News Ticker

KAYAK – Seventeen

Veröffentlichung: 12.01.2018

Stil:  Progrock, AOR

Label:  Inside Out Music

Website:  https://www.kayakonline.info

Facebook:  https://www.facebook.com/kayakmusicband

 

In der Blütezeit des progressiven Rocks gründete sich die niederländische Band KAYAK. Leider begleitete die Band ein großes Auf und Ab in der Anfangszeit. Im neuen Jahrtausend starteten KAYAK, nach 18 jähriger Pause ei Comeback mit dem Album „Close To The Fire“. Ihm folgten noch weitere Alben welche sie in zweijährigem Rhythmus veröffentlichten. Darunter auch die Rockoper „Merlin – Band Of The Universe“ welche die Band in einem neueren Gewand zeigte. Nun stehen sie mit ihrem neuen und 17. Album „Seventeen“ wieder in den Startlöchern. Das einzig verbliebene Gründungsmitglied Ton Scherpenzeel hat die Band mit Kristoffer Gildenlöw (ex-PAIN OF SALVATION) und Collin Leijenaar (AFFECTOR) verstärkt und nun sehen wir mal wie ihr neues Album klingt.

Man kann KAYAK aber nicht nur im herkömmlichen Progrock verankern, denn dafür gibt es gute Gründe, die im herkömmlichen AOR liegen. So startet auch das Album mit dem sehr griffigen Song „Somebody“, der sofort gute Laune verbreitet. Der rockige Song setzt sich sofort im Ohr fest und das ist doch schon mal ein guter Anfang. Etwas rockiger und mit leichten Progeinflüssen versehen  geht es dann mit „La Peregrina“ weiter. Bei diesem Song, der über 11 Minuten lang ist kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, denn dafür ist er zu abwechslungsreich. Balladesk geht es dann bei „Falling“ zu. Der Song entpuppt sich zu einem Lied welches das Herz berührt. Vor allem sticht bei diesem Song die Stimme von Bart Schwertmann beeindruckend hervor. Ziemlich flott und eingängig geht es dann mit „Feathers And Tar“ weiter. Der Song macht richtig Spaß. Beim nächsten Lied „Walk Through Fire“ stehen die Gefühle wieder im Mittelpunkt.  Der über 10 minütige Song zeigt gut auf wie stark das Songwriting dieser Band ist und sie deswegen auch mit ihrer Rockoper voll zu überzeugen wussten. Ein Wechselbad der Gefühle erwartet den geneigten Hörer. Mit sehr besinnlichen Tönen im Song „Ripples On The Water“ erreicht man die Halbzeit des Albums. Der Song kommt sehr gut ohne Gesang aus, denn es ist Zeit zum Träumen.

Mit leicht rockigen Tönen starte man in die zweite Hälfte des Albums. Der Ohrwurm „All That I Want“ besticht durch exzellente Gesangsmelodien und tollen Melodien. Bei „X Marks The Spot“ wird es dann wieder besinnlich, aber trotz allem sehr aussagekräftig, denn der Gesang ist einfach nur toll und sorgt in den 2 Minuten für eine Gänsehaut nach der anderen. Auch der nächste Song „God On Our Side“ macht Spaß. Man könnte ihn auch für einen guten Song in einem Musical nehmen, denn er besitzt alle Spannungsbögen die ein Song benötigt. Mit Streicherklängen startet der Song „Love, Sail Away“. Der balladeske Song besitzt zudem noch Pianoklänge und einen hohen Ohrwurmcharakter, der unter die Haut geht. Mit einem tollen Gitarrensolo startet der rockige Song „Cracks“. Der fast 9 minutenlange Song verfügt über Tempowechsel und Progrock Einflüssen und wird auch wegen der Länge zu keiner Zeit langweilig. Den Abschluss bildet der Song „To An End“. Der ebenfalls mit einem Piano startende Song wurde sehr balladesk gehalten und bildet den perfekten Abschluss für ein sehr aufwendiges Werk.

KAYAK haben mit „Seventeen“ ein starkes und dramaturgisch erstklassiges Album erschaffen. Mich erinnern sie mit ihrem Sound sehr stark an die Anfangstage der Band GENESIS. Die Songs sind alle zum Dahin schmelzen und mit „Seventeen“ ist KAYAK ein Album gelungen, das uns den Anfang des Jahres versüßt und mehr als unterhaltsam ist. Weiter so!

Tracklist:

  1. Somebody (3:04)
  2. La Peregrina (11:42)
  3. Falling (3:08)
  4. Feathers And Tar (3:14)
  5. Walk Through Fire (10:23)
  6. Ripples On The Water (3:40)
  7. All That I Want (3:47)
  8. X Marks The Spot (1:58)
  9. God On Our Side (3:30)
  10. Love, Sail Away (3:12)
  11. Cracks (8:50)
  12. To An End (3:32)

 

Line-up:

Ton Scherpenzeel – Keyboards

Bart Schwertmann – Vocals

Marcel Singor – Guitar

Kristoffer Gildenlöw – Bass

Collin Leijenaar – Drums

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*