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ZOMBIE MOTORS WRECKING YARD – Supersonic Rock n Roll

Veröffentlichung: 24.02.2017

Label:  Napalm Records

Stil:  Stoner Blues, Rock

Facebook:  https://www.facebook.com/zombiemotorswreckingyard

 

Die australische Band ZOMBIE MOTORS WRECKING YARD veröffentlicht ihr Debutalcum und dem Namen nach zu urteilen wusste ich natürlich nicht was auf mich zukommen sollte.  Wie steht es so schön in der Story der Band: Die Bikes gefüllt mit Benzin und dann los im kargen Niemandsland von Victoria, Australien um ihren Sound, den groovigen, bluesigen und schmutzigen Stonerrock zu spielen. Hört sich ja interessant an. Dann mal los!

Fulminant startet das Album mit dem Song „Grind The Grinder“. Schmutziger Rock´n Roll läßt jedes Rocker-Herz höher schlagen. Vielleicht hätte man soundmäßig noch einiges mehr rausholen können, denn dieser klingt ein wenig blechern. Mit „Dead Smile“ wird das Tempo dann ein wenig zurückgefahren und es wird ein wenig düsterer. Trotz allem rockt der Song ganz gut. Ziemlich psychodelisch wird es dann bei „Galactic Motherfucker“ und bei diesem Stück kommt vor allem der staubtrockene Stonerrock zur Geltung, eben Wüstensound mit MINISTRY-Facetten . Ganz gewaltig wir bei „Love For Speed“, so wie es der Titel schon verkündet, wieder an der Temposchraube gedreht. Der mit punkigen Attitüden versehen Song weiß auf ganzer Strecke zu gefallen.  Ganz anders klingt dagegen der nächste Song „Roll ‚N Burn“. Der mit Slide-Gitarren versehene Song beinhaltet viele bluesige Elemente. Schon nach der Hälfte der Songs kann man feststellen, das ZOMBIE MOTORS WRECKING YARD sehr vielseitig sind.

Die zweite Hälfte des Album startet wieder mit viel Tempo und dem Song „Fight Fight Fight“. Der schnelle Song beinhaltet ganz tolle Stonerrock-Fragmente und man fühlt sich sofort in die Wüste gebeamt. Nach so vielen Sounds folgt dann der Titeltrack „Supersonic Rock ‚N Roll“, der Rock und Stonerrock pur ist. Leider kommt mir dieser Song ein wenig dünn vor, denn er hätte noch mehr Druck gebrauchen können. „Bad Boy Benny“ ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Das Lied ist eine sehr gute Mischung aus Stonerrock und Blues, wo aber der Hauptaugenmerk auf den Blues liegt – super.  Genau dieses Feeling wird auch beim nächsten Stück „God Of No“ weiter geführt, nur besitzt dieser Song noch eine Schippe mehr Groove. Sehr basslastig ist der finale Song „Judas“, der aber wieder mit total anderem Sound versehen ist. Der teils schleppende Rocksong kann aber trotzdem überzeugen.
Als Fazit kann ich nur bestätigen, dass das Debutalbum „Supersonic Rock n Roll“ von ZOMBIE MOTORS WRECKING YARD sehr solide ist, aber es gibt noch jede Menge Luft nach oben. Mir ist aufgefallen, das Sänger Ran (Discordia/ Sickman) mit seiner Whisky getränkter Stimme das Album voll dominiert und die Instrumente ein wenig in den Hintergrund gedrängt werden. Aber das ist wirklich beim nächsten Album auszubügeln.

Tracklist:

01. Grind The Grinder
02. Dead Smile
03. Galactic Motherfucker
04. Love For Speed
05. Roll ‚N Burn
06. Fight Fight Fight
07. Supersonic Rock ‚N Roll
08. Bad Boy Benny
09. God Of No
10. Judas

Line-up:

Ran (Discordia/ Sickman) – Vocals

Mark – Guitar
Darren (Fuck Im Dead) – Guitar
Coop – Bass
Leigh – Drums

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