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TRIVIUM – The Sin And The Sentence

Veröffentlichung: 20.10.2017

Stil:  Metalcore, Modern Metal

Label:  Roadrunner Records

Website:  http://www.trivium.org

Facebook:  https://www.facebook.com/Trivium

 

Seit mittlerweile 18 Jahren sorgt TRIVIUM aus Orlando Florida für modernen Metal der Extraklasse. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sie schon 7 Studioalben veröffentlicht, aber mit dem letzten Album „Silence In The Snow“ gab es auch negative Kritik zu hören. Nun gibt es nach 2 Jahren endlich wieder ein neues Album der Band und mal sehen ob sie wieder mit innovativen Songs überzeugen können.

Die Fans von TRIVIUM lieben die Komplexität der Song aus der Vergangenheit und dies kann ich vorweg schon mal feststellen ist auf dem neuen Album auch wieder der Fall. Mit schnelleren und auch sehr komplexen Song können sie auf „The Sin And The Sentence“ voll überzeugen. Aber gehen wir mal ins Detail. Der erste Song, der sehr melodische Titeltrack „The Sin And The Sentence“ wartet schon mal mit Shouts von Matt Heafy auf, die man seit längerem mal wieder ausdrucksstark zu hören bekommt. Mit phänomenalen Drums startet der nächste Song „Beyond Oblivion“. Der Song ist wesentlich hardcorelastiger, aber es passt.  Sehr komplex, aber auch sehr melodisch dröhnt danach „Other Worlds“ aus den Boxen. Das Highlight bei diesem Song ist der cleane Gesang von Matt, der sich auch direkt im Gehörgang festsetzt. Ein absolutes Highlight für mich ist das Lied „The Heart From Your Hate“. Der im Midtempo angelegte Song lebt von der einschmeichelnden Stimme, den trotz allem treibenden Gitarren und auch einem exzellenten Druming. Ganz im Gegensatz folgt dann mit „Betrayer“ ein Song mit einem höllischem Tempo, der aber durch langsamere Passagen aufgelockert wurde. Einfach nur toll!

Viele der beinharten TRIVIUM Fans dürften den nächsten Song „The Wretchdness Inside“ bekannt vorkommen, denn Sänger Matt Heafy veröffentlichte diesen Song schon mal für sein Soloprojekt. Mit dem Song „Endless Night“ schrauben TRIVIUM das Tempo wieder ein wenig zurück und können auch damit voll überzeugen. Ziemlich dramatisch wird es dann bei „Sever The Hand“. Der ein wenig gothiclastige Song wird immer wieder durch Hardcore-Melodien durchzogen. Das perfekte Druming stammt von einem energiegeladenem Talent mit dem Namen Alex Bent. Er hinterlässt sehr eindrucksvoll seine Schagzeugspuren auf dem Album, die wirklich exzellent sind. Der langsam startende Song „Beauty In The Sorrow“ nimmt in seinem Verlauf an Fahrt auf und entwickelt sich in seinem Verlauf zu einem tollen Modern Metalsong der Extraklasse. Auch der treibende Song „The Revanchist“ wurde durch einige langsame Passagen veredelt und macht ihn zu einem sehr innovativen Song. Den Abschluss des Albums bildet der 5 1/2 minütige Song „Thrown Into The Fire“ der an Dramatik nicht zu überbieten ist. Auch bei diesem Lied muss man das perfekte Druming, die Interpretierung in Sachen Gesang von Matt Heafy und die perfekten Gitarrenläufe hervorheben. Einen besseren Abschlusssong hätte man nicht finden können und runden die eine Stunde lange, perfekte Modern Metal-Darbietung perfekt ab.

Mit diesem Album haben TRIVIUM wieder ihre alte Stärke zurück erlangt. Das achte Studioalbum beinhaltet qualitativ sehr hochwertige Songs die trotz der langen Songs zu keiner Zeit langweilig werden. Ein starkes Modern Metal-Album mit dem sie weiter auf der Erfolgsleiter nach oben steigen werden.

Tracklist:

01. The Sin And The Sentence
02. Beyond Oblivion
03. Other Worlds
04. The Heart From Your Hate
05. Betrayer
06. The Wretchdness Inside
07. Endless Night
08. Sever The Hand
09. Beauty In The Sorrow
10. The Revanchist
11. Thrown Into The Fire

 

Line-up:

Matt Heafy – Guitar, Lead Vocals
Corey Beaulieu – Guitar, Vocals
Paolo Gregoletto – Bass, Vocals

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