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FARGO – Constellation

Veröffentlichung: 25.05.2018

Stil:  Classic Rock, Bluesrock, Southernrock

Label:  Steamhammer/SPV

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Peter ´Fargo-Pedda` Knorn hatte viel zu erzählen, was er auch in seinem Buch „Bis hierhin und so weiter, 20 Jahre Rock´n`Roll – Ein- und Ansichten eines Bassisten“ über sein Leben machte. Darin beschrieb er sein Leben als Musiker, Manager und Label-Boss und weckte natürlich auch Erinnerungen an seine Zeit mit der Band FARGO. Eine Herausforderung war für ihn nun, wie würde seine Band heute, nach 36 Jahren wohl klingen. Herausgekommen ist eine Kooperation mit FARGO Sänger Peter Ladwig zu neuen Songs. Man konnte mit Arndt Schulz (HARLIS, JANE) und Nikolas Fritz (MOB RULES) namhafte Musiker für diese Sache gewinnen und dies liegt uns nun in Form eines neuen Albums, mit dem Titel „Constellation“, vor.

Wie werden die neuen Songs wohl klingen, darauf war ich auch gespannt, also ran an das neue Album. Mit „Step Back”, einem groovigen Rocker mit leichten Southern Rock Einflüssen startet das Album richtig flott. Mit einer Menge Blues wurde das Lied „Leave It” getränkt. Es entsteht sofort der richtige Groove, denn Sänger Peter Ladwig verleiht dem Song das richtige Feeling. Tolle Leistung von ihm. Mit einem gehörigen Drive wurde „Mind Your Own Business” versehen. Es kommt das richtige West Coast Feeling auf bei diesem flotten Rocker. Ein wieteres Highlight bekommen wir mit dem Lied „Loser’s Blues“ geboten. Der mit jeder Menge Blues getränkte Song bleibt sofort im Ohr hängen und das Wippen der Füße hört nicht auf. Auch der sehr coole Song „Buzz Buzz“ weiß von Beginn an zugefallen. Bei diesem Song und bei „Don’t Talk“ griff zudem noch einmal der ehemalige Drummer Frank ´Franky` Tolle zu den Schlagzeugstöcken und überzeugt auf ganzer Linie. Mit „Cross To Bear“ ist FARGO eine tolle Ballade gelungen, die zu keiner Zeit schnulzig klingt, denn durch den bluesigen Touch verbreitet sie sofort das Gänsehautfeeling.
Mit einem lässigen Rocksound wurde „Don’t Talk“ versehen. Auch bei diesem Song bleibt keiner lange ruhig stehen, denn der Groove ergreift einem sofort. Mit „Southern Breeze“ ist FARGO ein toller Southernrock-Song gelungen, der von Anfang an nur Spaß macht. Vor allem die dezent eingesetzten Slide-Gitarren gehen unter die Haut. Aber auch die perfekten Gitarrenparts sind bei diesem Lied erwähnenswert. Mit einem etwas härteren Gitarrensound startet das Lied „Boozy Vivienne“. Dieser Sound der Gitarre bleibt auch über die ganze Länge des Songs bestehen und passt sehr gut zu dem Southernrock-Gefüge. Nach dem sehr leicht ins Ohr schleichenden „What’s Wrong“ bekommen wir mit „Goddess Of Destiny” einen Midtemporocker mit Blueseinflüssen geboten, de rein harmonisches Klangbild liefert. Die Ballade „Goodnight“ beendet ein tolles Comeback-Album welches ich nach 36 Jahren so nicht erwartet hätte.

Mit einem zeitgemäßen und tollen Sound wurde die 12 Rocksongs perfekt von Produzent Helge Engelke in Szene gesetzt. „Constellation“ ist ein unkompliziertes Album welches sich durch tolle Songs, viel Gefühl zur Musik und einem tollen Songwriting auszeichnet. Ich hoffe nur das es nicht das Letzte Album von FARGO ist und noch einige folgen werden.

Tracklist:

1. Step Back
2. Leave It
3. Mind Your Own Business
4. Loser’s Blues
5. Buzz Buzz
6. Cross To Bear
7. Don’t Talk
8. Southern Breeze
9. Boozy Vivienne
10. What’s Wrong
11. Goddess Of Destiny
12. Goodnight

 

Line-up:

Peter Knorn – Bass
Peter Ladwig – Guitar, Vocals
Arndt Schulz – Guitar
Nikolas Fritz – Drums

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