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HANGAR – Stronger Than Ever

Veröffentlichung: 15.07.2016

Stil: Progressive Metal, Melodic Metal

Label:  FC Metal Recordings / Come Back Media

Website: http://www.hangar.mus.br

Facebook: https://www.facebook.com/officialhangar

 

Vielen wird der Name HANGAR wohl sicher noch etwas sagen, denn sie waren vor einigen Jahren bei Wacken Records unter Vertrag. Die brasilianische Band veröffentlichte auch mit diesem Deal zwei Alben, „The Reason Of Your Conviction“ (2008) und „Infallible“ im Jahre 2009. Die sechs Musiker sind auch schon alte Hasen im Business, denn sie sind schon seit 1997 aktiv und auf ihren bisherigen 7 Alben zelebrierten sie eine Mischung aus Powermetal mit progressivem Einschlag. Nun veröffentlichen sie endlich ihr achtes Album mit dem Titel „Stronger Than Ever“ und mal sehen ob dieser Titel Programm ist.

Das Album startet ziemlich flott mit dem Song „Reality Is A Prison“. Das Lied ist sehr variantenreich angelegt und brilliert vor allem durch die kraftvolle Stimme des Sängers Pedro Campos. Sehr interessant sind die Tempiwechsel in diesem Song, denn genau diese machen den Song modern und innovativ. Mit einer perfekten Instrumentierung geht es dann mit „The Revenant“ weiter. Der Powermetal-Song bietet uns erste Kostproben von progressiven Parts. Der groovige und schnelle Song  „Forest Of Forgotten“ bringt dann wieder eine neue Klangfarbe ins Spiel. Auch bei diesem Song sind die Highlights wieder einmal der Gesang. Der melodische Song wurde mit einem Druming versehen, das einem Hören und Sehen vergeht. HANGAR´s Drummer  Aquiles Priester liefert aber nicht nur bei diesem Song ein schwindelerregendes Spiel ab. Mit dem frickeligen und progressiven Song „The Hangar Of Hannibal“ geht es dann weiter. Ein Leckerbissen für alle Prog-Metal Fans.

Mit ein wenig weniger Tempo geht es dann mit „Beauty In Disrepair“ weiter. Das Stück lebt vor allem durch die leicht progressiven Parts, einem treibenden Druming und der ausdrucksstarken Stimme. „We keep Running The Course“ bringt dann ein wenig Ruhe in das Album. Der Midtemporocker versprüht ein sehr melancholisches Gefühl und mit gefallen besonders die wie Piano klingenden Keyboards und die perfekt gesetzten Riffs. Die Ruhe endet aber wieder mit dem progressiven Metalsong „The Silence Of Innocent“. Trotz allem bietet dieses Stück auch ruhige Phasen, die aber sehr gut mit den schnelleren Parts verbunden wurden. Richtig emotional wird es dann beim Song A „Letter From 1997“. Am Anfang denkt man es handelt sich um eine Ballade, aber schon nach knapp 1 Minute entwickelt sich der Song zu einem gut 7 minütigem Groovegewitter. Den Song „Just Like Heaven“ gibt es gleich zweimal auf dem Album. Den gefühlvollen Rocker gibt es zuerst in einer melodischen Rockversion und als Abschluss noch einmal als akustische Version. Die normal Version ist einfach phänomenal und geht sofort unter die Haut. Die akustische Version wurde sehr gut mit Streicher und guten Keyboardparts veredelt. Bei beiden Songs fällt einem aber auf, das Pedro Campos eine göttliche Stimme hat.

Auch mit ihrem achten Album können HANGAR auf ganzer Linie überzeugen. Mit ihrem progressive angehauchtem Powermetal überzeugen sie auf ganzer Linie und es ist kein Füller auf dem Album vertreten. Fans von melodiösem Metal sollten in jedem Fall rein hören, es lohnt sich!

HIER ein offizielles Video zu „Reality Is A Prison“.

Anspieltipps:

Forest Of Forgotten, The Hangar Of Hannibal, Just Like Heaven

 

Tracklist:

  1. Reality Is A Prison
  2. The Revenant
  3. Forest Of Forgotten
  4. The Hangar Of Hannibal
  5. Beauty In Disrepair
  6. We Keep Running The Course
  7. The Silence Of Innocent
  8. A Letter From 1997
  9. Just Like Heaven
  10. Just Like Heaven (Acoustic Version)

 

Line-up:

Pedro Campos – Vocals

Eduardo Martinez – Guitar

Cristiano Wortmann – Guitar

Fábio Laguna – Keyboards

Nando Mello – Bass

Aquiles Priester – Drums

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