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LORNA SHORE – Flesh Coffin

Veröffentlichung: 26.01.2018

Stil:  Heavymetal, Metal

Label:  Cooking Vinyl, Sony Music

Facebook:  https://www.facebook.com/LornaShore

 

Die vor sieben Jahren gegründete Band LORNA SHORE aus New Jersey hat schon 3 EPs und ein Album veröffentlicht. Ihre Stilrichtung Heavymetal beinhaltet auch andere Einflüsse von Death, Black und Powermetal, gewürzt mit einer Prise progressivem Metal. Ihre Qualität haben sie schon in diversen Shows zusammen mit u.a. CARNIFEX, CHELSEA GRIN oder THE BLACK DAHLIA MURDER unter Beweis gestellt. Nun folgt ihr zweites Album „Flesh Coffin“ und ich erwarte auch dieses Mal wieder ein explosives Album.

Schon nach dem ersten Durchlauf kann ich dem Album einen gewaltigen Sprung in Sachen Songwriting und Qualität bescheinigen. Das liegt wohl zum größten Teil an der großen Spannbreite im Gesang von Tom Barber. Aber jetzt zu den Songs. Sehr düster startet das Album mit dem Song „Offering Of Fire“. Bei diesem Song bekommen wir schon die komplette Spannweite der Sounds um die Ohren gehauen und auch der Gesang ist sehr differenziert. Sehr episch beginnt der Song „Denounce The Light“ der aber schon nach kurzer Zeit umschwenkt um dann weitere 4 Minuten im Death- und Black-Metal zu verweilen. Mit progressiven Klängen beginnt der Song „The Astral Wake Of Time“. In seinem Verlauf entwickelt er sich als eine gezügelte Version des Deathmetals, aber immer noch mit progressiven Zügen. Mit einem interessanten Gitarrenintro begibt man sich mit „Desolate Veil“ auf eine weitere Reise im Bereich der Vorgänger. Bei diesem Song zeigt uns Tom Barber was er alles so drauf hat.

Sehr ruhig und episch ist die Ausrichtung am Anfang des Songs „Fvneral Moon“. Aber das ändert sich sehr schnell, denn dieser Song hat, wenn man nicht auf den Gesang achtet, ein Powermetal geprägtes Gefüge. Pfeilschnell geht es dann beim Lied „Void“ zu. Sehr gut wurden bei diesem Song die Gitarren eingesetzt. Dann geht es soundmäßig weiter mit dem Stück „Infernum“. Auch bei diesem Song brilliert Tom wieder mit seinem Gesang. „The Watcher“ ist ein dramatisch startender Song, denn die Gitarrenarbeit ist einfach nur toll. Dieses Lied von verschiedenen Tempos. Bei „Black Hollow“ wird noch einmal alles geboten was man an Härte und Schnelligkeit zu bieten hat. Trotz allem gibt es immer wieder Phasen wo es ein weniger ruhiger wird. Den Abschluss bildet der Titelsong „Flesh Coffin“. Dieses Stück beinhaltet neben progressiven Parts auch alle anderen und LORNA SHORE verabschieden sich sehr variantenreich und meine Ohren benötigen erst einmal ein wenig Ruhe.

Über 45 Minuten halten LORNA SHORE das Tempo aufrecht. Die Band verfügt über tolle Musiker und herausheben möchte ich noch Drummer Austin Archey, der auf dem ganzen Album Standhaftigkeit beweist, was das pfeilschnelle Druming angeht. Mit diesem zweiten Album zeigen uns LORNA SHORE auf was man noch alles von der Band erwarten kann.

Tracklist:

01. Offering Of Fire
02. Denounce The Light
03. The Astral Wake Of Time
04. Desolate Veil
05. Fvneral Moon
06. Void
07. Infernum
08. The Watcher
09. Black Hollow
10. Flesh Coffin

 

Line-up:

Tom Barber- Vocals
Adam De Micco- Guitar
Connor Deffley- Guitar
Austin Archey- Drums

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