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MONKEY3 – Astra Symmetry

Veröffentlichung: 02.09.2016

Label: Napalm Records

Stil:  Psychodelic Rock, Stoner-Rock

Webpage:   http://www.monkey3official.com

Facebook:  https://www.facebook.com/monkey3band

 

Mit ihrem psychodelischen Rock konnte MONKEY3, die Band aus dem schönen Lausanne in der Schweiz, in ihrer 15-jährigen Karriere, schon auf 4 Studioalben punkten. Da sie ihre Songs meistens immer sehr instrumental halten, ist das immer eine zweischneidiges Schwert, aber bis jetzt stießen sie meistens auf geöffnete Ohren, denn die Songs waren einfach nur toll. Nun gibt es gibt es drei Jahre nach ihrem letzten Album „The 5th Sun“ mit „Astra Symmetry“ wieder ein neues Album. Dann wollen wir doch mal rein hören!

Eins ist schon mal vorweg klar, sie sind ihrem Stil, meistens nur instrumental zu fungieren, treu geblieben, aber der Gesang wird immer auf den Punkt eingefügt. Vorweg sei schon erklärt, dass sie ihre 12 Song in vier Sektionen mit 3 Songs angelegt haben, also steckt ein kleines Konzept hinter „Astra Symmetry“.  Wie schon erwähnt ist ein Album, wo der Schwerpunkt im Instrumentalen liegt immer eine Gradwanderung, aber diese meistern MONKEY3 mit Bravour, denn die Kompositionen sind wirklich ausgefeilt. Mir gefällt vor allem, dass die Songs mit sehr vielen Melodien versehen wurden und somit dann auch wieder direkt im Gehörgang stecken bleiben.  Wie schon erwähnt hat man die Songs in vier „Langen Songs“ (in Wirklichkeit beinhalten sie 3 Songs) sehr gut umgesetzt und man merkt sofort das sie eine Einheit bilden. Ganz schön wuchtig kommt das erste Segment daher, wobei man im zweiten eher an Spacerock oder Psychodelic-Rock erinnert wird. Nach dem rockigen dritten Part folgt dann von einem Segment, wo sich die Sounds innerhalb immer abwechseln.

Der wichtigste Punkt bei der Musik von MONKEY3 ist die Tatsache, dass man jeden einzelnen Song entdecken muss. Der Grund dafür sind die sehr komplex komponierten Stücke, zu denen man nicht sofort Zugang hat. Das liegt vor allem daran, dass sich die Band keinen Zwang auferlegt, was die Sounds angeht. So ist es manches Mal psychodelisch, das andere Mal mit Tendenzen zum Stonerrock, oder aber auch ziemlich progressiv. Sie halten einfach nichts von Schubladen in die man MONKEY3 stecken könnte. Das einzige Lied auf dem Album mit kompletten Vocals ist wirklich „Dead Planet´s Eyes“.

Im Vergleich zum Vorgänger „The 5th Sun“ sind sich MONKEY3 treu geblieben und ist auf dem gleichen qualitativ hohem Level. Als Empfehlung kann ich alle Stoner-Rock Fans dieses Album ans Herz legen, aber sie dürfen keine Angst vor dem Hintergrund der Instrumentalmusik haben. „Astra Symmetry“ ist aber im Gegensatz zu „The 5th Sun“ wesentlich komplexer und man muss sich halt viel Zeit nehmen, aber dann entwickeln sich die Songs. Gratwanderung mehr als geglückt.

 

Tracklist:

01. Abyss
02. Moon
03. Endless Ocean
04. The Water Bearer
05. Crossroads
06. Mirrors
07. Dead Planet’s Eyes
08. Seeds
09. Astraea
10. Arch
11. The Guardian
12. Realms Of Lights

 

Line-up:

Walter – Drums
Kevin – Bass
Boris – Guitar
dB – Keys

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