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LARRIKINS – Am Ende War der Mensch

Veröffentlichung:  25.03.2016

Stil:  Metal mit Punk, Ska und Hardcore

Label:  Rügencore (Cargo Records)

Facebook: https://www.facebook.com/larrikinsband

 

Seit über 10 Jahren musizieren die 4 Jungs aus dem in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Goldberg schon zusammen. Mit ihrem Sound lädt LARRIKINS Punk-, Metal-, Ska- und Hardcore-Fans ein, um ihren Songs, die bei diesen ganzem Mix entstehen, zu zelebrieren. Eine selbstbewusste Mischung, für die man aber mit offenen Ohren ans Werk gehen muss. Dann machen wir das doch jetzt!

Für einen rockigen und flotten Beginn ist mit „Nummer Drei“ gesorgt. Der Song animiert sofort zum Mitsingen. Das die Band sehr viel Wert auf Texte legt hatte ich im Vorfeld schon vernommen. So geht es beim Song „Die Schuld daran“ um die immer größer werdende Umweltverschmutzung und gegen Rechtsradikalismus bezieht die Band im Song „Scheiße (War schon immer braun)“ Stellung. Auch findet in der heutigen Zeit immer mehr Ideenraub statt und genau von diesem Thema handelt der Song „Kopie“. Mir gefallen die Texte, denn sie sind tiefgründig und man sieht das die Band mit offenen Augen durch die Welt geht und keine Angst davor hat, Missstände anzuprangern. Vor allem ihr Sänger Felix Laube schafft es mit seiner die Emotionen zu transportieren und sie somit greifbar für den Hörer zu machen.

Musikalisch ist es auch sehr spannend bei den Songs von LARRIKINS, denn man hat regelrechte Hymnen wie „Alles auf Anfang“ und „Aufs Leben“, mit Ska und Bläser versetzte Songs („Wer weiß noch“) oder Songs der härteren Gangart. Darunter zählen vor allem die Songs „Sternelos“, „Rampenlicht“ und „Wut“, bei der Sänger Felix diese so richtig transportiert. Sehr gut gefällt mir auch der ruhige und melodische Song „Glashaus“ mit dem LARRIKINS ihre Vielfalt unter Beweis stellen. Ebenfalls sehr gefühlvoll ist das Lied „So wie früher“, denn bei diesem Stück wird Felix von einer Gastsängerin unterstützt. Die beiden Hymnen haben das Zeug für eine Darbietung in größerem Rahmen und glaubt mir ihr werdet diese Songs nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Mir gefällt vor allem ihre Parole: “ No chance to dance für Nazis“! Sehr gut kanalisierte ihr Produzent Dirk Burke (u.a. In Extremo, Knorkator, Bonsai Kitten) im Lakeside Studio diese 14 Songs zu einem Ganzen.

 

Bei den ganzen Songs auf dem Album ist kein echter Ausfall dabei und ich kann dieses Album jedem ans Herz legen, der offen ist für ehrliche deutschsprachige Rockmusik ist. LARRIKINS sind der sichere Hafen für alle, die sich zwischen allen Extremen bewegen wollen, ohne dabei den Kurs zu verlieren. Am Ende noch eine Textzeile aus dem Song „Kleine Lichter“, der sich auf ihrem selbstveröffentlichten Debutalbum „Kommt Zeit, kommt´s hart“ befand: „Wir sind kleine Lichter, nur zusammen sind wir hell“ Einen schöneren Abschluss kann man nicht für ein solches Album haben.

HIER könnt ihr euch einen Eindruck verschaffen mit dem Video zum Song „Alles auf Anfang“.

Anspieltipps:

Alles auf Anfang, Sternelos, So wie früher

 

Tracklist:

  1. Nummer Drei
  2. Die Schuld daran
  3. Wären alle Menschen glücklich
  4. Alles auf Anfang
  5. Scheiße (war schon immer braun)
  6. Kopie
  7. Wer weiß noch
  8. Zeit
  9. Sternenlos
  10. Glashaus
  11. Wut
  12. Rampenlicht
  13. So wie früher
  14. Aufs Leben

 

Line-up:

Felix – Gesang

Tino – Gitarre, Gesang

Icke – Bass

Christian – Drums

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