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HELION PRIME – Terror Of The Cybermetic Space Monster

Veröffentlichung: 31.08.2018

Stil:  Powermetal

Label:  AFM Records

Webpage:  https://helionprimemetal.com

Facebookhttps://www.facebook.com/helionprimemetal

 

HELION PRIME, die Powermetalband aus Sacramento veröffentlicht nach ihrem selbstbetitelten Debutalbum (2016) endlich ihr neuestes Werk „Terror Of The Cybermetic Space Monster“. HELION PRIME bleiben ihrem Konzept treu und verbinden weiterhin „Science Fiction“ mit „Science Fact“. Zudem ist es auch das erste Album für Sänger Sozos Michael , der Heather Michele Smith bzw. Kayla Dixon ersetzt. Ich bin jetzt gespannt wie sich dieser Sound anhört, denn dies ist das erste Album der Band welches ich rezensieren darf.

Man kennt die Gegend rund um San Francisco meist nur als die Hochburg des Thrash oder härteren Metals als Bay Area Metal. HELION PRIME machen da eine Ausnahme, denn sie frönen dem Powrmetal der besonderen Art. Mit einem epischen Intro, in Form von „Failed Hypothesis” startet das Album. Nach zwei Minuten geht es dann aber direkt mit „A King Is Born” los und das in exzellenter Powermetal-Manier. Trotzdem klingt der Sound sehr episch und der Gesang schmiegt sich sehr gekonnt ins Soundgefüge ein. Wesentlich härter geht es dann beim nächsten Stück „Bury The Sun“ zu. Dieser Song geht sofort ins Blut. Mit einer tollen Keyboardeinlage startet der Song „Atlas Obscura“. In toller Metalmanier, der sich ein wenig an den amerikanischen Metal anlehnt, wechselt man bei diesem Song die Tempis zwischen langsameren und schnelleren, welches dem Song ein wenig an KAMELOT erinnern lässt. Ganz schön rasant klingt dagegen der nächste Song “Urth”. Ihnen ist mit diesem Stück eine wahre Powermetal-Hymne gelungen, die jedes Metal-Herz höher schlagen lässt.
Ganz schön düster und schwermütig startet der Song „The Human Condition”. Episch und ausladend behält dieses Stück die ganzen 8 Minuten die Spannung und bei den Powermetalpassagen brilliert sehr stark der neue Sänger Sozos Michael mit einer tollen Gesangsleistung. Beim nächsten Sück “Spectrum” bekommen wir einen tollen balladesken Song geboten, der sofort unter die Haut geht, welches auch wieder zum größten Teil am Gesang und den perfekt eingesetzten Instrumenten liegt. Sehr verhalten startet das nächste Lied „Silent Skies“ und man vermutet, dass es sich um eine Ballade handelt. Leider getäuscht, denn der Song entwickelt sich zu einem richtigen Kracher, der sich sofort im Ohr festsetzt. Mit dem 17 Minuten langen Titelsong „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ endet das Album. Solch lange Songs sind schon ein zweischneidiges Schwert, aber HELION PRIME machen aus diesem Song ein wahres Klangerlebnis. Auch wartet dieser Song mit den Gastvocals von Brittney Slayes (UNLEASH THE ARCHERS) auf und diese harmoniert in den sowohl ruhigeren, als auch den aggressiveren Passagen im Mittelteil, sehr gut mit Sänger Sozos Michael Stimme. Dieser Song wird zu keiner Zeit langweilig und die Presse hatte damals recht als sie HELION PRIME als innovativsten Power Metal-Alben seit langer Zeit betitelte.

Man kann „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ in jedem Fall als hochklassiges Album bezeichnen, denn HELION PRIME arbeiten auf einem sehr hohen Niveau. Das Album verfügt über eine lebendige Produktion und für Freunde von gradlinigen Powermetal ist dieses Album mehr als geeignet.

Tracklist:

01. Failed Hypothesis
02. A King Is Born
03. Bury The Sun
04. Atlas Obscura
05. Urth
06. The Human Condition
07. Spectrum
08. Silent Skies
09. Terror Of The Cybernetic Space Monster

 

Line-up:

Sozos Michael – Vocals
Jason Ashcraft – Guitar
Chad Anderson – Guitar
Jeremy Steinhouse – Bass
Alex Bosson – Drums

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