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BOREALIS – The Offering

Veröffentlichung: 23.03.2018

Stil:  Powermetal, Metal

Label:  AFM Records

Webpage:  https://www.instagram.com/officialborealis

Facebookhttps://www.facebook.com/borealisband

 

Vor 13 Jahren wurde die Band BOREALIS in Ontario, Kanada gegründet. Mit ihrem leicht progressiv angehauchten Powermetal hat es BOREALIS schon auf drei Alben gebracht. Mit ihrem letzten beiden Alben „Fall From Grace“ (2011 und „Purgatory“ (2015) konnten sie vehement ihre Bekanntheit und die Fanschar vergrößern und  begleiteten SAXON auf ihrer Amerika-Tour. Jetzt veröffentlichen sie ihr neues Werk „The Offering“ und die 12 Songs setzen sich textlich mit der eher düsteren Thematik von Sekten und Menschenopfern auseinandersetzen. Dann bin ich gespannt und hoffe das der Funken bei diesem Konzept überspringt.

Das Album startet mit einem bombastischen Einstieg, denn der Song „The Fire Between Us” gewinnt nach einem epischen Beginn sehr schnell an Fahrt. Direkt fällt einem die doch sehr markante Stimme von Sänger Matt Marinelli auf, die total gut zum Sound passt. Mit leichten Keyboardklängen beginnt der Song „Sign Of No Return”. Dieser Song ist wirklich ein Highlight, denn der melodische Metalsong  besitzt Power, aber er beinhaltet auch einen sehr großen Ohrwurmcharakter. Ganz schön wuchtig kommt der Titelsong „The Offering” daher. Dieses reinrassige Powermetallied ist an Dramatik nicht zu überbieten und ich bin total fasziniert vom Gesang. Bei „River“ kann man die progressiven Elemente sehr gut heraushören, aber genau das macht diesen Metalsong so interessant. Nach dem mit Emotionen gefüllten und mit melodischen Metalsound ausgestatteten Lied „The Second Son“ wird es dann richtig romantisch. „The Devil’s Hand“ startet mit Violinenklängen die sehr viel Gefühl ausstrahlen. Diese Atmosphäre geht auch in der kompletten Lauflänge der Ballade nicht verloren. Balladen schreiben können BOREALIS ebenfalls.
Sehr getragen startet der Song „Into the Light” in die zweite Hälfte. In seinem verlauf entwickelt er sich zu einer richtigen Metalhymne, die von langsamen, aber auch speedigen Passagen lebt. Mit einer regelrechten Powerballade wartet die Band dann mit „Scarlet Angel“ auf. Auf diesem Lied ist auch Sarah Dee, Frontfrau der kanadischen Symphonic Metalband SOLARUS zu hören. Toller Song mit viel Tiefgang. Das nächste Stück „The Awakening“ erinnert mich ein wenig an DREAM THEATER, aber auch an SAVATAGE. Der exzellente Metalsong ist wirklich etwas Besonderes. Nach dem instrumentalen „The Path“ geben BOREALIS mit „Forever Lost“ noch einmal richtig Gas. Auch auf diesem Song kann nicht nur Sänger Matt Marinelli sein ausgezeichnetes Talent unter Beweis stellen, denn auch das Songwriting ist einfach nur toll. Mit dem sehr episch angelegten Song „The Ghosts of Innocence“, der mit fast 9 Minuten der längste auf dem Album ist, geht dieses Album leider zu Ende. Das Lied geht unter die Haut, was auch ein wenig an einen weiteren Einsatz von Sarah Dee liegt. Ich möchte nach Ende des Songs einfach nur die Repeat-Taste drücken, denn bei diesem Album besteht Suchtgefahr.

Mit diesem Album haben BOREALIS wirklich einen Leckerbissen erschaffen. Die Songs sind alle sehr abwechslungsreich und obwohl es erst ihr drittes Album ist, beweisen sie mit ihrem Songwriting das sie in der oberen Liga mitspielen können. Nach einem Ausbau ihrer Fanschar in Amerika und Kanada steht mit diesem Album nichts mehr im Weg, denn mit solchen Songs kann man sich wirklich bei uns etablieren.

Tracklist:

1. The Fire Between Us
2. Sign Of No Return
3. The Offering
4. River
5. The Second Son
6. The Devil’s Hand
7. Into the Light
8. Scarlet Angel
9. The Awakening
10. The Path
11. Forever Lost
12. The Ghosts of Innocence

 

Line Up:

Matt Marinelli – Vocals & Guitars

Ken Fobert – Guitars

Trevor Mcbride – Bass

Sean Werlick – Keyboards

Sean Dowell – Drums

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