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PRONG – X – No Absolutes

Veröffentlichung: 05.02.2016

Stil: Metal

Label: Steamhammer/SPV

Website: http://prongmusic.com

Facebook: https://www.facebook.com/prongmusic

 

Schon seit 25 Jahren steht PRONG für qualitativ hochwertige Songs. Ich erinnere mich noch an das wirklich starke Album „Ruining Lives“ aus dem Jahre 2014 und dem im vergangenen Jahr veröffentlichte Cover-Album „Songs From The Black Hole“, die sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte von PRONG einreihte. Nun sind die Mannen um Mastermind Tommy Victor schon wieder mit einem neuen Album am Start. Dann bin ich doch mal gespannt auf „X – No Absolutes“.

Schon seit fast 30 Jahren sind PRONG nun schon im Geschäft. Trotz vieler Besetzungswechsel hat es die Band geschafft immer wieder Highlights mit ihren Alben zu setzen. Auch dieses Mal? Das Album startet sehr verheißungsvoll mit „Ultimate Authority“, welches schon die ganzen Trademarks von PRONG aufweist. Tolle Riffs und ein toller Sound, das ist doch ein Anfang wie man sich ihn wünscht. Mit „Sense Of Ease“ legt man sogar noch einige Schäufelchen an Geschwindigkeit drauf. Der Song beinhaltet alles was das Metalherz begehrt. Eingängig wird es beim Song „Without Words“, der mit fetten Grooves versehen wurde. Mir gefällt vor allem der fantastische Gesang und die Power bei diesem Song. Bei „Cut And Dry“ herrscht eine tolle Stimmung, die vor allem an den Instrumentierungen, der tollen Stimme und den Arrangements des Songs liegen. Einfach nur genial. Das mit zu den eingängigsten Songs auf diesem Album ist wohl der Titeltrack „No Absolutes“. Dieser Song ist ein wahrer Ohrwurm und ihr werdet ihn lieben! Der Midtemposong „Do Nothing“ übertrifft den letzten Song noch um einiges. Eine tolle Halbballade a la PRONG mit einem elektrisierenden Gesang und Text mit Tiefgründigkeit.

Das schleppende „Belief System“ hat seine Highlights in den perfekt eingesetzten Riffs, den drohenden Vocals und bleibt somit auch im Gehörgang haften. Eine wahre Hardcore-Groove Perle haben PRONG mit „Soul Sickness“ erschaffen. Mit der gehörigen Portion an Uptempo-Sound kommt „In Spite Of Hindrances“ daher und schlägt in die Kerbe von „Sense Of Ease“. Mit „Ice Runs Through My Veins“ hält die Eingängigkeit wieder Einkehr. Mir gehen bald die Lobes-Bezeichnungen aus, denn bis jetzt hat es noch keinen einzigen Schwachpunkt auf dem Album gegeben. Das nachfolgende „Worth pursuing“ kommt etwas flotter daher, aber es avanciert auch wieder zu einem Ohrwurm. Uptempo ist angesagt beim Song „With Dignity“, der aber mit den typischen PRONG Trademarks versetzt wurde. Mit dem abschließenden Bonussong „Universal Law“ werde ich wieder an vergangene Tage erinnert und eines wird mir jetzt total bewusst, hätte man mir dieses Album vorgelegt ohne zu wissen wer es ist, ich hätte sofort gesagt: „Das kann nur PRONG sein, aber in einer sehr modernen Version“.

Als Fazit kann ich nur vermerken, PRONG haben mit „X – No Absolutes“ ein Album erschaffen, welches ich zu einem der Besten in ihrer Karriere halt. Ich bin absolut begeistert und freu mich schon jetzt sie bald live erleben zu können, denn dieses Material ist live wohl der Killer!

HIER ein Teaser zum neuen Album

Anspieltipps:

Ultimate Authority, Without Words, Do Nothing, With Dignity

 

Tracklist:
1. Ultimate Authority 2:54
2. Sense Of Ease 4:05
3. Without Words 3:18
4. Cut And Dry 3:51
5. No Absolutes 3:17
6. Do Nothing 3:40
7. Belief System 3.21
8. Soul Sickness 3:05
9. In Spite Of Hindrances 2:45
10. Ice Runs Through My Veins 4:04
11. Worth Pursuing 3:12
12. With Dignity 3:14
13. Universal Law (Bonus Track)

 

Line-Up:
Tommy Victor – guitar, vocals
Jason Christopher – bass
Art Cruz – drums

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