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SINNER – Tequila Suicide

Veröffentlichung: 31.03.2017

Label:  AFM Records

Stil:  Hard Rock, Heavy Metal

Webpage:   http://www.matsinner.com

Facebook:  https://www.facebook.com/SinnerBand

 

Obwohl Bandleader Mat Sinner in so manchen Bandkonstellationen wie PRIMAL FEAR, VOODOO CIRCLE oder dem Event „Rock Meets Classic“ findet er immer noch die Zeit mit seiner Band SINNER ein neues Album einzuspielen. Nun hat es einige Zeit gedauert, denn „Touch Of Sin 2“ wurde 2013 veröffentlicht. Jetzt wird es aber Zeit ein neues Album zu veröffentlichen und da ist es schon mit „Tequila Suicide“. Dann mal hören was uns erwartet.

Einiges hat sich Bandmäßig geändert, denn das Album wurde von Drummer Francesco Jovino (PRIMAL FEAR) eingespielt und auch der ehemalige Gitarrist Tom Naumann ist wieder mit an Bord. Jetzt aber zum Album. Mit „Go Down Fighting“ hat man sich für einen punky und rockig klingenden Song entschieden, der sofort in die Beine und ins Ohr geht. Ein wenig härter klingt dagegen der Titelsong „Tequila Suicide“ der einen ungebändigten Groove innehat. Bei diesem Song gefällt mir vor allem der Gesang von Matt Sinner, der sehr vielseitig klingt. Beim nächsten Song „Road To Hell“ fühlt man sich sehr stark an THIN LIZZY erinnert und diese hätten diesen Song auch nicht besser hinbekommen können. Mit „Dragons“ ist SINNER ein ganz toller Song gelungen. Der vielschichtige und sehr abwechslungsreiche Hardrocker besticht durch ein perfektes Gitarrenspiel, einem hohen Potential an Eingängigkeit und sehr viel Gespür für tolle Melodien. Bei „Battle Hill“ kommt wieder das THIN LIZZY Gefühl zum Tragen, aber das ist nicht schlimm, denn der Song ist perfekt.
Mit einem balladesken Titel geht es dann weiter. Beim „Sinner Blues“ gefällt mir vor allem die bluesige Stimme von Matt, die den Song zu etwas besonderem macht. Ganz schön viel Pep hat der darauffolgende Song „Why“. Die Gitarren wurden exzellent eingesetzt und gespielt. Toller Song der einen nur fasziniert. Einen sehr gradlinigen Rocker haben SINNER mit „Gypsy Rebels“ kreiert. Toller Song mit einem unter die Haut gehenden Flair. Noch ein wenig mehr Tempo hat man dann dem nächsten Stück „Loud & Clear“ zugefügt. Der Song lebt durch die tollen Gitarrenriffs und dem immensen Groove. Den Abschluss des Albums bildet der leicht balladeske Song „Dying On A Broken Heart“. Ein Song, den man einfach nicht mehr aus dem Ohr bekommt.

Mit diesem Album ist SINNER ein Album gelungen, welches sehr zeitlos, aber dennoch sehr modern klingt. Auf Mat Sinner kann man sich in Bezug auf tolle Songs eben verlassen. Das Album ist ein wahres Highlight, welches sich durch ein exzellentes Songwriting auszeichnet. Aber auch die hervorragenden Gastmusiker wie die Sänger Pete Lincoln (SWEET), Ricky Warwick (BLACK STAR RIDERS) und den beiden Gitarristen Gus G. und Magnus Karlsson tragen ihren Teil dabei. Es reiht sich nahtlos in die tollen Veröffentlichungen von SINNER ein und wird jedes Hardrock-Herz höher schlagen lassen.

Tracklist:
01. Go Down Fighting
02. Tequila Suicide
03. Road To Hell
04. Dragons
05. Battle Hill
06. Sinner Blues
07. Why
08. Gypsy Rebels
09. Loud & Clear
10. Dying On A Broken Heart

 

Line-Up:
Mat Sinner – Vocals, Bass
Tom Naumann – Guitar 
Alex Scholpp – Guitar 
Francesco Jovino – Drums

 

Gastmusiker:
Pete Lincoln – Vocals
Ricky Warwick – Vocals
Gus G. – Guitar
Magnus Karlsson – Guitar

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