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CIRCUS MAXIMUS – Havoc

Veröffentlichung:  18.03.2016

Stil:  Metal, Progressive Metal

Label:  Frontiers Records

Website: http://www.circusmaximussite.com

Facebook: https://www.facebook.com/circusmaximusband

 

CIRCUS MAXIMUS aus Norwegen gibt es ja schon eine Weile, nämlich seit 16 Jahren. Die Band wurde von den langjährigen Mitgliedern Michael Eriksen sowie den Brüdern Mats und Truls Haugen gegründet. Kurz darauf folgen Espen Storø und Glen Cato Møllen um CIRCUS MAXIMUS zu vervollständigen. Das Debutalbum „The 1st Chapter“ wurde 2005 veröffentlicht. Mit diesem und den beiden weiteren Alben scharten sie sich eine große Anzahl an Fans um sich. Mit ihrem Progressiv Metal schweben sie zwar auf einer großen Welle, aber durch die eigenen Trademarks wussten sie sich immer schon abzusetzen. Nun bin ich aber auf das neue Album „Havoc“ gespannt.

In ihrer Anfangszeit gab es Parallelen zu den großen des Genres wie SYMPHONY X oder DREAM THEATER, aber mittlerweile haben sie ihren ureigenen Stil gefunden und diesen weiter verfeinert. Jetzt muss ich aber die neuen Songs anhören. Was mir beim ersten Durchlauf auffiel war, der progressive Sound wurde deutlich zurückgefahren. Fangen wir also mit dem ersten Song „The Weight“ auf dem Album an. Schon dies ist die erste Überraschung, denn der melodische Song nimmt einem sofort gefangen. Straight rockig in Szene gesetzt ist dies ein guter Einstieg ins Album. Eine weitere Überraschung ist „Highest Bitter“, denn dieses Stück klingt an manchen Stellen sehr alternativ. Ich mag diesen Song sehr, weil er melodisch, dramatisch und sehr zugänglich ist. Ein wenig heavier ist der Titelsong „Havoc“ ausgefallen, aber durch die variantenreiche Stimme, die perfekt zum Sound passt, ist der Song für mich ein Highlight. Toller Song! Das Lied „Pages“ startet am Anfang etwas schleppend, aber es entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem tollen Midtemposong mit Tiefgang. Bei diesem Song vernehme ich das erste Mal Sprenkel von Progressiv-Sound.

„Flames“ ist ein weiteres Highlight, denn der melodische Song lebt von Gefühlen, die Sänger Michael Eriksen sehr gut in Szene setzt. Auf dem 8-minütigen Song „Loved Ones“ haben die Musiker dann auch Zeit sich zu zeigen, wie gut sie an ihren Instrumenten sind. Aber das Beste an diesem Song ist mal wieder die Intonation des Sängers. Er liefert wirklich einen tollen Job ab. Ebenfalls über 9 Minuten lang ist „After The Fire“ und auf diesem, doch sehr gefühlvollen Song, der mich teilweise an MUSE erinnert, gefällt mir der Variantenreichtum der Band. Melodisch geht es weiter mit „Remember“, einem rockigen Song der zu Herzen geht. Auch bei diesem Song fallen mir wieder Quervergeliche zu MUSE ein. Das Album wird beendet durch den teils balladesken teils rockigen Song „Chivalry“. Dieser 8-minütige Song zeigt in bester Manier zu was die Band fähig ist – zu tollen Songs mit Tiefgang die gewürzt wurden mit ein wenig progressiven Sound. Ich finde das Album toll! Produziert wurde „Havoc“ Gitarrist Mats Haugen, der alles perfekt in Szene setzte.

Als Fazit kann ich nur sagen, das Album lebt von tollen Melodien, einem tollen und wandlungsfähigen Gesang und der Modernität. Ich mag Progressive Metal, aber das ist mit Sicherheit keiner, aber CIRCUS MAXIMUS haben es geschafft ein modernes Album zu erschaffen, was zwar immer noch ein wenig progressive klingt aber es ist ein Bandalbum und keiner stellt sich in den Mittelpunkt. Tolles Album und so kann es weitergehen mit CIRCUS MAXIMUS!

HIER noch ein Video zu „Remember“

 

Anspieltipps:

The Weight, Havoc, Loved Ones,

 

Tracklist:

01. The Weight
02. Highest Bitter
03. Havoc
04. Pages
05. Flames
06. Loved Ones
07. After The Fire
08. Remember
09. Chivalry

 

Line-up:

Michael Eriksen – Voice
Mats Haugen – Guitars, backing vox and programming
Truls Haugen – Drums,backing vox and percussion
Glen Møllen – Bass
Lasse Finbråten – Keyboards, samples, programming

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