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DOMINOE – The Lost Radio Show

Veröffentlichung: 16.11.2018

Stil:  Melodicrock, Hardrock

Label:  Pride & Joy Music

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Zum nächsten Review muss ich erst einmal 30 Jahre zurück schauen, denn 1988 sorgte in den Charts eine unbekannte Band aus München für Furore. DOMINOE konnten mit ihrem Song „Here I Am“ in der Renault-Werbung in ganz Europa für Aufsehen sorgen. Daraufhin folgten erfolgreiche Touren, aber den Durchbruch schafften sie nie so richtig. Obwohl in den Folgejahren immer wieder neue Alben erschienen, waren sie nicht mehr so erfolgreich. Mit „The Lost Radio Show“ kommt im November 2018 nun das Album Nr. 6 auf den Markt. Die Aufnahmen sind das Ergebnis einer bisher verschollenen Studio-Live-Session für eine Radiosendung 2008.

Mastermind Robert Papst an den Gitarren und Sänger Jörg Sieber legten die Tapes in einer Schublade und sie wurde vergessen. Nun aber kommen die Songs doch wieder ans Licht und DOMINOE präsentieren die insgesamt 15 Songs. Songs die nicht mehr so frisch klangen wurden neu eingespielt und hier ist das Ergebnis. Das Album startet mit dem groovigen Rocker „One More Sugar” der sofort Lust auf mehr macht. Etwas rasanter geht es denn beim Lied „Satellite” zu, der sofort ins Bein und ins Ohr geht. Mit kleinen U2 Soundfetzen wurde der Song „ Dark Dogs” versehen. Vor allem brilliert bei diesem Lied Sänger Jörg Sieber, der durch sehr variabel im Gesang daherkommt. Nach dem Melodicrocker und Ohrwurm „Angels Don’t Cry” folgt der auch sehr eingängige Song “Senses”, der im Midtempobereich angesiedelt ist. Vollgepackt mit Groove ist das nächste Lied „Don’t Touch Me, I Like It”, der mit Chorpassagen aufgepeppt wurde. Mit der Ballade „I Don’t Know” wird man regelrecht zum Träumen aufgefordert und dieses Gefühl wird durch die Backingvocals noch verstärkt.

Beim Song „Raining” kommt ein wenig Blues und Southern-Rock Gefühl auf. Auch dieser Song wurde durch die Hinzunahme einer weiblichen Stimme verstärkt. Der darauffolgende Track „Let’s Talk About Life“ ist ganz klar im Midtemposektor des Rocks anzusiedeln und nimmt einen sofort gefangen und auch er beinhaltet einen gehörigen Schuss Bluesrock. „No More Lies” ist der erste Song auf dem Album bei dem das Tempo gehörig angezogen wird. Darauf hatte ich auch schon lange gewartet. Mit dem darauffolgenden Lied „Irresistible” wird es dann wieder balladesk, aber die Ballade geht einfach nur zu Herz. Mit einem wunderschönen Rocksong, in Form von „Comin‘ Home“ geht es dann weiter und auch bei diesem Stück überzeugt der Gesang auf ganzer Strecke. Ein wenig altbacken dagegen klingt dann der nächste Song „Let It Rain“. Einzig die tollen Gitarrenparts können den Song noch das gewisse Etwas verliehen. Ein Song darf natürlich nicht fehlen und das ist „Here I Am“ durch den DOMINOE einige Erfolge und Touren einheimsen konnten. Den Abschluss bildet der Song „Keep The Fire Burnin‘”. Mit dieser Ballade wird man wieder wunderbar in die Gegenwart zurück gebracht.

Die 15 Songs auf dem Album stammen von fünf Alben und durch die zeitgemäße Instrumentierung klingt das Album trotz allem sehr modern. Zudem bekam die Band noch Hilfe von ehemaligen Bandmitgliedern und langjährige musikalische Weggefährten. Freunde des gepflegten Melodicrocks oder Rocks sollten in jedem Fall mal hinein hören, denn handwerklich ist das Album sehr gut gemacht.

Tracklist:

  1. One More Sugar
  2. Satellite
  3. Dark Dogs
  4. Angels Don’t Cry
  5. Senses
  6. Don’t Touch Me, I Like It
  7. I Don’t Know
  8. Raining
  9. Let’s Talk About Life
  10. No More Lies
  11. Irresistible
  12. Comin‘ Home
  13. Let It Rain
  14. Here I Am
  15. Keep The Fire Burnin‘

 

Line-up:

Jörg Sieber – Lead Vocals

Robert Papst – Guitars

Günter Skitschak – Guitars

Christian Birawsky – Drums, Backing Vocals

Henner Malecha – Bass

Eddie Daum – Keyboards

Ed Straker – Keyboards

Janina Dietz – Backing Vocals, Lead Vocals

Grazia Satler – Backing Vocals

Jane Bogaert – Backing Vocals

Timo Kresslein –Backing Vocals, Percussions

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