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SALTATIO MORTIS – Zirkus Zeitgeist – Ohne Strom und Stecker

Veröffentlichung: 27.11.2015

Stil: Mittelalter, Rock

Label: Universal, Vertigo

Website: http://www.saltatio-mortis.com

Facebook: https://www.facebook.com/saltatiomortisofficial

 

Es ist noch nicht lange her da erfreuten uns SALTATIO MORTIS mit ihrem neuesten Album “Zirkus Zeitgeist”. Mit diesem Album ist es ihnen gelungen ganz nach oben in die Charts einzusteigen. Nach dem ganzen Festivalsommer, legten sich SALTATIO MORTIS nicht auf die faule Hat, sondern gingen wieder ins Studio um etwas Neues auszuhecken. Die vor Ideen sprudelnde Band hat ihre Gedanken in die Tat umgesetzt um mit „Zirkus Zeitgeist – Ohne Strom und Stecker“ ein akustisches Album nachzuschieben.  Ein Weihnachtsgeschenk an die Fans, das wird sich gleich herausstellen.

Wenn ich an das Album „Zirkus Zeitgeist“ zurückdenke, fallen mir sofort wieder die tollen Rocksongs ein die kernig, wegen der E-Gitarren durch die Boxen drangen. Funktioniert nun dieses Konzept diese Songs auf akustisch neu zu veröffentlichen? Die Frage kann ich ganz klar mit einem ja beantworten.  Obwohl sich der Anfang mit dem Song „Wo sind die Clowns“ noch etwas schleppend gestaltet, findet man aber schon mit „Willkommen in der Weihnachtszeit“ den Zugang zu diesem Akustik-Album. Ich muss echt gestehen, dass nach mehrmaligem Anhören auch „Wo sind die Clowns“ toll gemacht wurde. Die schon ruhigere Songs auf „Zirkus Zeitgeist“ bekommen in diesem neuen Gewand noch mehr Dramatik, was man sehr gut bei „Nachts weinen die Soldaten“ nachvollziehen kann. Es entwickelt sich vor den Augen das Bild eines Schlachtfeldes, welches dunkel und dramatisch dargestellt wird. Das trifft auch auf dem Song „Todesengel“ zu, denn dieser klingt in diesem Gewand noch bedrohlicher und man bekommt sofort eine Gänsehaut.

Das SALTATIO MORTIS das akustische Metier verstehen beweisen sie ja schon seit Jahren und mit diesem Album sind sie wieder zu ihren Anfängen zurückgekehrt. Die akustische Versionen von den schnelleren Songs wie „Geradeaus“ oder das „Trinklied“ wissen auch sehr zu gefallen, denn SALTATIO MORTIS haben ihr Handwerk wirklich gelernt. Auf dem Album befinden sich fast alle Songs, außer „Augen zu“ und „Abschiedsmelodie“, vom Album „Zirkus Zeitgeist“. Aber allein schon diese 13 Stücke vermitteln so viele Emotionen, Gänsehautfeeling und ruhige Momente, dass man gut darauf verzichten kann. Der limitierten Special Edition liegt noch eine zweite CD bei. Insgesamt sieben Weihnachtslieder haben SALTATIO MORTIS für diese zweite Scheibe eingespielt. Sehr sozialkritisch ist der Song „Morgen Kinder wird´s nicht geben“, denn dieser sagt aus, dass nicht alle Kinder mit reichen Geschenken rechnen können.  Ein ebenfalls sehr emotionaler Song ist “Als die Waffen schwiegen”. Dieser Song erinnert an Kriegsgeschehen um die Weihnachtszeit, als beschlossen wurde über die Feiertage die Kriegshandlungen einzustellen.
Als Fazit kann ich nur feststellen, „Zirkus Zeitgeist – Ohne Strom und Stecker“ ist ein aufregendes und sehr emotionales Akustikalbum und wenn viele jetzt sagen: „Ist halt Weihnachten und dann kann man etwas verdienen!“ Denen die immer alles schlecht reden kann ich nur sagen, dieses Album hat seine Daseinsberechtigung, denn SALTATIO MORTIS haben ihre Wurzeln halt im akustischen Mittelaltersound und das Album ist einfach nur Spitze. Es hat Tiefgang, besitzt Emotionen und genau das brauchen wir doch für die Weihnachtszeit!
Hier noch ein Video zu “Wo sind die Clowns”.

 

Tracklist:

CD 1:

  1. Wo sind die Clowns
  2. Willkommen in der Weihnachtszeit
  3. Nachts weinen die Soldaten
  4. Des Bänkers neue Kleider
  5. Maria
  6. Wir sind Papst
  7. Geradeaus
  8. Erinnerung
  9. Trinklied
  10. Rattenfänger
  11. Todesengel
  12. Die Vermessung des Glücks
  13. Gossenpoet

 

CD 2:

  1. Willkommen in der Weihnachtszeit
  2. Morgen Kinder, wird’s nichts geben
  3. Alle Jahre wieder
  4. Als die Waffen schwiegen
  5. Maria
  6. Last Christmas
  7. Gaudete

 

Band:

Alea der Bescheidene

Lasterbalk der Lästerliche

Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein

El Silbador

Bruder Frank

Jean Méchant, genannt der Tambour

Luzi das L

Till Promill

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