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CONAN – Revengeance

Veröffentlichung: 29.01.2016

Stil: Doom Metal

Label: Napalm Records

Website: http://www.hailconan.com

Facebook: https://www.facebook.com/conandoom

Das englische Trio CONAN veröffentlicht mit „Revengeance“ ihr nunmehr 3. Album. Man konnte die Uhr danach stellen wann es denn wieder ein neues Album der Doom Metal Band gibt. Eigentlich hat man beim Namen erst einmal die Assoziation zu epischen Sounds, aber CONAN beweisen uns, dass man nicht nur nach dem Namen gehen kann.

uf ihrem 6-Track langen Album „Revengeance“ geht es ziemlich heftig zu. Die Doom-Metal Songs wurden alle gespickt mit Stonermetal und die Geschwindigkeit des Dooms werden je nach Stimmung mal langsam, mal hasserfüllt  und mal bedrohlich. Die Songs sind zwar vom Songwriting her nicht allzu anspruchsvoll, aber das ist bei einem solchem Sound auch nicht so sehr erforderlich. Beim Doom-Metal ist man stimmlich eigentlich begrenzt, aber das haben CONAN sehr geschickt gelöst, denn sie haben als Abwechslung noch eine cleane Stimme mit in ihren Songs eingebaut und somit wird das Soundgefüge ein wenig aufgelockert. Trotz allem kommen die Songs alle sehr langatmig und zäh daher, aber das ist bei Doom eigentlich normal. Genau das ist es auch warum man gespannt weiterlauscht, denn trotz dieser Langatmigkeit kann man einfach nicht aufhören den Songs zu lauschen und man wartet schon auf den nächsten.

Ganz schön düster sind Songs wie „Throne Of Fire“ und „Wrath Gauntlet“ die hypnotisierend und sehr wuchtig aus den Boxen dringen. Für mich sind diese beiden Stücke das Highlight auf dem Album. Hinzu kommt noch das groovige „Thunderhoof“ welches einem auch in seinen Bann zieht. Trotzdem gehen auch diese 3 Stücke nicht sofort ins Ohr und somit muss man in jedem Fall öfter den Repeatknopf betätigen. Wer auf fröhliche Emotionen bei „Revengeance“ wartet, dem muss ich leider enttäuschen, denn das Album ist einfach hasserfüllt und brachial das es einem schon schaudert.

Als Fazit kann ich nur feststellen, dass man bei diesem Album sehr starke Nerven braucht. Man benötigt halt einige Zeit und Durchläufe damit in man in den Bann der Songs gezogen wird. Somit kann ich abschließend vermerken, dass „Revengeance“ von CONAN am Ende doch ein gutklassiges Album geworden ist, aber es braucht halt Zeit.

HIER ein Video zu „Revengeance“.

Anspieltipps:

Throne Of Fire, Thunderhoof, Wrath Gauntlet

 

Tracklist:

  1. Throne Of Fire
  2. Thunderhoof
  3. Wrath Gauntlet
  4. Revengeance
  5. Every Man Is An Enemy
  6. Earthenguard

 

Line-up:

Jon Davis – guitar / vocals

Rich Lewis – drums

Chris Fielding – bass / vocals

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