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JAMES CHRISTIAN – Craving

Veröffentlichung: 20.04.2018

Stil:  Melodicrock, Rock

Label:  Frontiers Records

Webpage:  http://www.jameschristianmusic.com

Facebookhttps://www.facebook.com/houseoflordsofficial

 

HOUSE OF LORDS Sänger James Christian baute sich im Laufe der Jahre einen guten Ruf als Songwriter und Produzent auf. Sein erstes Soloalbum „Rude Awakening“, welches 1994 veröffentlicht wurde, zählt heute zu den Highlights bei Fans des AOR. Mit „Meet The Man“ gab es 2004 ein weiteres Soloalbum und 2013 folgte dann „Lay It All On Me“, welches er in seinem eigenen Studio in Florida aufgenommen hatte. Nun veröffentlicht JAMES CHRISTIAN sein viertes Album „Craving“ und ich freue mich schon.

Das elf Songs umfassende Album startet mit dem Lied „Heaven Is a Place in Hell”. Der flotte Opener weiß vor allem durch James Gesang zu gefallen. Er klingt zwar rockig, aber ich würde ihn mehr der AOR-Schiene zuordnen. Bei Konzerten würde er aber sehr viel Spaß verbreiten. Mit einer Keyboard-Einlage startet der Song „Wild Boys”. Auch dieser Song gefällt mir von Anfang an, denn der treibende Melodicrock-Sound geht sofort ins Blut. Beim Titelsong „Craving“ wird es dann sehr gefühlvoll. Die Ballade ist wie gemacht für die Stimme von James. Im Mittelteil nimmt sie ein wenig Fahrt auf, aber trotzdem bleibt sie sehr gefühlvoll. Auch „Jesus Wept“ startet mit einer Keyboardeinlage. Der popige Song klingt aber auch sehr gut und vor allem hat er den gewissen Ohrwurmcharakter. Sehr sphärisch startet das Stück „World Of Possibility“, bei dem James wieder eine tolle Gesangsleistung darbietet. Das Lied ist ebenfalls sehr balladesk gehalten.

Einen typischen Melodicrocker finden wir mit „Sidewinder“ auf dem Album. Der groovige Song weiß von der ersten Sekunde an zu gefallen. Mit der Ballade „I Won’t Cry“ zeigt uns JAMES CHRISTIAN wieder seine gefühlvolle Seite. Der Midtemporocker ist wie gemacht für seine Stimme. Mit „If There’s A God“ bekommen wir dann eher einen Popsong geboten, der aber auch seine Daseinsberechtigung hat. Mit ein wenig Southern-Feeling wurde der Song „Love Is The Answer“. In seinem Verlauf entwickelt sich der Song zu einer regelrechten Hymne. Mit heavy klingenden Gitarren startet der Song „Black Wasn’t Black“ und ist der härteste Song auf dem Album. Ich hätte mir eigentlich noch einige von dieser Sorte auf dem Album gewünscht. Dieses Lied ist eindeutig mein Favorit auf dem Album. Das Album „Craving“ wird mit der Ballade „Amen“ beendet, die auch sehr popig angehaucht ist und mit leichten Pianoklängen verziert wurde.

„Craving“ ist ein gutes Album, welches die Qualität von JAMES CHRISTIAN voll unter Beweis stellt. Fans von ihm können eigentlich ungehört zugreifen und allen anderen Freunden des Melodicrocks, AOR oder Rockklängen sollten erst einmal rein hören.

Tracklist:

  1. Heaven Is A Place in Hell
  2. Wild Boys
  3. Craving
  4. Jesus Wept
  5. World Of Possibility
  6. Sidewinder
  7. I Won’t Cry
  8. If There’s A God
  9. Love Is The Answer
  10. Black Wasn’t Black
  11. Amen

 

Line-Up:

James Christian – Lead Vocal, Acoustic Guitar, Background Vocals 

Billy Seidman – Additional Acoustic Guitars 

Tommy Denander – Guitars, Bass, Keys (Wild Boys, Love Is The Answer, Sidewinder, I Won’t Cry) 

Jimi Bell – Guitars (Black Wasn’t Black)

Pete Alpenborg – Guitars and Bass (Jesus Wept) 

Alessandro Del Vecchio – Keyboards (Jesus Wept) 

Clif Magness – All Instruments (Craving) 

Josh Freese – Drums (Craving)

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