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MANIMAL– Purgatorio

Veröffentlichung: 07.09.2018

Stil:  Heavymetal, Powermetal

Label:  AFM Records

Webpage:  http://www.manimal.se

Facebookhttps://www.facebook.com/manimalofficial

 

Im Jahre 2001 fand die Gründung der schwedischen Band MANIMAL statt. Man musste aber fast 8 Jahre warten bis sie endlich ihr Debutalbum „The Darkest Room“ veröffentlichten. Dieses Album wurde sehr wohlwollend von der Musikpresse aufgenommen. Vor drei Jahren veröffentlichten sie das Album „Trapped In The Shadows“, bei dem sie sogar auf Hilfe von Udo Dirkschneider zurück greifen konnten, denn beim Song „The Journey“ übernahm er zusammen mit Sänger Samuel Nyman  den Gesangspart. Nun gibt es wieder ein Lebenszeichen in Form von „Purgatorio“, welches man nun käuflich erwerben kann.

In den letzten drei Jahren haben MANIMAL 9 neue Songs erschaffen, die nun endlich das Licht der Welt erblicken. Den Anfang macht der Song „Black Plague”. Beim Sound dieses Liedes wird man wieder in die Hochzeit der 90iger Jahre versetzt, denn mit dem Metalsound kann man sehr gut Vergleiche zu JUDAS PRIEST anstellen, was vor allem am Gesang von Samuel Nyman liegt. Einen besseren Einstand hätte man nicht wählen können. Mit dem Titelsong „Purgatorio” schlägt man in die gleiche Kerbe, aber zudem verfügt dieses Lied noch über einen hohen Ohrwurmcharakter. Sehr speedig kommt danach „Manimalized“ daher. Was man nach den ersten drei Songs sagen ist, MANIMAL ist in Höchstform und Die Stimme von Samuel Nyman verursacht die ein oder andere Gänsehaut. Ein weiteres Highlight folgt dann mit „Spreading The Dread”, den dieser Song beinhaltet die perfekte Mischung aus perfektem Keyboardsound, gemischt mit exzellenten Gitarren und einem coolen Groove.
Mit dem Lied „Traitor“ wird dann wieder an der Geschwindigkeitsschraube gedreht.  Toller Song im Powermetalstil.  Ziemlich duster kommt danach “Behind Enemy Lines” daher. Ich liebe diesen Song, denn die Stimmungen werden perfekt transportiert und gehen unter die Haut. Der nächste Song ist dagegen ganz anders ausgelegt. Bei „Denial“ bekommt man leichte Industrialparts geboten, die zu dem Song passen und durch den Gesang und vor allem durch die Melodieführung am Ende entschärft werden. Toller Song, der mich stark bewegt. Beim Lied „Edge Of Darkness“ kehrt man wieder zum heavy klingenden Powermetal zurück, der einem manches Mal an AVANTASIA erinnert. Toll instrumentierter Song der sich auch wieder sofort ins Gehör bohrt. Mit düster klingenden Gitarren und sehr melodisch startet dann der letzte Song „The Fear Within“ vom Album. Der über 5 Minuten lange Song, auf dem sich Sänger Samuel wieder in Höchstform präsentiert ist für mich der perfekte Abschluss, denn der melodische Metalsong ist stimmungsvoll. Das liegt wohl an der Tatsache, dass der Song nicht im speedigen Bereich liegt.

Mit diesem Album knüpfen MANIMAL an ihr letztes Album an, denn die Songs sind erstklassig. Mit einer solchen Spielfreude und vor allem mit dieser Vielseitigkeit kann die Band weiter punkten. Tolles Album was man unbedingt antesten sollte.

Tracklist:

1. Black Plague
2. Purgatorio
3. Manimalized
4. Spreading The Dread
5. Traitor
6. Behind Enemy Lines
7. Denial
8. Edge Of Darkness
9. The Fear Within

 

Line-up:

Samuel Nyman – Vocals
Henrik Stenroos – Guitars

André Holmqvist – Drums & Percussions

Kenny Boufadene – Bass

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