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LAST DAYS OF EDEN – Ride The World

Veröffentlichung: 27.11.2015

Stil: Symphonic Metal

Label: Pride & Joy Music

Website: http://www.lastdaysofeden.es

Facebook: https://www.facebook.com/lastdaysofeden

 

Die in 2012 gegründete Band LAST DAYS OF EDEN gibt sich mit ihrem Debüt „Ride The World“ die Ehre uns zu erfreuen. Auf dem direkten Weg aus dem sonnigen Spanien, setzt diese Band die Messlatte für Newcomergruppen im Symphonic Metal ganz schön hoch an.

Ordentlich produziert und gelungen abgemischt, begeistern Lady Ani und ihre Mannen mit der Verbindung von bretternden Stakkatogitarren und sphärischen Synthesizern. Jetzt könnte man böse sagen, dass es genauso schon von hunderten Bands vorher gemacht wurde und diese Schiene durch große Bands abgegrast ist, aber bei „Ride The World“ gibt es diesen kleinen Funken, der es aus der Masse herausstechen lässt. Dieser Funke ist direkt bei Songs wie „Invincible“ und „Queen Of The North“ zu hören und tritt mit den später stärker vertretenen Dudelklängen deutlich in den Vordergrund.

Getragen wird das ganze Album durch Lady Anis zwar noch ausbaufähige Stimme, aber gerade ihr reizender Akzent gibt der Sache einen gewissen Charme und rundet das Gesamtkonzept von „Ride The World“ ab. Wer allerdings die Neuerfindung des Rades erwartet wird bitterlich enttäuscht sein, denn hier wird sich bewusst der genretypischen Klischees bedient, ohne jedoch wirklich innovativ daher zu kommen. Nichtsdestotrotz sind zum Beispiel „The Last Stand“ und „The Piper´s Call“ sehr mitreißend und vielleicht sogar bestes Aushängeschild für die Fähigkeiten und das Potential dieser noch so jungen Band.

Für die Zukunft sollte man jedoch versuchen, weniger auf Althergebrachtes zu setzten und sich etwas weiter aus der Wohlfühlzone des Genres heraus wagen. Denn mit Sicherheit gibt es einen Weg, die Musik zu machen die man mag und trotzdem den Hörern zu zeigen, dass man eben doch anders ist als andere Bands. Kurzum bleibt zu sagen, dass sich LAST DAYS OF EDENs Album „Ride The World“ definitiv lohnt und ein hohes Maß an Professionalität so wie musikalischer Reife mit sich bringt.

 

Tracklist:

  1. Invincible
  2. Queen Of The North
  3. Bring Me The Night
  4. The Last Stand
  5. Ride The World
  6. Land Of The Rain
  7. Here Come The Wolves
  8. Moonlight
  9. The Spell
  10. The Piper’s Call
  11. Paradise
  12. Brothers In Arms
  13. A Game Of War
  14. Into The Deepest Of My Mind

 

Band:

Lady Ani – Vocals

Dani G. – Guitars & Vocals

Adrián Huelga – Bass

Alberto Ardines – Drums

Juan Gómez – Keyboards

Gustavo Rodríguez – Bagpipe

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