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NOCTURNAL RITES – Phoenix

Veröffentlichung: 29.09.2017

Stil: Melodic Powermetal

Label:  AFM Records

Website:  http://www.nocturnalrites.com

Facebook:  https://www.facebook.com/nocturnalritesofficial

 

Die schwedische Melodic Powermetalband NOCTURNAL RITES war 10 Jahre von der Bildfläche verschwunden und wurden schmerzlich vermisst. Ihr letztes Album „The 8th Sin“ wurde 2007 veröffentlicht und danach war es mal das Ende angesagt. Mit ihrer Ansage, dass die Band wieder ein neues Album veröffentlichen werden erfreute die Fans von NOCTURNAL RITES weltweit und nach dem Vorab-Release der Single „Before We Waste Away“ gab es dann auch kein Halten mehr. Ich bin mal gespannt ob diese Vorschusslorbeeren auch gerechtfertigt sind – los geht´s.

Mir „Phoenix“ haben NOCTURNAL RITES ihr Album schon einmal gut benannt und hoffentlich kann man am Ende sagen das die Band wirklich wie Phoenix aus der Asche aufgestiegen ist. Das Album beinhaltet 11 Song und es startet mit „A Heart As Black As Coal“. Perfekt als Opener ausgewählt, zeigt uns die Band direkt einmal wo der Hammer hängt. Der treibende Song klingt sehr modern und stieß bei mir sofort auf offene Ohren. Toller Song! Sehr melodisch geht es dann mit „Before We Waste Away“ weiter. Der groovige und sehr eingängige Song wurde mit tollen Keyboardpassagen und einer tollen Gitarrenarbeit versehen. In klassischer Powermetal-Manier folgt dann „The Poisonous Seed“, der vor allem durch den variantenreichen Gesang von Sänger Jonny Lindqvist hervorsticht. Sofort ins Ohr geht der Song „Repent My Sins“. Trotz aller Eingängigkeit ist dieses Stück aber sehr modern arrangiert worden – tolle Leistung. Eine weiteres Highlight ist der Song „What’s Killing Me“. Das treibend beginnende Stück, entwickelt sich in seinem Verlauf zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, hervorgerufen durch den Gesang von Jonny und den exzellent gespielten Gitarren.

Wesentlich anders klingt dagegen die Stimme beim nächsten Song „A Song For You“. Der groovige Song hat aber andere Qualitäten und avanciert zu einem meiner Lieblingssongs. Auf eine rasante Fahrt nehmen uns NOCTURNAL RITES beim Song „The Ghost Inside Me“ mit. Der treibende Song ist exzellent und erzeugt immer wieder eine Gänsehaut. Wer denkt das es jetzt ein wenig ruhiger wird, der täuscht sich gewaltig. „Nothing Can Break Me“ ist eine Melodic Metal Perle wie man sie nicht oft zu hören bekommt. Dann kommt sie endlich, die erste Ballade. „Flames“ ist aber nicht nur eine Ballade, sondern der Song steigert sein Tempo im Mittelteil ein wenig. Trotz allem ein zu Herz gehender Song mit perfekten Keyboards, zu Herz gehendem Gesang und einer tollen Gitarrenarbeit. Mächtig treiben geht es dann mit „Used To Be Good“ weiter. Der moderne Song fasziniert auch von Anfang an. Den Abschluss des Albums bildet der mit dem passenden Titel versehene Song „Welcome To The End“. Der reinrassige Powermetal-Song mit einem auch sofort gefangen, denn der Sound geht sofort ins Blut über. Mit diesem Album steigt Phoenix aus der Asche und deswegen ist der Titel wirklich treffend.

Auf dem neunten Album von NOCTURNAL RITES stimmt einfach alles und es macht von Anfang bis Ende Spaß. Das moderne und mitreißende Album wird die Band wieder nach oben bringen und sie können sich für ihre Leistung wirklich die Powermetal-Krone aufsetzen.

Tracklist:

  1. A Heart As Black As Coal
  2. Before We Waste Away
  3. The Poisonous Seed
  4. Repent My Sins
  5. What’s Killing Me
  6. A Song For You
  7. The Ghost Inside Me
  8. Nothing Can Break Me
  9. Flames
  10. Used To Be Good
  11. Welcome To The End

 

Line-up:

Jonny Lindqvist – Vocals
Nils Eriksson – Bass
Per Nilsson – Lead Guitar
Fredrik Mannberg – Guitar
Owe Lingvall – Drums

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