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RE-VISION

Die Band RE-VISION sorgte schon mit ihrer selbstbetitelten Eigenproduktion für großes Aufsehen. Sie heimsten mit diesem Album das Lob der gesamten Presse ein. Diese guten Reaktionen brachten ihnen auch den langersehnten Plattendeal ein. Ihr zweites Album ´Whore Venus´ wurde im Mai nun endlich veröffentlicht. Zusammen mit Gründungsmitglied und Drummer Dominik Nowitzki versuchte ich ein wenig Licht in die Band aus dem Ruhrgebiet zu bringen.

 

Ziemlich vielseitig ist das Material von RE-VISION. So findet man Gothik- Progressiv- und natürlich Metal-Elemente auf dem Album. Kommt dies daher, dass ihr Musiker aus diesen unterschiedlichen Richtungen in eurer Band habt?

– Das ist richtig. So kommen die düsteren Elemente von Frank Wenner (Sänger), der bevor er bei uns einstieg, in einer Wave-Gothicband gesungen hat. Die beiden Gitarristen stehen mehr auf diese Progressiv-Schiene und ich stehe voll auf Iron Maiden, aber auch die beinharten Sachen wie Pantera oder Slayer sind auch mein Ding. Das ist auch der Grund dafür, dass sich alles vermischt, weil es uns wichtig ist, dass jeder seinen eigenen Background mit einbringen kann.

Dass Frank aus der Wave-Ecke kommt hört man seiner Stimme eigentlich gar nicht an, sondern mehr der Sound ist mit einem Touch von Gothik versehen. Wenn man die Aussage von Dominik beachtet, dass er ein Maiden-Fan ist, bemerkt man auch, dass die Stimme von Frank ziemlich an Bruce Dickinson angelegt ist.

– Da muss ich dir recht geben. Man muss dabei auch sagen, dass die Vorbilder von Frank Sänger wie Bruce Dickinson oder aber Carl McCoy von Nephilim sind. Er will aber nun nicht seine Vorbilder kopieren, aber er ist nun mal mit solchen Musikern groß geworden.

Das Material ist sehr homogen ausgefallen.

– Das kommt wohl daher, dass wir die Songs alle zusammen schreiben. Bei uns hat jeder beim Sound die Möglichkeit, seine Ideen mit einzubringen. Die Credits an den Songs haben alle.

Das ist auch ziemlich wichtig, denn im Endeffekt muss die komplette Band hinter den Songs stehen.

– Manches Mal müssen wir auch darüber abstimmen, welche Variante wir vom Song nehmen. Jeder ist bei uns gleichberechtigt. Wir sind mit dieser Art Songs zu schreiben bisher sehr gut gefahren und wollen dies auch weiter so beibehalten.

Was mich ja schon bei der Eigenproduktion ziemlich positiv aufgefallen ist, war der Einsatz von orchestralen Parts. Ist diese klassische Variante für euch auch ein Thema?

– Mir Sicherheit, aber nicht so bombastisch denn dies passt nicht so recht zu unserem Sound. Ich sehe dies auch als ein Trademark von RE-VISION, das dies einfach, am Ende mit Pauken und Trompeten in Klassik eingebettet, dazu gehört. Das wird auf dem neuen Album auch wieder vertreten sein wird.

Zusätzlich zu den orchestralen Parts habt ihr für euren Titelsong noch eine originale Sitar eingesetzt. Wie seid ihr denn auf diese Idee gekommen?

– Der Song ´Whore Venus´ basiert auf der Thematik der Alt-Orientalismus. Da Frank 2 Semester Alt-Orientalismus studiert hat, kam er auf die Idee einige Gitarrenparts durch eine Sitar zu ersetzen. Wir haben daraufhin einen Sitarspieler eingeladen, der dann diese Parts für die CD eingespielt hat. Das Ganze war für uns eine ziemlich coole Erfahrung gewesen, denn selbst unser Produzent wusste nicht, wie man ein solches Instrument überhaupt aufnimmt.

Es klingt wirklich authentisch.

– Das sehen wir auch so, denn der Song wurde durch den Einsatz der Sitar um ein wesentliches realistischer.

Es wurde ja schon auf den kleinen Maiden-Touch hingewiesen, doch besitzt ´Whore Venus´ so viele eigenständige Songs, sodass die Einsortierung in irgendeine Schublade schwerfällt.

– Darauf legen wir auch sehr viel Wert. Wenn es bei uns so laufen würde, dass wir uns an andere Bands orientieren würden, wäre ich mit Sicherheit der Erste, der die Band verlassen würde. Aber ich weiß, dass die anderen auch so denken.

Ein ganz toller Song ist ´Drowning´, bei dem der EVERON-Sänger Oliver Phillips mitgewirkt hat. Wie kam denn diese Kollaboration zustande?

– Eigentlich sollte ein anderer, nämlich der ex-Sänger von PSYCHOTIC WALTZ diesen Song einsingen. Wir hatten ihm auch alles komplett zugeschickt, aber irgendwie hatte er keine Zeit und hat sich auf unsere Email Anfragen auch nicht gemeldet. Hinzu kam dann auch noch eine horrende Geldforderung, die er als Entlohnung haben wollte. Der Song stand ja und wir hatten auch eine 99%ige Zusage von ihm, die er dann widerrufen hat. Uns war das dann zu blöd, denn er ist ja auch ein guter Bekannter von unserem Bassisten. So stießen wir dann auf Oliver, der sich die Gesangpassagen anschaute und sie sehr schnell innehatte und das der Song aufgenommen werden konnte. Wir sind auch mit der Harmonisierung der beiden Stimmen mehr als zufrieden und besser hätte es gar nicht werden können. Leider haben wir bis jetzt noch keine Gelegenheit gehabt den Song live mit Oliver zu präsentieren.

Um ein wenig auf die Lyrics von Frank einzugehen, sind diese mehr düster, reell oder fiktiv ausgelegt?

– Die Texte sind sehr reell ausgefallen, obwohl sich Frank beim Schreiben vom Text nicht gerne in die Karten schauen lässt. Das Texten ist seine ureigenste Sache. So drehen sich die meisten Songs um Beziehungen und Enttäuschungen, aber sie haben so viel Freiraum, dass sich jeder für sich seine eigene Interpretation dazu machen kann.

Auf eurer Eigenproduktion und auf ´Whore Venus´ habt ihr einen CD-ROM-Track aufgepackt. Ist es euch wichtig, dass die Leute viel für ihr Geld bekommen?

– Die ´value for money´-Geschichte liegt uns sehr am Herzen. Wir wollten eigentlich ein Digi-Pack herausbringen, aber da wir sehr wenig Zeit hatten, mussten wir dies leider verwerfen. Vielleicht wird diese Sache, genau wie die orchestrale Untermalung zu einem Trademark von RE-VISION. Die Leute können anhand des CD-ROM-Tracks viel mehr über uns erfahren, weil wir zum Song noch witzige Bilder und einige Sätze über jeden selbst, dazugeben. Somit lernt der Käufer die Band ein wenig besser kennen.

Wenn auch ihr die Band besser kennen lernen wollt, schaut euch doch ein Konzert von ihnen an oder hört doch einfach mal in das Album ´Whore Venus´ hinein.

http://www.myspace.com/revisionmetal

Story: Gisela

1 Kommentar zu RE-VISION

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