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MORS PRINCIPIUM EST – Embers Of A Dying World

Veröffentlichung: 10.02.2017

Label:  AFM Records

Stil:   Melodic Death Metal

Webpage:   http://www.morsprincipiumest.com

Facebook https://www.facebook.com/MPEofficial

 

Ja,ja die Finnen können es. Man mag gar nicht aufzählen, wie viele gute Death Metaler aus dem Land der röhrenden Elche kommen. MORS PRINCIPIUM EST ist eine der hervorstechenden Bands. Im Jahre 1999 wurde die Band von Jori Haukio, Jarkko Kokko und Toni Nummelin in Pori gegründet. Als Schlagzeuger gesellte sich kurze Zeit später Mikko Sipola hinzu. Nachdem Jori im Jahr 2000 das Mikro aus der Hand legte, kam Ville Viljanen und hob es auf. Seit dieser Zeit steht er sturmerprobt in der ersten Reihe der finnischen Combo. Das Debüt „Inhumanity“ brachten die Mannen im Jahr 2003 heraus. Sie hatten einen Vertrag über 3 Alben unterschrieben, die im Jahr 2003, 2005 und 2007 abgeliefert wurden. Ein häufiger Besetzungswechsel führte im Jahr 2007 fast zur Auflösung und bedingte eine lange Pause. So kam der nächste Longplayer erst 2012 auf den Markt. Von der damaligen Besetzung sind nur noch Ville und Mikko übrig.

Was aber unterscheidet MORS PRINCIPIUM EST von den anderen Bands? Die Songs der Finnen sind durchgehend temporeich mit wenig langsamen Passagen, dazu kommen rhythmische Growls und orchestrale Arrangements  und auch Keyboard Unterstützung. In der letzten Zeit hatte ich vermehrt Melodic Death Metal Scheiben im Player, aber ich muss ehrlich gestehen, dass keine der Scheiben mich in ihren Bann zog, wie dieses Album.

Der Opener „Genesis“ hat etwas von einer Filmmusik. Pompös, orchestral und raumfüllend zeigt er den Hörer, was ihn bei diesem Album erwartet und das leider nur ganze 1,5 Minuten. „Reclaim The Sun“ startet direkt durch. Auch hier sind wieder starke Symphonic- Einlagen, die über den Song gelegt wurden. Die Gitarren reiten förmlich davon. Natürlich werden hier Vergleiche mit Symphonic versierten Metalbands gemacht. „Masquerade“ reiht sich ein, Samples und Keyboard bestimmen hier. „In The Dark“ tritt brachial aufs Gas. Chorale Gesänge geben den Song etwas Besonderes. „Death Is The Beginning“ ist eher ein langsames Stück mit weiblichen Gesangspassagen abwechselnd mit düsteren Growls. Man hat das Gefühl, das Ende ist nah. „The Ghost“ beginnt mit Klavier und Streichern, orchestralisch und klassisch  untermalt von weiblichem zartem Gesang. Doch als die dröhnenden, pressenden Drums einsetzen, ist es vorbei mit der Ruhe im Paradies. „In Torment“ tritt mit sattem Tempo ins Kreuz. Als wenn einen der Leibhaftige begegnet.

Die Finnen haben mit ihrem 6. Werk eine absolut gute Arbeit abgeliefert. Das Album hat Ohrwurmqualität. Die verschlungenden Gitarrenriffs und das überaus kraftvolle Schlagzeugspiel lädt den Hörer zum mehrmaligen Genuss ein.

Anspieltipps:

Reclaim the Sun, The Drowning, Death is the Beginning

Tracklist:  

1. Genesis
2. Reclaim the Sun
3. Masquerade
4. Into the Dark
5. The Drowning
6. Death Is the Beginning
7. The Ghost
8. In Torment
9. Agnus Dei
10. The Colours of the Cosmos
11. Apprentice of Death

 

Line-up:

Ville Viljanen – Gesang
Mikko Sipola – Schlagzeug
Teemu Heinola – Bass
Andy Gillion – Gitarre

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