufgenommen. Der thrashige Song geht sofort ins Blut über und ist ein wahrer PRONG – Song. Beim nächsten Song denkt man zuerst, wo nimmt Tommy Victor nur die Ideen, Energie und Kraft her, solch tolle Songs zu schreiben, denn „Interbeing“ ist ein Song, der einfach nur toll ist. Modern, im typischen PRONG-Stil, aggressiv aber trotz allem sehr melodiös kann ich nur sagen, „Well Done“!

Mit etwas ruhigeren Passagen wurde der nächste Metalsong „Blood Out Of Stone” versehen. Dieser Song mit dem sehr starken Gesang und einer sehr guten Melodieführung ist für mich das Highlight auf dem Album. Ein weiteres Highlight ist der Thrashsong „Operation Of The Moral Law”, der bombastisch aus den Boxen dringt. Mit dem typischen PRONG – Groove wurde „The Whispers” versehen. Der Song ist ein Ohrwurm erster Güte und geht einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sehr düster klingt dagegen das nächste Stück „Self Righteous Indignation“. Der Metalsong ist einer der modernen Varianten des neuen Songwritings von PRONG. Zuerst etwas sperrig, aber nach einigen Durchläufen entfaltet sich die Wucht des Songs. Melodiös geht es dann mit dem nächsten Song „Rulers Of The Collective” weiter. Aber auch dieser Song hat seine Highlights, denn die Backingvocals sind einfach nur super. Eine tolle Leistung kann man auch auf dem Song „Compulsive Future Projection” verzeichnen. Der harte Metalsong weist aber mit kleineren melodiösen Passagen ein weiteres Highlight dar, der über eine Menge an PRONG-Trademarks, wie das Gitarrenspiel von Tommy, verfügt. Genauso stark wie das Album begonnen hat, endet es mit „Wasting Of The Dawn“,  einem groovigen Thrashsong a la PRONG, aber in einer sehr modernen Variante. Besonders zu erwähnen ist der Gesang von Tommy Victor, der stimmlich noch eine weitere Schippe draufgelegt hat.

Als Fazit kann ich nur vermerken, „Zero Days“ ist die perfekte Mischung aus PRONG-Sound, Härte und melodiösen Parts. Es übertrifft sogar noch das letzte Album „X-No Absolutes“. „Zero Days“ wurde erneut von Tommy Victor,  in Zusammenarbeit mit seinem vertrauten Sidekick Chris Collier als Co-Produzenten und Engineer, produziert. Mit einem solch erstklassigen Album kann es nur in eine Richtung gehen, nämlich aufwärts!

Tracklist:

01. However It May End
02. Zero Days
03. Off The Grid
04. Divide And Conquer
05. Forced Into Tolerance
06. Interbeing
07. Blood Out Of Stone
08. Operation Of The Moral Law
09. The Whispers
10. Self Righteous Indignation
11. Rulers Of The Collective
12. Compulsive Future Projection
13. Wasting Of The Dawn

 

Line-up:

Tommy Victor – guitar, vocals

Mike Longworth – bass

Art Cruz – drums

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