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INGLORIOUS – II

Veröffentlichung: 12.05.2017

Label:   Frontiers Records

Stil:   Melodic Rock, Rock

Webpage:  http://www.inglorious.com

Facebook:  https://www.facebook.com/weareinglorious

 

Im letzten Jahr waren INGLORIOUS wirklich eine der Bands, die mich am meisten überrascht hatten. Bei Ihrem selbstbetitelten Debutalbum stimmte einfach alles. Im Gegensatz zu ihrem Debut griffen sie bei ihrem neuen Album „Inglorious II“ auf keine Gastschreiber zurück, sondern machten alles in Eigenregie. Das Debut war so toll und dementsprechend war auch die Erwartungshaltung nun für das neue Album gewesen. Mal sehen ob die Latte nicht zu hoch lag.

Das von der Band selbstkomponierte Album startet mit dem Groover „I Don’t Need Your Loving“ der einem sofort in die richtige Stimmung versetzt. Wieder ist es der Gesang von Nathan James der einem direkt in seinen Bann zieht. Etwas mehr Fahrt wird beim nächsten Stück „Taking The Blame“ aufgenommen. Eins ist sicher bei diesem Stück kann keiner mehr still sitzen. Mit einigen WHITESNAKE-Anleihen geht es dann mit „Tell Me Why“. Der ruhig beginnende Song entwickelt sich in seinen knapp 4 Minuten zu einem wahren Groovemonster unter richtig unter die Haut geht, was vor allem an Nathans Gesang liegt. Mit der ersten Singleauskopplung „Read All About It“ geht der Reigen der tollen Songs weiter. Der etwas ruhig grovvenden Song geht sofort ins Blut und manches Mal werde ich bei der Stimme von Nathan an Myles Kennedy erinnert, denn die beiden klingen fast ähnlich. Bei „Change Is Coming“ denkt man zuerst an eine Ballade, aber schon nach kurzer Zeit rockt der Song in grooviger Manier. Der etwas schleppende und bluesig angehauchte Song „Making Me Pay“ begeistert ebenfalls, denn bei ihm kochen die Gefühle wirklich über. Was vor allem sehr interessant ist, Nathan singt in einer vollkommen neuen Klangfarbe, was für ein wandelbarer Sänger!
Ein regelrechter Abgehrocker ist „Hell Or High Water“ der auch von Anfang an verzaubert. Mit heavy Gitarren versetzt ist „No Good For You“ für mich einer der härtesten Songs auf dem Album. Trotz allem überzeugt dieser Song auf ganzer Linie. „I Got A Feeling“, er mit 3 Minuten kürzeste Song, rockt und rockt und… „Black Magic“ verfügt über einige AEROSMITH-Anleihen und vor allem ist das Gitarrensolo wunderbar platziert. Nicht nur Nathan macht eine gute Figur, sondern auch die anderen Musiker. Mit „Faraway“ geht INGLORIOUS ein wenig weiter in der Zeit zurück, denn die 70iger Jahre lassen grüßen. Mit einem perfekten Druming und einem sehr variablen Gesang ist auch dieser Song ein regelrechtes Highlight. Mit dem treibenden „High Class Woman“ wird ein sehr gelungenes Album beendet. Obwohl INGLORIOUS dieses Mal das Songwriting selber bewältigt haben, tat dies der Qualität keinen Abbruch.

Mit „Inglorious“ ist der Band ein mehr als würdiger Nachfolger gelungen. Bei ihrem Debut war ich schon so fasziniert und auch „Inglorious II“ berührt mich genauso und ich denke, dass INGLORIOUS mit Sicherheit ihren Weg machen werden. Ich freue mich auf mehr! 

Tracklist:

1. I Don’t Need Your Loving
2. Taking The Blame
3. Tell Me Why
4. Read All About It
5. Change Is Coming
6. Making Me Pay
7. Hell Or High Water
8. No Good For You
9. I Got A Feeling
10. Black Magic
11. Faraway
12. High Class Woman

 

Line-up:

Nathan James – Vocals
Andreas Eriksson – Lead Guitarist
Drew Lowe – Guitarist
Colin Parkinson – Bassist
Phil Beaver – Drummer

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