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VIRGIN STEELE – Visions Of Eden

Veröffentlichung: 17.02.2017

Label:  Steamhammer/SPV

Stil:  Barbaric Romantic Powermetal

Webpage:   http://www.virgin-steele.com

Facebook:  https://www.facebook.com/VIRGINSTEELEOFFICIAL

 

Wer erinnert sich nicht an das tolle 11. Album „Visions Of Eden“ der Band VIRGIN STEELE aus dem Jahre 2006. Ihr Babaric Romantic  Metal war hier in Deutschland mehr angesagt als in ihrem Heimatland Amerika. Die Musik des Albums wurde 2003 schon als Metal Oper „Lilith“ im Landestheater Memmingen aufgeführt. Die Musik verbindet klassische Musik mit Power Metal in einer unnachahmlichen Kombination wie nur David DeFeis sie kreieren kann. Der Re-Release dieses Werkes beinhaltet 2 CDs wobei auf CD 1 eine remixte Version des Albums zu finden ist und auf CD 2 eine komplett neu remasterte Version des Albums komplett neue Nuancen zutage fördert. Mal sehen was mich erwartet, denn ich bin ein großer Fan dieser Band.

Ich denke viele von euch kennen VIRGIN STEELE, aber es gibt auch solche die vielleicht nicht so viel mit der Band anfangen können, denn die letzten Studioalben erschienen 2010 mit „The Black Light Bacchanalia“ und 2015 mit „Nocturnes Of Hellfire & Damnation“. Deswegen gibt es noch einmal einen kompletten Review des Albums.

Das Album startet mit dem über 6 Minuten langem Song „Immortal I Stand (The Birth Of Adam)“. Sofort ist man vom Sound infiziert, denn der kraftvolle Song weiß sowohl kompositorisch als auch vom Gesang und der Instrumentierung zu gefallen. Ein Ohrwurm von Anfang an. Der nächste Song „Adorned With The Rising Cobra“ ist genauso melodiös aber er klingt wesentlich düsterer. Aber auch er hat den Ohrwurmcharakter. Mit einer gehörigen Portion Drive geht es dann mit „The Ineffable Name“ weiter. Dieses Stück ist knackig, treibend und Powermetal pur, trotz der theatralischen Passagen. Genau das ist der Sound von VIRGIN STEELE. Theatralischer wird es dann bei „Black Light On Black“. Der am Anfang etwas langsamere Song gewinnt aber nah ca. 1 Minute voll an Fahrt und lässt jedes Metal-Herz höher schlagen. Ein wenig wird der Fuß bei „Bonedust“ vom Gas genommen. Trotz allem ist der Song treibend und geht sofort unter die Haut und entwickelt sich zu einer wahren Hymne.

Mit „Angel Of Death“ geht es dann mit einer tollen Ballade weiter, die ab und an ein wenig das Tempo anzieht. Mit gefällt bei diesem Song vor allem das Zusammenspiel von orchestralen Klängen und den tollen Gitarrenparts. Diese stammen von Edward Pursino, einem der unterbewertetsten Gitarristen der Rock-Geschichte. Im gleichen Tempo folgt dann „God Above God“, einer Ballade zum Niederknien. Bei „The Hidden God“ wird dann das Tempo wieder theatralisch angezogen. Ein toll umgesetzter Rocker, der mit seinem Midtemposound voll zu überzeugen weiß. Theatralisch aber wesentlich schneller dringt dann „Childslayer“ aus den Boxen. Mit „When Dusk Fell“ ist VIRGIN STEELE eine weitere unter die Haut gehende Ballade gelungen. Beim letzten Song, dem Titeltrack „Visions Of Eden“ wird dann noch einmal alles aufgeboten, Theatralik, Power, langsamere Parts und einen unverkennbaren Gesang. Einen besseren Abschluss hätte man nicht wählen können. Im Gegensatz zur Veröffentlichung hat der neue Mix sehr viel gebracht, denn die Songs klingen gegenüber der Veröffentlichung von vor 10 Jahren druckvoller und wesentlich dynamischer.

Da gibt es aber noch eine zweite CD in dem Package. die sich „Romantic Re-Mastered“ und genau das hört man den Songs auch an. Durch die mehr in den Hintergrund gestellten Gitarren klingen die Songs wesentlich entschärft. Mir persönlich gefällt die „Barbaric Remix Version“ wesentlich besser, aber genau das ist Geschmackssache. Allzu viele Unterschiede kann ich weiter nicht vernehmen.

Als Fazit kann ich nur vermerken, wer die ältere Version nicht in seiner Plattensammlung hat und den Sound von VIRGIN STEELE mag, der kann ungesehen zugreifen. Mich jedenfalls beeindrucken die Songs immer noch, vor allem weil David DeFeis immer noch voll zu überzeugen weiß. Die Diehard-Fans sollten erst mal rein hören, denn viele werden vielleicht auf ein neues Album warten, weil sie die originale CD schon gekauft haben. Trotz allem wäre es toll die Band auch mal wieder live sehen zu können, denn die Shows waren immer exzellent.

Tracklist:

CD 1:

Barbaric Remix version:
01. Immortal I Stand (The Birth Of Adam) (6:33)
02. Adorned With The Rising Cobra (9:40)
03. The Ineffable Name (7:48)
04. Black Light On Black (7:02)
05. Bonedust (6:10)
06. Angel Of Death (8:36)
07. God Above God (7:11)
08. The Hidden God (6:51)
09. Childslayer (5:21)
10. When Dusk Fell (7:08)
11. Visions Of Eden (7:13)

 

CD 2:

Romantic Re-Mastered:
01. Immortal I Stand (The Birth Of Adam)
02. Adorned With The Rising Cobra
03. The Ineffable Name
04. Black Light On Black
05. Bonedust
06. Angel Of Death
07. God Above God
08. The Hidden God
09. Childslayer
10. When Dusk Fell
11. Visions Of Eden

 

Line-up:

David DeFeis – Vocals / Keyboards
Eward Pursino – Guitars
Josh Block – Bass
Frank Gilchriest – Drums

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