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AXEL RUDI PELL – Knight Calls

Veröffentlichung: 23.03.2018

Stil:  Hardrock, Melodic Rock

Label:  Steamhammer, SPV

Webpage:  https://www.axel-rudi-pell.de

Facebookhttps://www.facebook.com/axelrudipellofficial

 

Seit fast drei Jahrzehnten ist AXEL RUDI PELL nun schon solo unterwegs und das mit einem unheimlichen Erfolg. Das Beste aber ist, dass er sich immer wieder neu erfindet. Hinzu kommt noch, dass auch seine Mitstreiter nie als sogenanntes Beiwerk betrachtet werden und somit kann man AXEL RUDI PELL als intakte Band bezeichnen. Richtig ist auch, dass man immer bisher mit den bisher 16 Alben des Gitarristen war und so folgt auf „Game Of Sins“, welches die Charts auf Platz 11 erklomm, nun mit „Knights Call“ Album Nummer 17.

Die Spannung war natürlich hoch, den bei all den qualitativ hochwertigen Alben liegt die Messlatte sehr hoch. So startet das Album, wie eigentlich immer, mit einem Intro. Diese fast 2 minütige Einleitung kommt dem Titel “The Medieval Overture“ sehr mittelalterlich daher und bildet den perfekten Anfang. Nach dem besinnlichen Einstieg geht es direkt mit dem Song „The Wild And The Young” im klassischen Hardrock weiter und man ist sofort mit dabei. Grooviger Song der sich direkt im Gehörgang festsetzt. Ebenso gradlinig ist der nächste Song „Wildest Dreams”. Das fast 6 minütige Lied lebt vor allem durch den Gesang von Johnny Gioeli, der sich in einer Ausnahmeform befindet.  Das nächste Stück „Long Live Rock” ist wirklich eine Ode an den Rock. Mit dem treibenden Groove bleibt man nicht lange ruhig stehen und hinzu kommt noch, dass man dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Der episch angehaucht Song „The Crusaders Of Doom” mit einem tollen Gitarrensolo am Anfang ist ebenso ein Highlight auf dem Album. Der etwas schleppender und groovig klingende Song, kommt auf eine Gesamtlänge von acht Minuten und ist für mich ein weiteres Highlight.
Mit dem Stück „Truth And Lies“ gibt es auch wieder einen Instrumentalsong, der von einer tollen Gitarrenarbeit und von exzellenten Keyboards, die von Ferdy Doernberg  kommen, lebt. Ein wenig lässt man in diesem Song den Spirit von Ritchie Blackmore aufleben. Mit dem fast 8 minütigen Song „Beyond the Light” wird die Stimmung wieder getragener. Toller Song, der auch wieder zu einigen Gänsehäuten führt. Der Song „Slaves On The Run” ist ein typischer AXEL RUDI PELL Song, der von Anfang an Spaß macht. Der melodische Rocker lässt wirklich keinen mehr ruhig sitzen. Auch beim nächsten melodische Rocksong „Follow The Sun“ beinhaltetet die typischen Trademarks von AXEL RUDI PELL. Was anderes hätte ich auch nicht erwartet. Der gut fünf Minuten lange Song wir zu keiner Zeit langweilig. Den Abschluss des Albums bildet der längste Song des Albums, „Tower of Babylon“. Mit diesem schleppenden und zu keiner Zeit langweilig werdenden Lied bekommt man den perfekten Abschluss geboten. Mir gefallen vor allem die leicht orientalischen und epische Klänge in diesem Lied.

Mit seinem neuen Album „Knights Call“ beweist uns AXEL RUDI PELL das er der Meister dieses Genres in Deutschland ist. Mir gefallen die abwechselnden Sounds auf diesem Album, denn durch die drei langen Tracks bekommt das Album seine Tiefe. „Knight Calls“ ist ein tolles Album und was anderes hätte ich auch nicht erwartet.

Tracklist:

01. The Medieval Overture (Intro) 
02. The Wild and the Young 
03. Wildest Dreams 
04. Long Live Rock 
05. The Crusaders of Doom 
06. Truth and Lies 
07. Beyond the Light 
08. Slaves on the Run 
09. Follow the Sun 
10. Tower of Babylon

 

Line-up:

Johnny Gioeli – Gesang
Axel Rudi Pell – Gitarre
Ferdy Doernberg – Keyboards
Volker Krawczak – Bass
Bobby Rondinelli – Drums

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