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SERIOUS BLACK – Mirrorworld

Veröffentlichung: 09.09.2016

Label: AFM Records

Stil:  Melodic Metal, Powermetal

Webpage:   http://www.serious-black.com

Facebook:  https://www.facebook.com/seriousblackofficial

 

Im letzten Jahr veröffentlichten SERIOUS BLACK mit „As Daylight Breaks“ ihr Debutalbum und konnten danach auch sofort den Support-Slot der HAMMERFALL Tour ergattern. Also sehr gut Vorzeichen. Auch Probleme wie den krankheitsbedingten Ausfall von Schlagzeuger Thomen Stauch und der Verzicht von Gründungsmitglieds Roland Grapow wegen Zeitmangels, konnte die Band nicht stoppen. Als Tour-Ersatz verpflichtete man Bob Katsionis (FIREWIND) und bei der zweiten Tour konnte man noch Alex Holzwarth (RHAPSODY) als Bandmitglied dazu gewinnen. Mit diesem neuen Line-up startete dann auch die Arbeiten am neuen Album „Mirrorworld“, welches uns jetzt vorliegt.

Das Album startet episch und sehr kraftvoll mit dem zweiminütigen Stück „Breaking The Surface“. DIeser, rein instrumentale Song ist einfach fantastisch und hätte auch als Soundtrack zu einem Abenteuerfilm gepasst, der von Hans Zimmer orchestriert wurde. Der zweite Song auf dem Album, „As Long As I’m Alive“ entpuppt sich schon nach dem ersten Hören als der perfekte Ohrwurm. Der als sher rockiger Song startet, entwickelt sich in seinem Verlauf zu einem speedigen Powermetalsong der Extraklasse. Vor allem zeigt uns Sänger Urban Breed wer bei diesem Song zu sagen hat, denn der Gesang ist einfach toll. Aber auch die Gitarrenfraktion weiß voll zu überzeugen. Ebenfalls im Uptempobereich agiert der nächste Song „Castor Skies“ der mit tollen progressiven Einflüssen versetzt wurde. Sehr groovig klingt dagegen „Heartbroken Soul“, der sich auch wieder sofort in die Gehörgänge festsetzt. Der Midtemposong verfügt einen tollen Gesang von Urban und einem sehr guten Gespür für Melodie.
Ganz schön rockig geht es beim Stück „Dying Hearts“ zu. Mir gefällt vor allem, dass SERIOUS BLACK sehr variantenreich auf ihrem Album zu Werke gehen und auch keine Scheu vor „nur“ rockigen Songs haben, denn das schmeichelt der Band gewaltig. „You’re Not Alone“ ist wieder ein waschechter Uptempo-Rocker, bei dem das Tempo die Oberhand hat. Tolle Gitarrenarbeit und ein sehr variantenreicher Gesang veredeln diesen Song. Beim Lied „Mirrorworld“ hat sich die Band wirklich übertroffen, denn durch die Arrangements ist dieser Song ein Highlight für mich. Ich liebe diesen sehr eingängigen Song, der vor allem durch seinen rockigen Charakter, ohne Metal-Anleihen auskommt. Beim Song „State Of My Despair“ driftet man teilweise ins symphonische ab, was dem Song aber auch sehr gut steht. Bei diesem Song kommt mal wieder der Gesang voll zur Geltung und der Groove im Song lässt keinen Stillstehen. Das absolute Highlight befindet sich am Ende des Albums mit „The Unborn Never Die“. Der rasante Powermetal-Song bildet den perfekten Abschluss eines sehr guten Albums, bei dem vor allem der variantenreiche Gesang, die tolle Instrumentierung und die Vielfalt sehr zu gefallen wissen.

Im Vergleich zum Debutalbum ist das neue Album von SERIOUS BLACK wesentlich rockiger ausgefallen und vor allem Sänger Urban Breed drückt mit seiner Stimme dem Album den Stempel auf. Die Qualität der Songs sind genauso wie beim Debut außerordentlich gut, nur produktionstechnisch hinkt das Album ein wenig dem Album „As Daylight Breaks“ hinterher. Ein kleiner Nachteil ist auch, das auf der Standard-CD lediglich nur 9 Songs vertreten sind und es auf der Special Edition ganz 6 Bonussongs mehr gibt. Irgendwie habe ich das nie ganz verstanden, denn die CD-Preise sind doch schon sehr hoch. Ich denke, dass sich ein Kauf der Special Edition eher empfiehlt und bei der Qualität der Songs ist man damit wohl auf der sicheren Seite.

Tracklist:

01. Breaking The Surface
02. As Long As I’m Alive
03. Castor Skies
04. Heartbroken Soul
05. Dying Hearts
06. You’re Not Alone
07. Mirrorworld
08. State Of My Despair
09. The Unborn Never Die

 

Line-up:

Urban Breed – Vocals
Bob Katsionis – Gitarre
Dominik Sebastian – Gitarre
Mario Lochert – Bass
Jan Vacik – Keyboards

Alex Holzwarth – Drums & Percussion

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