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JEFF SCOTT SOTO – Retribution

Veröffentlichung: 10.11.2017

Stil:  Melodic Rock, AOR

Label:  Frontiers Records

Website:  http://jeffscottsoto.com

Facebook:  https://www.facebook.com/JeffScottSoto

 

JEFF SCOTT SOTO startete seine Karriere im Jahre 1984. Er übernahm damals auf YNGWIE MALMSTEEN´s Album „Rising Force“, als 18 jähriger, die Gitarrenparts. Seitdem ist er aus dem Musikbusiness nicht mehr weg zu denken. Ob nun als Band oder auch als Solokünstler, seine Veröffentlichungen waren immer das Maß aller Dinge. Nun nach 15 jähriger Partnerschaft als Solokünstler mit dem Labe Frontiers Srl. gibt es auch wieder ein neues Album um dies auch gebührend zu feiern. Dann wollen wir uns doch dieses Werk mal anhören.

Kurz vor „Retribution“ hatte JEFF SCOTT SOTO schon ein Album mit SONS OF APOLLO veröffentlicht, also ein sehr beschäftigter Musiker. Aber nun wollen wir uns aber die 11 Songs des Albums zu Gemüte führen. Sehr metalisch startet das Album mit dem Titelsong „Retribution“. Der Song ist ein regelrechter Knaller und geht direkt unter die Haut. Im gleichen Tempo startet auch der nächste Song „Inside/Outside“. Der an die 80iger Jahre angelehnte Song überzeugt vor allem mit dem immer noch exzellenten Gesangs von  JEFF SCOTT SOTO. Sonst ist er eigentlich sehr vorhersehbar. Der nächste Song „Rage Of The Year“ reißt aber zum Glück das Ruder wieder herum, denn der flotte Rocksong klingt sehr modern. Mit „Reign Again“ ist ihm ein Song wie auf dem Leib geschneidert worden. Er verfügt über einen immensen Ohrwurmcharakter und ist im Midtempo gehalten, welches dem Gesang sehr schmeichelt. Danach wird es mit „Feels Like Forever“ sehr balladesk, aber der Song versprüht Emotionen pur.   

Jetzt wird es aber wieder Zeit uns wachzurütteln. Mit „Last Time“ gelingt das wunderbar, denn der Anfang verspricht einen härteren Song. Leider gibt es nur einen Song im herkömmlichen Rocksound, den man schon so oft gehört hat. Nur die Stimme von Jeff reißt alles noch ins Positive. Mit einer tollen Gitarrenarbeit und durchdringenden Gesang weiß der groovige Song „Bullet For My Baby“ zu überzeugen. Trotz allem ist er doch eher vorhersehbar ausgefallen. Danach folgt mit „Song For Joey“ die nächste Ballade und obwohl mir lieber ein knackiger Song gefallen hätte, glänzt JEFF SCOTT SOTO  bei diesem Song mit einem emotionalen Gesang.  Der Song „Breakout“ ist da wieder der richtige Song, der Feuer, Emotionen und Power beinhaltet. Das flotte Lied bohrt sich sofort in die Gehörgänge und will nicht mehr raus. Das Gleiche trifft auch auf das Stück „Dedicate To You“ zu. Ein Song wie auf den Leib von JEFF SCOTT SOTO geschnitten. Sehr melodiös und druckvoll, mit den richtigen Backingvocals versehen – toll! Mit dem leiht balladesken Song „Autumn“ findet das Album seinen Abschluss. Der gefühlvolle Song mit der akustischen Gitarre ist Jeff wie auf den Leib geschneidert worden und beendet ein Album mit Höhen und Tiefen.

Eins muss man festhalten, alle 11 Songs werden professionell dargeboten, aber mir sind sie fast alle wie schon einmal gehört. Klar ist, JEFF SCOTT SOTO reiße viel wieder heraus, aber die Songs klingen wie schon mal gehört. Trotz allem können die Fans von JEFF SCOTT SOTO können bei „Retribution bedenkenlos zugreifen, aber alle anderen sollten doch zuerst ins Album rein hören, denn einige Songs klingen doch ein wenig seelenlos, wenn da nicht ein famoser Sänger wäre.

Tracklist:

  1. Retribution  
  2. Inside/Outside 
  3. Rage Of The Year  
  4. Reign Again  
  5. Feels Like Forever  
  6. Last Time 
  7. Bullet For My Baby  
  8. Song For Joey  
  9. Breakout  
  10. Dedicate To You  
  11. Autumn  

 

Line-up:

Jeff Scott Soto – Vocals, Keyboards

Howie Simon – Guitar & Bass (except on “Reign Again” and “Song For Joey”)

Edu Cominato – Drums 

August Zadra – Guitar on “Reign Again”

Stephen Sturm – Guitar on “Reign Again”

Carlos Costa – Bass on “Reign Again”

Paul Mendonca – Guitar, Keyboards & Bass on “Song For Joey”

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