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TESLA – Mechanical Resonance Live

Veröffentlichung: 26.08.2016

Stil: Hardrock

Label: Frontiers Records

Website: http://teslatheband.com

Facebook: https://www.facebook.com/TeslaTheBand

Lang ist es her, genau gesagt 30 Jahre als Bands wie RATT, MÖTLEY CRÜE und andere die Welt mit Haarspray und Schminke die Rockwelt eroberten. Poser-Hardrock oder Glamrock war angesagt und genau diese Band füllten die Stadien und positionierten sich mit ihren Songs ganz oben in den Billboard-Charts. Aber genau mit diesem Klischee hatte eine Band überhaupt nichts am Hut und das waren die fünf kalifornischen Musiker von TESLA. Ihr Sound war auf Blues basiert und mit diesem natürlichen Sound fanden sie sehr schnell Anhänger, denen dieser Poser-Rock einfach zu langweilig wurde.

Eines muss man TESLA zu Gute halten, denn bis auf ihren heutigen Gitarristen Dave Rude, der vor 10 Jahren Tommy Skeoch ersetzte, sind sie immer noch in Originalbesetzung unterwegs. Auch fiel mir sehr positiv auf, dass es bei Sänger Jeff Keith, auch nach dreißig Jahren, keine Beanstandungen gibt, denn er verfügt immer noch über eine außerordentlich gute Stimme. Im Laufe der letzten Jahre haben TESLA ja schon 4 Live-Alben veröffentlicht und da stellt sich die berechtigte Frage braucht man ein weiteres? Ich würde die Antwort ganz klar mit ja betiteln, denn beim vorliegenden Album handelt es sich nicht um eine „Best-of“ Album sondern wurde bei diesem Werk alles Songs ihres Debutalbums berücksichtigt. Somit ist dieses Live-Album ein kleines Schmankerl, was vor allem die Fans der ersten Stunde erfreuen wird.

Das Album beinhaltet ja Klassiker wie „Little Suzy“ (von Ph.D., einer britischen Porrockband), „EZ Come, EZ Go“ oder „Modern Day Cowboy“. Für mich sind aber die interessanteren Songs bei diesem Live-Album mit Abstand diese Songs die sehr wenig live gespielt wurden, wie z.B. „Love Me“ oder „2 Late 4 Love“. Auch die Uptemposongs wie „Comin’ Atcha Live“ oder „Rock Me To The Top“ sind toll gespielt worden und man bemerkt sofort mit welcher Freude sie zu Werke gehen. Sehr zu Herz geht die Ballade „We’re No Good Together“ und zeigt die Vielseitigkeit der Band. Zur damaligen Zeit war „Mechanical Resonance“ ohne Fehl und Tadel und das ist bis zum heutigen Tage Fakt. Ich finde es toll diese „alten“ Song jetzt im neuen Gewand zu hören. Eine ganz tolle Idee hatten TESLA mit der HInzunahme eines neuen Studiosongs. „Save That Goodness“ erinnert mich irgendwie ein wenig an DEF LEPPARD und wie ich gehört habe von Phil Collen geschrieben worden sein. Sehr solide, aber ich denke TESLA können es besser. Das kann man ja bald erfahren, denn die Arbeite für ihr neues Studioalbum „Simplicity“ haben begonnen.

Ich finde dieses Album hat in jedem Fall eine Daseinsberechtigung, denn ihr authentischer und gradliniger Hardrock kann auch heute noch zu Herz gehen. Die Fans der ersten Stunde werden sich Löcher in den Bauch freuen diese Songs mal live zu Hause abspielen zu können, aber es ist auch eine gute Gelegenheit für „neuere“ Fans mal rein zu hören, denn es lohnt sich.

 

Tracklist:

01. Rock Me To The Top
02. Ez Come Ez Go
03. Gettin’ Better
04. Comin’ Atcha Live
05. Changes; Before My Eyes
06. 2 Late 4 Love
07. We’re No Good Together
08. Love Me; Cover Queen
09. Lil Suzie; Modern Day Cowboy
10. Save That Goodness (Studio Track)

 

Line-up:

Jeff Keith – Vocals
Frank Hannon – Guitar
Brian Wheat – Bass
Troy Luccketta – Drums
Dave Rude – Guitar

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