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ELEINE – Until The End

Veröffentlichung: 23.02.2018

Stil:  Symphonic Metal

Label:  Black Lodge Records/Sound Pollution

Webpage:  https://www.eleine.com

Facebookhttps://www.facebook.com/eleineofficial

 

Die schwedische Band ELEINE wurde 2011 von Frontfrau Madeleine Liljestam gegründet. Sie benannte ihre Band, die sie kurze Zeit später formierte mit der Abkürzung ihres Vornamens. Im Jahr 2012 gesellten sich dann der Hauptsongwriter und Gitarrist Rikard Ekberg, ebenso Drummer David Eriksson, Keyboarder Sebastian Berglund und Bassist Andreas Mårtensson zur Band. Ihr selbstbetiteltes Debutalbum veröffentlichten sie nach zwei Singles im Jahr 2015. Nun ziehen sie mit ihrem zweiten Album „Until The End“ nach. Mal sehen was mich erwartet, ein reines Symphonic-Metal Album oder?

Das 11 Sogs umfassende Album startet mit dem Song „Story Untold”. Der 5 Minuten lange Song beginnt wie erwartet mit einem orchestralen Intro, aber schon nach einer halben Minute greifen die Gitarren ein. Dieser Song, der sehr keyboardlastig ist, lebt vom cleanen Gesang Madeleines und den Growls von Gitarrist Rikard. Der nächste Song „Echoes” startet nicht so symphonisch, sondern er geht direkt ab. Auch ist die Klangfarbe von Madeleines Stimme eine andere und sehr viel angenehmer als in den höheren Lagen. Mit einer tollen Gitarrenarbeit und Growls startet der Song „Sanity”. Der treibende Song ist ELEINE wirklich sehr gut gelungen, denn das Hauptaugenmerk liegt hier nicht so im symphonischen Bereich. Sehr dramatisch und schleppend klingt dann „From The Grave”. Wie schon die anderen Songs zuvor erinnert mich dieser Song sehr stark an EPICA. Mit viel Bombast am Anfang ist „Whisper My Child“ ausgestattet. Auch dieser Song ist mehr im langsamen Bereich angelegt, aber er lebt mal wieder von den unterschiedlichen Stimmen.
Mit dem Titeltrack „Until The End“ geht der Reigen weiter. Auch dieser 5 Minuten lange Song wird mit angezogener Handbremse dargeboten und klingt die meiste Zeit über balladesk, bei der aber die gute Stimme von Madeleine sehr gut zur Geltung kommt. Auch der nächste Song „Please” ist eine Ballade, die mit Pianoeinsatz veredelt wurde. Mir fehlen langsam die schnelleren Songs. Gesagt getan mit „Another Rite” wird dann das Tempo wieder angezogen, aber leider nur am Anfang. Mir fehlen bei diesem Song die knallenden Gitarren, die leider zu sehr im Hintergrund agieren. Das trifft auch auf den nächsten Song „Hell Moon (We Shall Never Die)“ zu. Vor allem fehlten mir bei den letzten Songs die Grows, welche das ganze ein wenig härter gemacht hätten. Zum Glück gibt es die bei diesem Lied wieder, aber trotzdem plätschert der Song nur dahin. Mit dem „Prelude: Arise“ wird dann der letzte Song „Break Take Live“ eingeleitet. So wie der letzte Song klingt, hätte ich gerne mehr auf dem Album hören wollen, denn er geht mächtig nach vorne. Trotzdem ein guter Abschluss für ein Album das stark ausbaufähig ist, denn richtig schnelle Passagen fehlen auf dem Album.

Das Album „Until The End“ verfügt über gute Arrangements, die man aber noch hätte ausbauen können. Das Album besitzt zwar Charme, aber bei der immensen Flut von Femal Fronted Bands liegen ELEINE leider nur im Mittelteil Vielleicht können sie sich ja noch steigern, denn mir sind die meist getragenen und mittelschnellen Parts auf dem Album zu übermächtig. Ein Album, welches leider nicht über das Mittelmaß hinaus kommt.

Tracklist:

01. Story Untold
02. Echoes
03. Sanity
04. From The Grave
05. Whisper My Child
06. Until The End
07. Please
08. Another Rite
09. Hell Moon (We Shall Never Die)
10. Prelude: Arise
11. Break Take Live

 

Line-up:

Madeleine Liljestam – Vocals
Rikard Ekberg – Guitar, Vocals
David Eriksson – Drums
Andreas Mårtensson – Bass
Sebastian Berglund – Keyboard

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