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STRYPER – God Damn Evil

Veröffentlichung: 20.04.2018

Stil:  AOR, Hardrock

Label:  Frontiers Records

Webpage:  http://www.stryper.com

Facebookhttps://www.facebook.com/Stryper

 

Lang ist es her, dass Michael Sweet die Band STRYPER ins Leben rief, genau gesagt geschah dies vor 37 Jahren. Wer damals von White Metal sprach, der nannte als erstes die Band STRYPER. Schmückten die Amerikaner doch ihre Songs mit christlichen Texten aus und verteilten sogar Bibeln bei ihren Konzerten. Leider kam im Jahre 1993 die Auflösung der Band. Im Jahre 2000 und 2001 raufte man sich aber wieder zusammen und absolvierte schon wieder einige Festival-Gigs. Im Jahre 2005 gab es denn endlich mal wieder mit „Reborn“ ein neues Album und starteten wieder durch. Nun gibt es wieder mit „God Damn Evil“ was Neues für die Ohren und ich starte sofort mit dem Durchlauf.

Spektakulär beginnt das Album sehr heavy und ungewohnt mit dem Song „Take It To The Cross”. Bei diesem Song gibt es auch einen Gastauftritt von Sänger Matt Bachand (SHADOW FALL), der das Stück mit seinen Death-Growls veredelt. Hinzu kommen noch tolle Gitarrenparts, die dem Song zu dem härtesten auf dem Album machen. Im gewohnten Hardrockstil von STRYPER kommt man dann wieder mit „Sorry“. Stampfend und treibend präsentiert sich vor allem Sänger Michael Sweet in Höchstform. Ein wenig rasanter geht es dann auf „Lost“ zu. Bei diesem Lied kann wirklich keiner mehr ruhig auf seinem Platz sitzen bleiben. Auch der Titeltrack „God Damn Evil“ kommt im typischen Sound daher und wieder bin ich von Michaels Gesang total begeistert. Mit einem heavy klingenden Gitarrenpart startet der groovige Song „You Don’t Even Know Me“. Der eher im Midtempo angelegte Song wurde sehr geschickt mit Hardrockpassagen veredelt, aber die Grundstimmung ist doch sehr düster, aber genau das gefällt mir sehr gut.
Mit einem stampfenden Rhythmus beginnt „The Valley“ und er ist gefüllt mit den ganzen Trademarks die STRYPER eben ausmachen. Mit „Sea Of Thieves“ geht es dann wieder richtig flott mit knackigen Hardrocktönen weiter. Der Mitsingfaktor ist bei diesem Lied sehr hoch. Mir gefällt auch das nächste Stück „Beautiful“, denn der Midtemporocker versprüht sehr viel Gefühl und die kann man ja auch mal zeigen. Danach wird es mit „Can’t Live Without Your Love” noch emotionaler, den die Ballade schleicht sich sofort ins Herz. Genug der Gefühlsduselei, denn mit „Own Up” präsentieren uns STRYPER wieder einen weiteren straighten Hardrocksong. Dieses Stück wird bei Konzerten wieder sehr viel Freude verbreiten. Mit dem rasanten Stück „The Devil Doesn’t Live Here” beendet man das Album. Dieser Song erinnert mich vom Sound her sehr stark an MOTÖRHEAD und er verbreitet Freude pur.

STRYPER haben mich bei diesem Album in keinster Weise enttäuscht, denn sie vereinen in diesem Album all ihre Trademarks mit teilweise auch neueren Sounds. Fans der Band werden zufrieden sein, aber alle anderen sollten erst mal rein hören. Mir gefällt „God Damn Evil“, denn auch nach 37 Jahren haben sie nichts von ihrer Intensität verloren.

Tracklist:

01. Take It To The Cross
02. Sorry
03. Lost
04. God Damn Evil
05. You Don’t Even Know Me
06. The Valley
07. Sea Of Thieves
08. Beautiful
09. Can’t Live Without Your Love
10. Own Up
11. The Devil Doesn’t Live Here

 

Line-up:

Michael Sweet – Vocals

Oz Fox – Guitar

Perry Richardson – Bass

Robert Sweet – Drums

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