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SIXX: A.M. – Prayers For The Damned Vol. 1

Veröffentlichung: 29.04.2016

Stil:  Hardrock, moderner Rock

Label:  Eleven Seven Music/Warner ADA

Webpage:  http://sixxammusic.com

Facebook:  https://www.facebook.com/sixxammusic

 

Das Projekt SIXX:A.M. wurde 2007 von MÖTLEY CRÜE Bassisten Nikki Six zusammen mit Produzent und Sänger James Michael und Gitarrist DJ Ashba (GUN´N´ROSES) zu einen Soundtrack für sein Buch „The Heroin Diaries“ gestartet. Mittlerweile hat sich die Band mit zwei weiteren Alben („This Is Gonna Hurt“ und „Modern Vintage“ schon einen Kultstatus erspielt. Nach dem Abschied nun von  MÖTLEY CRÜE, wurde aus dem Projekt SIXX: A.M. endlich eine Band. Mit ihrem neuen Album „Prayers For The Damned Vol. 1“ gilt es jetzt also los um die Rockwelt zu erobern.

War ihr letztes Album „Modern Vintage“ noch mit ziemlich vielen Pop-Anleihen versehen, startet das Album mit „Rise“, einem Song voller Power und krachenden Gitarren. Das ist doch schon mal ein verheißungsvoller Anfang. Sie schaffen es auf „Rise“ perfekt eine gekonnte Mischung aus leicht popigen Klängen und der benötigten Härte zu kreieren. Toller Start! Weiter geht es mit dem groovigen und trotzdem sehr melancholischen Song „You Have Come To The Right Place“. Mir gefallen bei diesem Song vor allem die stampfenden Gitarren. Ziemlich düster ausgefallen ist der Song „I’m Sick“ und vor allem die Stimme von James Michael geht total unter die Haut. Trotz aller Düsterheit weiß der Song durch seine Mischung aus langsamen und rockigen Parts zu gefallen und ist ein richtiges Highlight. Ein weiteres Highlight folgt mit dem Titeltrack „Prayers For The Damned“ der auch wieder sehr düster gehalten ist. So sollte jedenfalls moderner Rock und Hardrock klingen. Eine tolle und einfühlsame Ballade ist SIXX: A.M. mit „Better Man“ gelungen. Starker Song mit viel Tiefgang!

Mit einem orchestralen Intro startet man in den nächsten Song „Can’t Stop“. Mit ein paar progressiven Sprenkel versehen wird dieser Song zu einem innovativen Song, den ich eigentlich nicht erwartet hätte. Das gleiche trifft auch auf den nächsten Song „When We Were Gods“ zu, denn am Anfang noch etwas verhalten, entwickelt sich der Song in seinem Verlauf zu einer regelrechten Hymne, bei der auch wieder Sänger James voll zu überzeugen weiß. An Dramatik nicht zu überbieten ist der Song „Belly Of The Beast“. Ein moderner und schleppender Rocksong, der seine Highlights im Gesang und vor allem in den Riffings besitzt. Untermalt wird der Song noch mit perfekt inszenierten Backingvocals. Mit dem straighten und rockigen Song „Everything Went To Hell“ geht es weiter im Reigen. Dieser Song geht sofort ins Bein und vor allem ins Ohr. Ich kann jedenfalls nicht genug von diesem Song bekommen. In feinster Rockmanier geht es mit dem Stück „The Last Time (My Heart Will Ever Hit The Ground)“ weiter. Dieses Stück weiß vor allem durch Groove und viel Feingefühl für Melodien zu überzeugen. Den Abschluss bildet der der herzergreifende Song „Rise Of The Melancholy Empire“ der tief unter die Haut geht.

Als Fazit kann ich nur vermerken das Nikki Six und DJ Ashba sich mit ihren Songs vollständig von ihren früheren Bands absetzen. Der Sound ist kreativ und vor allem sehr eigenständig. DJ Ashba besticht durch harte Riffs ebenso wie durch gefühlvolle Gitarrensolis. SIXX: A.M. haben mit „Prayers Of The Damned (Vol. 1)“ ein grandioses Album erschaffen, das mit seinem Sound die Fans begeistern wird. Für mich zählt dieses Album zu einem Highlight von 2016. Mal sehen der Plan ist ja, dass SIXX: A.M. in diesem Jahr noch den zweiten Teil von „Prayers Of The Damned“ veröffentlichen wollen und dann wäre das Jahr perfekt!

HIER noch ein Audio-Stream zu „Everything Went To Hell“ und HIER noch ein Stream zu „I´m Sick“.

Anspieltipps:

I’m Sick, Belly Of The Beast, Everything Went To Hell, Better Man

 

Tracklist:

  1. Rise
  2. You Have Come To The Right Place
  3. I’m Sick
  4. Prayers For The Damned
  5. Better Man
  6. Can’t Stop
  7. When We Were Gods
  8. Belly Of The Beast
  9. Everything Went To Hell
  10. The Last Time (My Heart Will Ever Hit The Ground)
  11. Rise Of The Melancholy Empire

 

Line-up:

Nikki Sixx (bass & back voc)
James Michael (voc, guit, keys, drums & programming )
DJ Ashba (guit)

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